Eindrücke der DoKoMi 2015 – Ein kleiner Gesamteindruck

    Dokomi
    © DoKomi

    Das Pfingstwochenende stand ganz im Zeichen der DoKoMi. Manga, Anime und Japan Fans aus allen Ecken Deutschlands trafen sich um ihre Leidenschaft zu teilen.

    Und als Besucher der Veranstaltung lernte man recht schnell eine ganz wichtige Tatsache, beurteile einen Besucheransturm nie wenn man noch in der U-Bahn sitzt. Die Maße vor der Tür ist immer größer. Aber mal von vorne, in Düsseldorf angekommen sah man schon am Hauptbahnhof viele Cosplayer in wirklich tollen Kostümen, auf der Fahrt zum Veranstaltungsort, den wir per U-Bahn erledigt hatten, wurde das Treiben noch bunter und als wir angekommen waren, standen eine große Menge von Menschen vor der Tür.

    Viele Menschen.
    Dank Presseausweis kamen wir sehr schnell in die Lokation, wobei auch mit einem regulären Ticket, ging es erstaunlich schnell. Begrüßt wurde man von einem freundlichen Orgateam, die netterweise die Tür öffneten und ein weiteres Team, dass fröhlich mit Scannern fuchtelte. Und nach einer kurzen Orientierung, waren wir auch schon mitten drin im Geschehen. Standen vor der Tür schon viele Menschen, war es direkt hinter dem Eingang noch mal die doppelte Menge. Man kann also ohne lug und trug sagen, dass die DoKoMi sehr gut besucht war. (Am Sonntag war gefühlt die doppelte Menge an Menschen unterwegs).

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    Alle Bilder © Sumikai.com

    Stände so weit das Auge reicht.
    Für die Unterhaltung war gesorgt, denn wo man hin sah, Stände mit einem kunterbunten Angebot. So waren natürlich viele Publisher vertreten, aber auch Händler, die alles nur erdenkliche angeboten haben. Neben dem üblichen Merchandise gab es aber auch immer wieder kurioses zu finden.

    Unter anderem waren vor Ort: Figuya, peppermint anime, FilmConfect, Anime House, KSM Anime, EMA, Tokyopop, Kazé, Yakitori und viele weitere Publisher und Händler, wirklich viele.

    Neben den Händlern gaben waren natürlich auch Communitys usw. vor Ort. So natürlich auch unserer Partnerseite Kamiyas-blog.de, die zusammen mit OtakuTV und Crunchyroll einen großen Stand betrieben und eine tolle Tombula organisiert hatten (ab und zu konnte ich mir dort das Schmunzeln nicht verkneifen). Aber auch der Anime Kultur Verein und die Anime Community Deutschland waren vor Ort.

    Natürlich waren auch viele Zeichner anwesend und boten ihre Kunst an, man kann sagen, für jeden Geschmack war etwas dabei.

    Und, und das war besonders interessante, das Angebot wurde ergänzt von einigen Ständen, die mit Informationen fernab der Anime und Manga Szene beschäftigten. So hatten wir ein unter andere ein sehr nettes Gespräch, mit einer Dame, die Informationen über Japan bereit stellte und das ohne kommerziellen Hintergrund.

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    Alle Bilder © sumikai.com

    Viel zu tun.
    Natürlich gab es nicht nur Verkaufsstände, sondern auch ein buntes Rahmenprogramm. Unter anderem war der Sweet Spice Hosting Club vertreten und die Live-Painting Künstlerin Kodama Kozu stellte ihre Kunst vor und zeichnete auch Live an ihrem Stand. Wer etwas lernen wollte, konnte an einem der zahlreichen Workshops teilnehmen, unter anderem ein Bento Workshop, bei dem gezeigt wurde, wie man ein Bento selbst erstellt oder der Crunchyroll Workshop, bei denen das Team von Crunchyroll zusammen mit den Teilnehmern einen Anime untertitelten und erklärten, welche Schritte dafür wichtig sind. Handarbeit interessierten konnten im Dangos nähen Workshop, lernen, wie man die Plush Klöße herstellt und natürlich war auch Manga Hamburg mit einigen Worksshops zum Thema Zeichnen vertreten.

    Kodama Kozu
    Kodama Kozu Bild by © Sumikai.com

    Das Angebot an Workshops war so umfangreich, dass man eigentlich ohne auch nur einen Stand gesehen zu haben, zwei interessante Tage auf der DoKomi verbringen konnte. Insgesamt wurden 21 Workshops angeboten, die an beiden Con Tagen stattgefunden haben.

    Und Nikon bot zusätzlich offene Workshops an, bei denen verschiedene Fotografie Techniken erklärt wurden.

    Meet and Greet.
    Natürlich gaben sich auch in diesem Jahr einige Ehrengäste wieder die Ehre, unter anderem gab Machigrerita ein Konzert und nano war ebenfalls wieder zu Gast. Etwas abseits der Musikszene waren auch einige nahmhafte Cosplayer vertreten, unter anderem Liui Aquino, Reika, die eine der berühmtesten Cosplayer der Welt und Misa vertreten und zeigten ihre kunstvoll und sehr authentischen Kostüme.

    Wer sich eher für Manga interessierte, konnte unter anderem Chasm treffen, die ihr neustes Werk Demon King Camio vorstellten, Marina Peters gab am Samstag Autogramme und natürlich war auch Mikiko Ponczeck vor Ort und schrieb fleißig Autogramme.

    Und das Bühnenprogramm darf man natürlich nicht vergessen, dort gaben unter anderem Sankaku, Serenata und Shiroku ein Konzert.

    Reicht noch nicht?
    Immer noch nicht genug? Dann bot die DoKoMi noch einige andere tolle Aktionen, neben „meet-The-people“, bei dem ihr neue Leute kennenlernen konntet und „date-The-people“, muss man wohl nicht erklären, gab es auch Karaoke, Kyudo (japanisches Bogenschießen), den TCG Bereich, bei dem ihr eurer Trading Card Game Leidenschaft frönen konntet, das ConPuzzle, bei dem es natürlich was zu gewinnen gab und das Con RPG, dass den Besuchern ein tolles Live Rollen Spiel Erlebnis bot.

    Und wenn der Magen knurrt.
    Auch für diesen Fall bot die Dokomi einiges, überall fand man kleine Stände, die Onigiri und Getränke verkauften, zusätzlich gab es eine Kantine, die mit Essen aufwartet und natürlich darf man das MaidCafe nicht vergessen, dass nach der Schlange vor dem Eingang zu urteilen, immer sehr gut besucht gewesen ist. Das Angebot war recht günstig und schien den Leuten zu schmecken. Etwas genauer werden wir in unserem zweiten Teil darauf eingehen.

    Fazit des Gesamteindrucks der DoKomi 2015:

    • Ein tolles Publikum, mit wahnsinnig netten Menschen.
    • Ein freundliches Orgateam, dass auch nach der 1000 Frage immer noch ein Lächeln auf den Lippen hatte.
    • Ein großes Angebot, dass sowohl für den großen als auch kleinen Geldbeutel viel geboten hat.
    • Ein Kunterbuntes Rahmenprogramm, das für jeden Geschmack etwas geboten hatte.
    • Viele Stände, die sich viel Mühe gegeben haben um den Besuchern einiges zu bieten.
    • Ein tolles Feeling.
    • So viel, das man machen konnte, dass wir es nicht geschafft haben, uns alles genau anzuschauen.
    Micha
    Ein alter Hase im Geschäft. Seit Akira 1991 in die deutschen Kinos kam, brennender Anime-Fan und noch die gute alte Zeit miterlebt als Carlsen Manga in Farbe und Bunt auf den Markt brachte. Ghost in the Shell Fan der ersten Stunde und bevorzugt mittlerweile Slice of Life Anime