Der kleine Detektiv Conan ermittelt mal wieder, in seinem nunmehr 17. Film geht es für ihn auf hoher See.

Die Geschichte:
Im Hafen von Maizuru wird ein verdächtiges Schiff entdeckt – vollgepackt mit Bomben! Am selben Ort freuen sich Conan und seine Freunde darauf, an Bord eines AEGIS-Kriegsschiffes zu gehen, um dort einen Tag lang öffentliche Manöver mitzuverfolgen. Der Alltag auf dem Zerstörer gestaltet sich allerdings eher langweilig – bis plötzlich ein seltsames Geräusch zu hören ist und ein unbekanntes Objekt auf dem Radar auftaucht. Conan bemerkt, dass das nicht zum Plan gehört, denn auch einige Gäste und Crewmitglieder verhalten sich verdächtig. Als im Filter des Pumpensystems zudem ein abgetrennter Arm gefunden wird, beginnt Conan mithilfe von Heiji Hattori zu ermitteln. Tatsächlich taucht auch bald die passende Leiche ohne Arm auf. Doch die Zeit zur Aufklärung ist knapp – Japan steuert bereits mit voller Fahrt auf eine nationale Krise zu …

Die Story:
Wie eigentlich immer, Conan ist eine Serie, die man nebenbei mal schauen kann, aber nicht unbedingt muss. Wirklich Spannung tritt somit leider auch bei diesem Film nicht auf, aber wenigstens ist die Geschichte durchaus als interessant zu bezeichnen.

Die Idee:
Na gut, dass die Idee nicht mehr neu ist, dürfte bei Film Nr. 17 klar sein, das Setting in diesem Fall macht aber schon etwas mehr her. Man findet hier und da immer wieder Ansätze, die gar nicht mal so schlecht sind.

Die Animation:
Na ja ist hat Conan und dieser Anime stach noch nie mit großartigen Animationen heraus, allerdings hat der Anime seinen Charme behalten und das muss man den Machern wirklich hoch anrechnen. Selbst bei diesem Film ist zwar alles etwas moderner, aber trotzdem hat Conan seinen Charme behalten, denn man fühlt sich nicht wie in einer neuen Serie, wie das leider viel zu oft vorkommt.
Der Sound:
Ist okay, nicht das Beste vom Ei, aber auch nicht schlecht, besseres Mittelfeld würde ich sagen. Die Klangkulisse passt, alle Geräusche sind da wo sie hingehören.
Die Synchronisation:
Ich glaube, hierzu brauche ich eigentlich gar nichts schreiben. Bei so vielen Folgen und Filmen, hätte Kazé es sich nicht erlauben können, den Voice Cast zu ändern.

Fazit:
Einige werden jetzt wahrscheinlich sagen „Juhu wieder ein Conan wie toll“ und die anderen springen vor Freude an die Decke. Der kleine Detektiv ist beliebt wie kein zweiter. So ist dieser Film für Fans natürlich bestens geeignet und auch als „Nichtfan“ kann man sich den Film ruhig anschauen. Man sollte allerdings kein Meisterwerk oder den besten Film der Conan Reihe erwarten. Er passt allerdings perfekt rein, die Qualität ist gut, der Sound auch und das war bei den Vorgängern ja auch immer so. Halt nicht schlecht, aber auch nicht unbedingt ein Anime, den man sehen muss.

Info:
Detektiv Conan
Detektiv auf hoher See
Original Name: 絶海の探偵
Transkription: Zekkai no Private Eye
Studio: TMS
Deutscher Publisher: Kazé
Regisseur: –
Drehbuch: –
Musik: –
Erschienen am: 31. Oktober 2014
Länge: 111 Minuten
Freigegeben ab: 12 Jahren
Genre: Action
Sprachen: Japanisch und Deutsch
Medium: DVD und BluRay
Extras: 20 Seitiges Booklet