Special: Alle Highlights von Naruto

Naruto ist abgeschlossen! Auf diesen Satz haben wohl viele Leser gewartet. Ich persönlich verabschiede den Manga mit einem lachenden und einem tränenden Auge. Die Serie hat mich durch meine Jugendzeit begleitet, doch zog sich vor allem ab dem vierten Ninja-Weltkrieg sehr in die Länge.

Nichts desto Trotz ist Naruto ein unglaublicher Titel, welcher wusste zu unterhalten. Hier sind meine persönlichen Highlights, bitte beachtet hierbei, dass es sich um meine eigene Meinung handelt. Für Spoiler bis Band 71 wird nicht gehaftet.

Der beste Kampf

Der Manga beherbergt viele tolle Kämpfe, die voller Action und Leidenschaft sind. Doch nur wenige schafften es, mich zu begeistern und gleichzeitig zu berühren. Shikamaru vs. Hidan war für mich einfach ein Kampf, der alles hatte. Ein unsterblicher Ninja, der nur durch ein Genie besiegt werden konnte. Allein das Motiv von Shikamaru, seinen Lehrer Asuma zu rächen, hat mich berühret. Ich meine, wer hat keine Träne vergossen, als Asuma seine letzte Zigarette rauchte? Letztendlich wurde Hidan sogar mit Hilfe Asumas Feuerzeug geschlagen. Ein grandioser Abschluss war sein irres Gelächter, da er für alle Ewigkeit im Wald schmoren muss.

Die romantischste Liebesszene

Ich liebe Hinata. Mehr müsste ich hier eigentlich nicht schreiben, aber weil bestimmt keiner versteht, was ich genau damit sagen will, hier meine Erklärung. Hinata hat Naruto von Anfang geliebt, aber war einfach zu schüchtern, um wirklich etwas zu erreichen. Beim Kampf gegen Pain, wo alles verloren schien, stürzte sich Hinata in den scheinbar sicheren Tod, um ihren Liebsten ENDLICH zu retten. Natürlich gespickt mit einem famosen Liebesgeständnis, was mich zum quietschen brachte. War das nicht romantisch? War das nicht selbstaufopfernd? War das nicht großartig? Und wurde es danach nicht komplett unter den Tisch fallen gelassen? Ja, wurde es! Trotzdem bleibt es einfach mein Highlight, was die Liebesszenen in Naruto betrifft.

Das schönste Paar

Nein, nicht Naruto und Hinata. Das wäre zu einfach. Mein schönstes Paar besteht aus Kushina und Minato. Die spektakuläre Rettungsaktion von Minato blieb mir noch lange im Gedächtnis, vor allem weil er ihre lange roten Haare liebte, die sie so sehr hasste. Wie er sie auf den Armen durch die Nacht im Mondschein trug, ließ mich schmelzen. Später ließen sie beide ihr Leben, wobei sie ihr gemeinsames Kind Naruto retteten. Das zu retten, was ihnen beiden am meisten bedeutete, fand ich außergewöhnlich. Den Umgang den beide miteinander pflegen ist unterhaltsam, aber man spürt auch die Liebe füreinander.

Der beste Freundschaftsbeweis

Klar, die Freundschaft zwischen Naruto und Sasuke geht eher von Naruto aus. Für mich war der schönste Freundschaftsbeweis die Szene unter der Brücke, wo der blonde Chaosninja seinem besten Freund erklärt, er würde den gesamten Hass auf sich nehmen. Er ist sich bewusst, dass sie beide in einem finalen Kampf sterben werden beziehungsweise könnten und trotzdem nimmt er diese Last auf sich. Seine einfache Begründung dafür ist, weil sie Freunde sind.

Mein liebster Gegner

Hach ja, von Gegner wimmelte es in Naruto wahrlich. Aber mein liebster Feind war tatsächlich schon ziemlich am Anfang. Haku! Muss ich noch mehr sagen? Haku ist ein Junge, der für seinen Meister Zabuza alles tun würde. Dennoch hatte er ein sanftmütiges Wesen, welches er auch Naruto bei ihrer ersten Begegnung zeigte. Tief in sich weiß Haku, dass es eigentlich falsch ist, was er tut. Er ist ein friedliebender Mensch, der im Kampf Sasuke nur handlungsunfähig machte und nicht ernsthaft verletzte. Als sein Meister in Gefahr war, zeigte Haku jedoch, dass er auch anders konnte und verlor dabei sein Leben. Sehr dramatisch, aber gerade sein sanftmütiges Wesen machte ihn zu meinem Lieblingsgegner.

Das musste ja so kommen!

In manchen Serien denkt man sich oft, na klar, dass musste ja irgendwann so weit kommen. Bei mir gab es die Situation in Naruto einige Male, aber die schlimmste Situation war für mich die Endgegnerin Kaguya. Ich hätte wetten können, dass gerade sie es war gegen die Team 7 am Ende bestehen müsse. Aber nicht nur das hat mich am Ende verärgert ausrufen lassen: “Ach komm schon!” Auch das Naruto und Sasuke vom Schicksal bestimmt waren gegeneinander zu kämpfen und wie das Ying und Yang zu sein, ließ mich ein wenig angefressen zurück. Für mich ging es in dem Manga um einen einfachen Jungen, der sich alles durch reine Willensstärke und Fleiß erkämpfen musste. Jetzt sollte es das alles doch nicht so gewesen sein? Es soll vom Schicksal vorher bestimmt sein? Ach komm schon!

Nervigste Reinkarnation

Wir alle wissen, dass so gut wie alle Toten durch Kabuto wieder ins Leben gerufen wurden. Aber die nervigste Reinkarnation ist und bleibt für mich Orochimaru. Ich meine, wie oft muss der Typ noch sterben bis er dann wirklich auch mal unter der Erde bleibt?! Meine Güte! Der Typ taucht immer wieder aus dem Nichts auf und rettet entweder den Tag oder sorgt für den Weltuntergang. Stimmungsschwankungen, Ahoi!

Das Jutsu, welches ich auch haben will

Es gibt viele starke Jutsus ohne Frage, aber eines wollte ich schon beherrschen, als es das erste Mal angewendet wurde. Narutos Schattendoppelgänger! Nicht weil sie so stark sind oder dergleichen. Aber all meine Probleme würden sich in Luft auflösen. Ein paar könnten für meine Prüfung lernen, ein paar aufräumen, andere würden Artikel schreiben und ich würde auf der faulen Haut liegen. Blöd nur wenn die Doppelgänger mir so ähnlich wären, dass sie auch keine Lust hätten und wir uns streiten würden, wer jetzt die Arbeit erledigt. Tja, man kann nicht alles haben.

Stärkstes Jutsu

Als ich in der Redaktion diese Frage stellte, kam aus zwei Ecken die Antwort Harme no Jutsu – und nein, es waren beides keine Männer! Nicht sehr hilfreich, also musste ich selbst suchen. Für mich persönlich war es Gais Hachimon Tonkou, wo er alle acht innere Tore öffnet und Madara Uchia zeigt, wo es lang geht. Meiner Meinung nach war es besonders, dass ein Taijutsu solche Kraft hervor bringen kann und diesem Ninja Einhalt gebietet.

Traurigster Tod

Lange habe ich zwischen Neji und Jiraiya hin und her überlegt. Bei beiden habe ich durchaus eine Träne verdrückt. Die zwei Ninja haben durchaus ihren Frieden bei ihrem Tod gefunden, aber bei Neji hat es mich wohl ein wenig mehr getroffen. Ich hatte mit seinem Ableben einfach nicht gerechnet. Zwar herrschte der große vierte Ninjakrieg, aber bisher war niemand Bedeutendes gestorben. Deshalb kam sein Tod für mich wie aus dem Nichts! Gerade das er sich selbst für die Art seines Sterbens entscheiden konnte und sich damit von seinem Fluch befreite, ließ mein Herz schwer werden. Sich vor seine Freunde zu werfen, um damit dem Krieg eine entscheidende Wendung zu verpassen, halte ich für eine noble Art des Ablebens.

Ihr seht, für mich war der Manga Naruto ein ständiges Ab und Auf der Gefühle. Er hat mich lange begleitet und wenn ich einen Blick auf mein Bücherregal werfe und mir die vielen Bände anschaue, muss ich einfach grinsen. Obwohl ich manchmal nur den Kopf schütteln konnte, hat mir die Serie sehr gut gefallen und freue mich schon sehr auf den letzten Band!

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