The Garden of Sinners
The Garden of Sinners

Nachdem wir schon Volume 1. und Volume 2. von Garden of Sinners unter die Lupe genommen haben, ist nun das dritte Volume dran.

Auf den dritten Volume befinden sich die F ilme: Paradoxe Helix, Verlorene Erinnerung und Mordvertacht Teil 2.

Garden of Sinners

Worum geht es?
Paradox Helix handelt davon, dass der Schulabbrecher Tomoe Enjou unter Wahnvorstellungen leidet und auf seiner Flucht in einen Kampf mit einigen ehemaligen Mitschülern verwickelt wird, bis Shiki auftaucht und die Angreifer niederschlägt. Er wird von Shiki eingeladen, die Nacht bei ihr zu verbringen. In seinen Träumen wird er immer wieder Zeuge, wie seine Mutter zuerst seinen Vater, dann ihn und anschließend sich selbst umbringt. Er bleibt mehrere Wochen bei Shiki, da Mikiya auf einer Weiterbildungsreise ist. Tomoe bemerkt, dass Shiki verfolgt zu werden scheint, diese interessiert das jedoch nicht. Als Tomoe Shiki seine Liebe gesteht, fragt sie ihn lediglich, ob sie ihn töten dürfe, und er stimmt dem zu.

Verlorene Erinnerung handelt davon, dass Azaka von Touko gebeten wird, einen Zwischenfall an ihrer Schule zu untersuchen, bei dem sich zwei Mädchen mit Messern angegriffen haben. Der Lehrer, der dabei gewesen ist, hat den Vorfall allerdings sofort wieder vergessen. Da Fremde das Gelände der renommierten Privatschule nicht betreten dürfen, stellt Azaka die Nachforschungen an. Obwohl sie noch Groll gegen Shiki hegt, bittet sie Shiki um Hilfe, Feen aufzuspüren, da sie diese sehen kann. In der Schule treffen sie auf ihren Klassenlehrer Satsuki Kurogiri und kurz darauf Misaya Ōji.

Unter Mordverdacht Teil 2. handelt von den Vorfällen von vor zwei Jahren. Der Mörder, der vor zwei Jahren sein Unwesen trieb, ist zurück und es treten gehäuft Selbstmorde auf, als Shiki wieder einmal alleine in der Nacht unterwegs ist. Mikiya trifft unterdessen auf den wahren Mörder, Lio Shirazumi, ein ehemaliger Schüler einer höheren Klasse von Mikiyas Schule. Er hat mittellanges blondes Haar und trägt eine rote Jacke mit einem schwarzen Rock. Aufgrund der Ähnlichkeit seiner Kleidung zu er Shikis wurde auch sie für die Mörderin gehalten.

Die Story:
Während die Story von Paradoxe Helix und Unter Mordverdacht ähnlich (teils sehr konfus) erzählt werden, sticht Verlorene Erinnerungen ein wenig hervor, denn anderes als bei den anderen beiden Filmen wird die Geschichte ohne Sprünge und vielen Gedankengängen erzählt. Insbesondere Mordverdacht fällt negativ auf, denn die Story hat einige gewaltige Logikfehler (und einige Zusammenhänge passen einfach nicht zusammen). Paradoxe Helix und Mordverdacht werden durchaus gut erzählt, aber es gibt zu viele Nebenenhandlungen, die wahrscheinlich die Story etwas aufklären sollen, das geht das ein oder andere mal allerdings gehörig in die Hose und führt dazu, dass man noch verwirrter ist.

Die Idee:
Hier beziehe ich mich auch hier auf die Rezension des ersten Teils: Wahrlich nicht neu, aber irgendwie anders und sehr gut umgesetzt. Dazu wird die Stimmung durch kleine Facetten jedes mal untermalt und somit ist es egal, ob es sich um eine neue Idee handelt oder nicht. Sie wurde exzellent umgesetzt und so wundert es einem nicht, dass man nach dem ersten Volume noch eine Weile über den Film nachdenkt.

Die Charaktere:
Ein Irrer, der ziemlich gut dargestellt wird, eine Schülersprecherin, die ziemlich undurchschaubar ist und der Schulabrecher Tomoe, sind die wesentlichen Charaktere, die neu dazu gekommen sind. Alle drei sind gut dargestellt, wenn auch eher, durch die Erzählung der Story, eher Nebensache. Ansonsten haben sich die Charaktere haben sich nicht verändert, jedenfalls nicht im ersten Film, da es sich beim zweiten Film um eine Geschichte aus der Vergangenheit handelt, ist es Schade, dass die Charaktere eigentlich genau gleich sind (bis auf Shiki). Trotzdem ist die Mischung immer noch sehr gut.

Die Animation:
Hier bietet sich eine gleichbleibende Qualität. Wie schon bei den anderen Filmen ist die Animation durchweg flüssig und man kann den Actionszenen gut folgen. Ansonsten bekommt das Auge sehr stimmige Bilder serviert, die einen sehr guten Eindruck hinterlassen und einfach passen. Hier wurde also ganze Arbeit geleistet.

Der Sound:
Ebenfalls auf dem Niveau der anderen Filme. Die Hintergrundmusik unterstützt die Stimmung, die erzeugt werden soll sehr gut und die Klangkulisse passt. Der Opener und das Ending sind weiterhin sehr gut.

Die Synchronisation:
Auch hier bleibe ich dabei: Die deutschen Synchronstimmen sind einfach richtig gut und passen einfach besser als die japanischen Originalsprecher. Ich habe für diese Aussage in der ersten Rezension viel Kritik bekommen, allerdings ist es nun mal ein Fakt, dass Kazé sich bei der Auswahl der Sprecher richtig viel Mühe gegeben hat. Die Sprecher schaffen es, die Charakterzüge ihrer Charaktere sehr gut herüber zu bringen.

Rollejapanischer Sprecher 0606deutscher Sprecher
Shiki RyōgiMaaya SakamotoPetra Barthel
Mikiya KokutōKen’ichi SuzumuraTobias Nath
Tōko AozakiTakako HondaChristin Marquitan
Azaka KokutōAyumi FujimuraJulia Ziffer
Araya SōrenJōji NakataTilo Schmitz
Kirie FujōRie TanakaCathlen Gawlich
Lio ShirazumiSōichiro HoshiGerrit Schmidt-Foß
GakutoKenji TakahashiJaron Löwenberg
Fujino AsagamiMamiko NotoIlona Brokowski
Misaya ŌjiNana MizukiMelanie Pukaß

 

Fazit:
Alles ein wenig durcheinander und chaotisch erzählt, na ja bis auf Verlorene Erinnerungen. Trotzdem hat es viel Spaß gemacht, das Ende der Filmreihe zu schauen und man kann durchaus behaupten dass The Garden of Sinners durchaus gut ist. Leider verwirrt die Story zum Ende hin durch viele Gedankengänge und hin und her springen, so dass man hier und da unweigerlich den Faden verliert. Die Animation ist weiterhin, genauso wie die Synchronisation, auf einen sehr hohen Level. Es fehlt aber der Epilog (Kara no Kyōkai), der noch einiges aufklärt (insbesondere den Ursprung der drei Persönlichkeiten von Shiki) und ich hoffe, dass Kazé diesen auch noch veröffentlicht. Trotzdem kann man sagen, dass die Filmreihe durchaus gelungen ist, ohne Epilog bleiben aber einige Fragen offen.

Info:
Garden of Sinners (Volume 3)
Original Name: 空の境界 – the Garden of sinners
Transkription: Kara no Kyōkai – the Garden of sinners
Studio: Brain’s Base
Deutscher Publisher: Kazé
Regisseur: Film 5: Takayuki Hirao Film 6: Takahiro Miura Film 7: Shinsuke Takizawa
Drehbuch: (alle) Masaki Hiramatsu
Musik: (beide) Yuki Kajiura
Erschienen in Japan: ?
Erscheint in Deutschland: 30. Juli 2015
Länge: Insgesamt: 293 Min
Freigegeben ab: 16
Genre: Mystery Crime
Sprachen: Deutsch/japanisch mit deutschen Untertitel