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Südkorea will alle Eliteschulen des Landes in normale Schulen umwandeln

Nur wenige Sonderschulen sollen erhalten bleiben

Wie in vielen Ländern gibt es in Südkorea ebenfalls Schulen für die Elite. Bis jetzt waren Highschools im ganzen Land in Kategorien eingeteilt. Schüler wurden dabei gedrillt, auf die besten Schulen zu kommen. Die Regierung will allerdings einiges bei der Bildung ändern und beschloss am Donnerstag, die Eliteschulen abzuschaffen.

Das Bildungsministerium plant, bis 2025 alle Eliteschulen in ganz normale Highschools umzuwandeln. So will es die Bildungsgerechtigkeit und die allgemeine öffentliche Bildung fördern. Insgesamt werden die drei bisherigen Kategorien gestrichen. In den kommenden Jahren verschwinden somit die autonomen privaten, fremdsprachigen und internationalen Highschools. Sie verlieren damit ihre große Autonomie bei der Zulassung, Finanzierung und den Lehrplänen.

Mehr Geld für eine bessere Bildung

Betroffen sind somit 42 private, 30 fremdsprachige und sieben internationale Schulen im ganzen Land. Ausgenommen von der Änderung sind lediglich Schulen für begabte Kinder und Sonderschulen für Wissenschaft, Kunst und Sport.

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Bildungsministerin Eun-hae Yoo erklärte, dass das geschichtete Schulsystem nicht nur keine Form für die Zukunft der Bildung ist, sondern ebenfalls die Schulbildung unfair mache. Aus diesem Grund entschlossen sie sich für die drastische Änderung. Dass es durch die Änderungen zu einer schlechteren Bildungsqualität und Wahl der Schüler kommt, wies sie zurück.

Insgesamt sollen 1,7 Milliarden Euro in die Verbesserung der Highschools fließen. Dazu will die südkoreanische Regierung noch bis 2025 das Punktesystem ändern, sodass Schüler ihre Kurse freier wählen können. Sie löst damit endlich das Versprechen von Präsident Jae-in Moon ein, der schon 2017 zum Wahlkampf versprach, das Schulsystem für mehr Fairness zu überarbeiten. Es ist sogar schon die zweite große Gesetzesänderung in nur kurzer Zeit. Kürzlich wurde ebenfalls beschlossen, dass höhere Schulen in Südkorea in den kommenden Jahren kostenlos werden sollen.

Yonhap

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