Auf geht es zum Finale von The Devil is a Part Timer. Anime House veröffentlichte Vol. 4. der verrückten Serie und natürlich haben wir uns auch den 4. Teil angesehen.

Worum geht es:
Ganz Ente Isla zittert vor Satan, dem furchterregenden Dämonenfürsten und seinen Schergen. Einzig Heldin Emilia stellt sich den dunklen Horden entgegen. Und siehe da: Satan und sein General Alciel verlieren den entscheidenden Kampf und müssen fliehen – in das Tokyo unserer Gegenwart. Stark geschwächt sehen sich die Dämonen plötzlich mit ganz weltlichen Problemen konfrontiert. Die Welteroberung muss warten, erst einmal muss die Miete gezahlt werden! Kurzerhand nimmt Satan einen Teilzeitjob in einem Fastfood-Restaurant an. Während Satan seine Burger brät und mit der Kollegin flirtet, macht sich Emilia daran, ihr Werk zu vollenden und den beiden Dämonen vollends das Handwerk zu legen. Und sie scheint nicht die einzige zu sein…

Die Story:
Auf Vol. 4 findet man folge 11, 12 und 13 (Folge 13 könnte man Special nennen) und es geht alles schlag auf schlag. Beginnt die Folge 11 noch etwas ruhiger, geht es nac ein paar Minuten direkt zum Finale. Hier muss man sagen, dass Finale passt zur Serie, bei Folge 13. bin ich mir nicht ganz sicher, in den ersten paar Minuten gibt es noch eine „Nachlese“ zum eigentlichen Ende, was danach kommt, ist allerdings nur ein Lückenfüller und das merkt man auch, denn die Geschichte ist einfach nur schlecht. Dafür bekommen man in den letzten Minuten noch etwas zu sehen, damit man die Geschichte im Kopf weiterspinnt.

[toggle title=“Spoiler“ load=“hide“]Es ist kein offenes Ende im eigentlichen Sinne, man könnte zwar meinen, dass eine zweite Staffel genau dort ansetzten könnte, aber das Ende ist auch so ausgelegt, dass der Handlungbogen abgeschlossen erscheint.[/toggle]

Die Idee:
So herrlich verdreht wie die ganze Geschichte, ist das Ende nicht. Hier wird es etwas gradliniger, was allerdings dafür sorgt, dass das Ende zur Serie passt und einen würdigen Abschluss bietet.

[toggle title=“Spoiler“ load=“hide“]Was ein wenig gestört hat, waren die aufkeimenden Gewissensbisse von Suzuno Kamazuki. Nicht das sie fehl am Platz waren, aber das kam alles irgendwie zu schnell.[/toggle]

Die Animation:
Es hätte mich gewundert, wenn sich hier etwas geändert hätte, die Animation ist, wie gewöhnt, sehr gut.
[metaslider id=42927]

 

Der Sound:
Auch hier gibt es keine Änderungen, ich mag den Opener und das Ending immer noch nicht, der Rest war allerdings, wie gewohnt, wirklich gut.

Die Synchronisation:
Da die Sprecher natürlich gleichgeblieben sind, passt sie wieder. Das einzige, was bei den Folgen wieder etwas zu viel des Guten war, waren die „coolen“ Sprüche. Hier wäre weniger mehr gewesen.

Die Stimmen:

Sadao MaouRyota OsakaDaniel Käser
Shirō AshiyaYuki OnoUwe Thomsen
Emi YusaYoko HikasaCorinna Dorenkamp
Chiho SasakiNao ToyamaMoira May
Hanzō UrushiharaHiro ShimonoTom Raczok
Suzuno KamazukiKanae ItoEla Paul

Fazit:
Tja ein Finale, das der Serie würdig ist, der Lückenfüller, (Folge 13) ist allerdings irgendwie nicht passend. Insgesamt hat Anime House mit The Devil is a Part Timer eine wirklich tolle Serie nach Deutschland geholt, die viel zu lachen und einiges an Action bietet. Die Synchronisation ist wirklich sehr gut, auch wenn man manchmal mit den „Sprüchen“ übertrieben hat. Alles in allen kann ich diesen Anime wirklich empfehlen, die Serie hat keinen Knick in der Geschichte, wie das ja leider viel zu oft vorkommt. Also liebe Anime Fans, diese Serie lohnt sich, holt sie euch.

Info:
The Devl is a Part Timer
Original Name: はたらく魔王さま!
Studio: White Fox
Deutcher Publisher: Anime House
Regisseur: Naoto Hosoda
Drehbuch: Masahiro Yokotani
Musik: Ryosuke Nakanishi
Erschienen am: 4 April 2013 (Japan)/März 2015 (Deutschland)
Länge: 13 Folgen á 25 Minuten (Volume 4: 3 Folgen á 25 Minuten)
Freigegeben ab: 12 Jahren
Genre: Comedy, Fantasy
Sprachen: Japanisch und Deutsch
Medium: DVD und BluRay