Anime: Video on Demand Anbieter im Test: Daisuki

    Daisuki
    Daisuki

    Die Streaming Plattform Daisuki macht sich immer mehr auch auf den deutschen Markt breit, man findet immer mehr Werbung und immerhin, die Plattform ist vollkommen kostenlos. Ein guter Grund uns die Plattform mal genau anzuschauen und zu testen. Wir ergänzen in diesem Test um ein neues Kriterium: Datenschutz, den wir demnächst auch bei allen anderen Plattformen prüfen.

    Die Anmeldung:
    Daisuki verlangt nicht wirklich relevante Daten, Name, eMail, Geburtstag, Geschlecht und Land. Dann noch schnell entscheiden ob man den Newsletter haben will oder nicht und fertig ist die Anmeldung. Man bekommt noch eine Bestätigunsemail und schon kann es losgehen.

    Das Angebot:
    Daisuki scheint aktuell zu prüfen, ob es sich überhaupt lohnt den deutschen Markt zu entern, denn das Angebot ist klein, jedenfalls mit deutschen Streams. Aktuell findet man, 18 Serien (davon aber nicht alle mit deutschen Sub)und 2. Berichte. Und hier könnte Daisuki auch eine absolute Stärke ausspielen, die sich von anderen Anbietern absetzt, die Berichte Man findet zum Beispiel den AnimeJapan 2015 Report, der sehr interessant ist. Hintergründe sind für viele Leute spannend und wenn Daisuki nun noch auf Messen usw. in Japan geht und das filmt, hätte man eine super Ergänzung, die das maue Animeprogramm durchaus wettmachen kann.

    Die Qualität:
    Definitiv ein Knackpunkt bei Daisuki. Der Anbieter verspricht zwar HD Qualität (1028p), aber das klappt oft nicht und man muss sich mit 320p oder 480p begnügen. Die Subqualität ist eher durchschnittlich, teilweise sind die Formulierungen sehr hölzern und viele Schreibfehler, dazu kommt, dass die Videos oft stark ruckeln und das trübt natürlich das Video-vergnügen.

    Bedienbarkeit:
    Also es ist nicht kompliziert, allerdings hätte man es Anwenderfreundlicher machen können. Das Umschalten der Sprache und der Videoqualität wird alles in den Bedienelementen des Videos umgeschaltet. Unkompliziert, aber eben HD funktioniert leider nicht immer.

    Sprache:
    Die Seite ist auf Englisch, das ist aber nicht so schlimm, man kann sich recht gut zurechtfinden.

    Preis:
    Entfällt, da die Seite komplett kostenlos ist

    Zahlungsmöglichkeiten:
    Entfällt ebenfalls

    Datenschutz:
    Insgesamt werden fünf Tracker geladen, DoubleClck, AdWords Converter, Analystics, Dynamic Remarketing und der Tag Manager. Alles in allen, die üblichen Tracker, die man sehr oft auf Webseiten findet.

    Fazit:
    Der Ansatz ist gut allerdings stark verbesserungswürdig. Sowohl die Qualität der Videos muss verbessert werden, wie auch die Qualität der Subs. Es ruckelt manchmal sehr stark. Was aktuell extrem negativ auffällt ist allerdings die Werbung, immer das Gleiche nervt auf Dauer etwas. Das Programm müsste auch ausgebaut werden, damit Daisuki ein ernst zunehmender Konkurrent für den Markt sein kann.

    Aufgefallen:

    Positiv:

    • Keine Kosten
    • Interessante Reportagen
    • mehrere Subsprachen

    Negativ:

    • Werbung nervt auf Dauer
    • HD funktioniert nicht ständig
    • Videos ruckeln oft
    • Sub Qualität lässt zu wünschen übrig

     

    Micha
    Ein alter Hase im Geschäft. Seit Akira 1991 in die deutschen Kinos kam, brennender Anime-Fan und noch die gute alte Zeit miterlebt als Carlsen Manga in Farbe und Bunt auf den Markt brachte. Ghost in the Shell Fan der ersten Stunde und bevorzugt mittlerweile Slice of Life Anime