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Südkoreanische Stiftung für Opfer der japanischen Zwangsarbeit gegründet

Ende des Jahres oder Anfang des nächsten Jahres soll die Organisation offiziell sein

Noch immer ist die Entschädigung der Zwangsarbeiter, die für Japan arbeiteten und starben, ein heftig diskutiertes Thema. Japan sieht die Angelegenheit als erledigt an, während vor allem Südkorea nicht zufrieden ist und eine besser Aufarbeitung verlangt. Aus diesem Grund will sich nun eine südkoreanische Stiftung um die Opfer kümmern.

Auf einer Pressekonferenz sprach der Vorsitzende des Vorbereitungsausschusses der Stiftung Asia Peace Future Foundation über das Projekt. Bong-ho Son erklärte, dass es eine soziale Ungerechtigkeit sei, dass Opfer der Zwangsarbeit vernachlässigt werden. Er spricht dabei von allen Opfern in ganz Asien und nicht nur von denen aus Südkorea.

Zahlreiche Personen beteiligen sich bereits am Projekt

Die Organisation will von Menschen auf der ganzen Welt Geld sammeln, um den Opfern in Asien ein Denkmal zu bauen. Dazu wollen sie die Solidarität zwischen Städten erleichtern, um Frieden in Asien zu fördern. Gleichermaßen will sich die Stiftung für ehrliche Entschuldigungen und Entschädigungen für die Opfer einsetzen. Sie zitierten dabei die deutsche Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft, die sich für Entschädigungen von Zwangsarbeitern einsetzt.

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Son hofft dabei, dass gerade bei der aktuellen Situation mit Japan, Bewohner Interesse zeigen und ihnen helfen. Die Stiftung soll Ende des Jahres oder Anfang 2020 registriert werden.

Aktuell sind bereits 121 Personen aus den unterschiedlichsten Bereichen beteiligt. Neben Wissenschaftlern und Akademikern sind ebenfalls Unternehmer Teil der gemeinnützigen Organisation. Son selbst ist Professor an der Seoul National University und der Präsident der Organisation Food for the Hungry.

Die Stiftung betont dabei, dass sie keine Verbindungen zu den diplomatischen Bemühungen der südkoreanischen Regierung hat. Sie wollen sich also nicht in den Konflikt zwischen Japan und Südkorea einmischen, sondern nur den Opfern der Zwangsarbeit helfen.

KH

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