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Unterstützungsbanner für Hongkong verschwinden an südkoreanischer Universität

Studenten sind über Vorfall äußerst verärgert

Nach wie vor gibt es in Hongkong zahlreiche Proteste gegen ein Gesetz zum Vorteil von China. Weltweit gibt es deswegen mittlerweile Aktionen zur Unterstützung der Demonstranten. Auf einem Campus der Yonsei Universität in Seoul hängten Studenten Banner auf, doch das ließ die Universität nun entfernen.

Die Gruppe „Südkoreanische Studenten der Yonsei Universität Verfechter für Hongkong“ gab am Dienstag bekannt, dass ihre Banner verschwunden sind. Sie hatten Montagmittag vier Stück auf dem Sinchon Campus angebracht. Nach zwei Stunden waren sie jedoch schon wieder weg. Auf den Transparenten stand unter anderen „Befreit Hongkong“ und „Freies Honkong, Revolution unserer Zeit“. Die Studenten verstehen sich dabei als koreanische Studenten, die Hongkonger Bürger im Kampf um die Demokratie unterstützen.

Universität ließ die Banner nicht entfernen

Da sich die Gruppe nicht sicher ist, was mit den Bannern passiert ist, besprachen sie die Angelegenheit mit der Universität. Einer der Studenten erklärte, dass sie wirklich wütend sind, dass die Transparente nach nur zwei Stunden einfach entfernt worden seien. Die Schulbehörde wusste laut der Universität nichts von den Transparenten und waren nicht an dem Verschwinden beteiligt.

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Die Beamten bestätigten dabei, dass es den Studenten erlaubt ist Banner ohne eine Erlaubnis aufhängen dürfen. Eingeschränkt sind lediglich Werbeposter, die reguliert werden. Entfernt werden dazu nur Poster und Transparente, die als unangemessen gelten, was für das Hongkong Banner wohl nicht gilt. Es ist jedoch nicht das erste Mal, dass Banner einfach verschwinden.

Schon am 24. Oktober wurden dieselben Banner aufgehängt, die innerhalb von 24 Stunden wieder verschwanden. In einem Statement von den Studenten hieß es, dass die Universität mit der Angelegenheit wohl nichts zu tun hatte. Stattdessen soll eine Dritte Partei hinter den Entfernungen stecken, die jedoch bis jetzt nicht bekannt ist. Es könnte sich jedoch um Mitglieder von Pro-China Gruppen handeln.

KH

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