10 wichtige Gewürze in der japanischen Küche

Obwohl in der japanischen Küche eher auf den natürlichen Geschmack der Zutaten wert gelegt wird und man mit Gewürzen sparsam umgeht, sind die folgenden Gewürze/Zutaten in Japan einfach nicht weg zu denken.Sie gehören bei jedem Fan der japanischen Küche ins Regal oder den Kühlschrank.

Erhältlich sind diese Dinge alle im guten Asiashop, oder manchmal auch bei eurem Supermarkt, wenn er mal wieder „Asiawoche“ hat.

  1. Sojasoße

Sojasoße ist das wichtigste Gewürz in der japanische Küche. Sie wird aus der Gärung von Sojabohnen, Weizen und Wasser gewonnen. Es gibt viele verschiedene Varianten der Sojasoße, je nach Land und Region. In der japanischen Küche finden sowohl salzige als auch süße Sojasoßen Verwendung und nahezu alles kann damit gewürzt oder verfeinert werden.

  1. Mirin ( süßer Kochsake)

Mirin ist ein süßer, likörartiger Reiswein, der ausschließlich zum Kochen verwendet wird. Er wird aus Mochi-Gome, einem sehr stärkehaltigen Reis gewonnen. Der Alkoholgehalt liegt je nach Herstellung, zwischen 13 und 22 Promille, verfliegt aber beim kochen wieder.

  1. Miso

Miso ist eine halbfeste Paste aus gegorenen Sojabohnen. Miso unterscheidet sich je nach verwendeter Malzsorte. Farbe und Geschmack ändern sich demnach. Am gebräuchlichsten sind rotes (dunkles) Miso und weißes (helles) Miso. Miso ist auch der Hauptbestandteil der gleichnamigen Misosuppe.

  1. Kombu (Algenart)

Kombu ist getrockneter Seetang. Die dunklen etwas dickeren Seetangblätter kommen fast nur Getrocknet in den Handel. Die weiße Schicht auf dem getrockneten Kombu wird nur vorsichtig mit einem feuchten Tuch abgetupft, niemals abgewaschen. Er ist ein wichtiger Bestandteil von Dashi und anderen Brühen und Suppen. Getrockneter Kombu wird grundsätzlich nur ausgekocht, frischer Kombu dagegen kann gegessen werden.

  1. Dashi (Fischbrühe) o.Bild

Dashi ist eine Fischbrühe die in Japan bei mehr Gerichten, als man glaubt Anwendung findet. (Vegetarier und Allergiker sollten in Japan immer nachfragen, wenn sie vermeintlich Fischfreies bestellen ^^)

Diese Fischbrühe wird aus Kombu, Katsuobushi (getrockneter Blaufisch) und Bonitoflocken hergestellt. Ist auch als Brühpulver im Handel erhältlich.

  1. Ingwer

Ingwer ist ein Knollengewächs und wird sehr Vielseitig verwendet. Gerieben, gehobelt, gekocht, oder eingelegt ist Ingwer sowohl als Zutat wie auch als Gewürz bei vielen Gerichten und Süßspeisen ein Muss. Auch in der Medizin hat dieser kleine Alleskönner seit Jahrhunderten seine Daseinsberechtigung.

  1. Daikon (weißer Rettich) o.Bild

Daikon ist ein weißer Rettich, der roh, gekocht, eingelegt oder auch getrocknet gegessen werden kann. Er ist sowohl als Zutat, wie auch als Gewürz ein wichtiger Bestandteil in vielen klassischen japanischen Rezepten

  1. Wasabi (japanischer Meerrettich)

Wasabi ist das scharfe, grüne Zeug, das man immer bei seinem Sushi findet. Die Paste wird aus der geriebenen Wurzel der Wasabiwurzel, mit Wasser vermengt hergestellt. Im Handel ist Wasabi meist als Paste oder als Pulver zum selber anrühren erhältlich.

  1. Teriyaki-Soße

Teriyaki-Soße ist eine Mischung aus Sojasoße, Mirin und Honig. Die fertige, im Handel erhältliche Teriyaki- Soße enthält meist auch noch Zwiebeln und Knoblauch. Sie wird hauptsächlich als Marinade verwendet, kann aber auch zum Würzen benutzt werden.

  1. Tamarindepaste

Tamarindenpaste ist ein Konzentrat der Tamarinde. In der japanischen Küche findet diese häufig Verwendung bei der Herstellung von Brühen oder Suppen. Tamarinden werden auch indische Datteln genannt.

 

Die Reihenfolge ist eher Zufällig, also ohne Wertung.

Mit diesen Gewürzen/Zutaten lassen sich natürlich nicht nur japanische Gerichte nachkochen. Probiert einfach mal ein bisschen rum. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

2 Kommentare

  1. Hi Mona-Lina,

    Danke für die Liste. Kann ich sehr schön allen weiterempfehlen, die mich immer fragen, was man denn für japanische Gerichte unbedingt im Haus haben sollte. Tamarinde nutzen wir zuhause übrigens nicht. Dafür aber Sake (Reiswein). Den günstigen zum Kochen, den teuren zum Genießen (Böse Zugen sagen: Betrinken ;-).
    Bei uns gibt es noch viel Sesam und Chichimi (Chilipfeffer).

    Liebe Grüße, auch aus Berlin,
    Daniela

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