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Anime-Regiseur Yutaka Yamamoto und Toshio Okada kritisieren Anime Produktionsausschuss System

Der Anime Regisseur Yutaka Yamamoto und der ehemalige Präsident von Gainax Toshio Okada kritisierten in einer Diskussion an 24. Dezember die Anime-Industrie.

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Dieses mal konzentrierte sich ihre Kritik auf das „Tabu-Thema“ dem Produktionsausschuss System.

Anime-Regiseur Yutaka Yamamoto und Toshio Okada © Nico Nico

Beide Männer betrachten das System, das als Methode gedacht war um das Risiko aller an der Produktion beteiligten zu reduzieren, als Fessel für Anime. Die Unternehmen, die den Produktionsausschuss bilden, haben so einen großen Anreiz die Kontrolle über ihre Anime zu halten und mindestens 40% des Urheberrechts für sich zu beanspruchen. Trotz einiger chinesischer Kommunikationsfirmen, die bereit sind bis zu 3,000,000.000 Yen (24.509.831 Euro) in die Produktion zu stecken, nehmen die Ausschüsse dieses nur sehr ungerne an, da sie so ihre Mehrheitsbeteiligung opfern wurden. So kommen oft für eine Produktion nur 100.000.000 Yen (816.994 Euro) zusammen.

Okada fuhr fort und sagte, das wenn die chinesischen Unternehmen eine so große Summe wie 2 Milliarden Yen bereit sind zu investieren, könnte man die Summe auf 10 Projekte aufteilen. Das sei ein Faktor um die Menge an Anime zu erhöhen, obwohl das auf Kosten der Qualität gehen würde. „Wenn wir eine Milliarde Yen hätten, hätten wir einen wirklich guten Film machen können“ klagte er. „Die  Leute wollen das Produktionsausschuss System, weil sie Geld verdienen wollen.“

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Okada setzte sich bei der Diskussion dafür ein, diese Männer mittleren Alters (er meint damit die Produktionsausschüsse) zu umgehen und direkt mit den chinesischen Geldgebern zu verhandeln. Yamamoto wollte nicht so weit gehen, würde sich aber einen Wandel wünschen. Es bräuchte mehr Geld um mehr individuelle Anime zu produzieren.

Osaka sagte zum Schluss noch, dass es irgendwann zu einen „Sklavenaufstand“ kommen werde.

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