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Südkorea und China wollen sich zusammen für saubere Luft einsetzen

Beide Länder wollen etwas gegen die Luftverschmutzung tun und sich unterstützen

In den letzten Wochen kam es mehrmals vor, dass sich der Himmel über Seoul verdunkelte. Schuld daran war Feinstaub, der aus den Nachbarländern stammt. Aus diesem Grund will die Regierung nun etwas unternehmen. Zusammen mit China will Südkorea für eine bessere Luft und einen sauberen Himmel sorgen.

Am Montag traf sich der südkoreanische Umweltminister Myung-rae Cho mit seinem chinesischen Amtskollegen Ganjie Li zu dem ersten jährlichen Gespräch. Sie unterzeichneten zusammen einen Aktionsplan für einen sauberen Himmel und gegen Luftverschmutzung. Teil des Plans sind unter anderem die Umsetzung von Richtlinien, gemeinsame Forschung und Austausch von Technologien sowie Personal.

Feinstaub aus China

Für die Umsetzung ist das brandneue Zentrum für umweltpolitische Zusammenarbeit in Beijing verantwortlich, das erst im Juni eröffnete. Cho erklärte Li bei dem Gespräch, dass die Koreaner sehr besorgt wegen des Staubs aus China waren. Er fragte deswegen nach einer Kooperation bei den Informationen zu dem feinen Staub und den Bemühungen gegen das Problem.

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Schon im März bezeichnete Südkorea den Feinstaub als soziale Katastrophe. Es stieg dabei die Besorgnis, da es immer öfter und intensiver zu der Partikelverschmutzung kommt. Die Feinstaubbelastung stieg von Herbst bis Frühling aufgrund der Windrichtung. In China entsteht der Staub hingegen durch zahlreiche alte Dieselautos im Land und den vielen Kohlekraftwerken. Südkorea sagte deswegen schon letzte Woche dem Dreck den Kampf an.

Kampf gegen Luftverschmutzung

Nach dem neuen Feinstaub-Managementplan für 2020 bis 2024 will die Regierung den Anteil der weniger als 2,5 Mikrometer großen Teilchen bis 2024 auf 35 Prozent reduzieren. Dafür sollen 15 Milliarden Euro in den Plan fließen. Sollte Südkorea dabei erfolgreich sein, würde es im Zieljahr nur noch 16 Mikrogramm der Teilchen pro Kubikmeter Luft geben.

Zusätzlich startete die Regierung das National Council on Climate and Air Quality, das der ehemalige UN-Generalsekretär Ki-moon Ban leitet. Es setzt sich für ein saisonales Feinstaub-Managementsystem ein, das illegale Mession verhindern soll. Dazu sollen bis nächsten Frühling 27 Kohlekraftwerke geschlossen werden.

Ban selbst erklärte in seiner ersten Rede, dass alle Opfer von Luftverschmutzung und dem Klimawandel sind. Die Menschen sollen jedoch gleichzeitig daran denken, dass sie ebenfalls die Täter hinter den Problemen sind.

Yonhap

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