Parasyte
© 岩明均/講談社・VAP・NTV・4cast

Ein weiterer Anime ging zu Ende, Parasyte und damit einer der Anime, mit einer Riesen Fanbase. Wir haben uns die Serie natürlich angesehen.

Worum geht es?
Die Geschichte von Parasyte spielt in einer Welt in der Wesen namens Parasiten auf die Erde kommen und Menschen übernehmen, in dem sie durch die Nase oder Ohren in den Gehirnen einnisten. Das Alien Migi ist allerdings nur in der Lage, den rechten Arm des Schülers Shinichi Izumi zu übernehmen und schafft es somit nicht, Shinichi vollständig zu kontrollieren. Dadurch lernen sich Migi und Shinichi kennen, da sie nebeneinander existieren.

Die Story:
Ein hoch und Tief mit der Story, sie hatte immer wieder Stärken aber immer wieder auch Schwächen. Im Großen und Ganzen wurde die Story aber sehr gut erzählt. Insbesondere der Koflikt den Shinichi mit sich selber und natürlich mit Migi ausgefochten hat, war wirklich sehr gut. Ebenfalls gut erzählt ist die Entwicklung der Parasiten

Die Idee:
Parasiten übernehmen Menschen ist nicht neu, aber wie die Idee aufgearbeitet wurde schon. Denn das ein Parasit es nicht schafft einen Menschen zu übernehmen und dadurch halt nur in der Hand lebt, ist mal neu. Dazu kommt, dass der Anime neben der Action auch sehr tief geht und Shinichi immer wieder mit seinem Gewissen zu kämpfen hat. Die gesamte Mischung ist wirklich gut gewesen.

Die Charaktere:
Shinichi ist schon ein interessanter Charakter auch Migi ist irgendwie sympathisch. Die anderen Charaktere stechen vielleicht nicht so sehr heraus, allerdings haben sie alle ihre Eigenheiten, was sie entweder sympathisch macht oder abstoßend. Es tauchen auch immer wieder kurz Charaktere auf, die skurril wirken und irgendwie nicht passen, aber dank der Story verschwinden diese auch recht schnell wieder.

Die Animation:
Zu erst einmal, die Kämpfe sind gut geworden, wenn auch nicht so gut, wie es die Serie verdient hätte, aber trotzdem gut. Auch der Rest der Animation ist zeitgemäß, ich hätte mir zwar hier und da gewünscht, dass die Macher etwas mehr auf die Feinheiten geachtet hätten, trotzdem ist die Qualität gut geworden.

Der Sound:
Der Opener kann sich hören lassen, wirklich sehr gut geworden, der restliche Sound ist eher so lala, denn hier sticht nicht viel heraus.

Die Synchronisation/Untertitel:
Die Stimmen sind ziemlich gut getroffen, auch wenn Migi sich erst einmal anhört wie eine ältere Dame, aber man gewöhnt sich dran. Die Stimmen passend auf jeden Fall zum Charakter.

Beim Untertitel gibt es auch nicht viel zu meckern, Crunchyroll hat fast alles richtig übersetzt, es finden sich zwar ein paar kleinere Schnitzer, aber die sind nicht weltbewegend.

Fazit:
Ich hatte meine Schwierigkeiten in den Anime hineinzufinden, als ich allerdings drin war, hat er mir wirklich gut gefallen. Die Idee ist sehr gut ausgebaut und die Story wird sehr gut und ausführlich erzählt. Schwächen in der Übersetzung kann man getrost ignorieren, somit kann man diesen Anime nicht nur Actionfans empfehlen.

Info:
Parasyte
Original Name: 寄生獣
Transkription: Kiseijū
Studio: Madhouse
Deutscher Publisher: Crunchyroll
Regisseur: Kenichi Shimizu
Drehbuch: Shōji Yonemura
Musik: Ken Arai
Erschienen am: 08.10.2015 (Simulcast)
Länge: 24 Folgen á 25 Minuten
Freigegeben ab: –
Genre: Fantasy, Action, Romance,
Sprachen: Japanisch und deutsche Untertitel
Medium: VoD