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Akira Hollywood-Realfilm auf unbestimmte Zeit verschoben

Hollywood-Adaption kommt wieder einmal nicht voran

Eigentlich sollte die Hollywood-Adaption von Akira im Mai 2021 erscheinen, aber laut Medienberichten in den USA wurde der Film von Warner Bros. auf unbestimmte Zeit verschoben.

Den Berichten zufolge ist Taika Waititi (Thor: Raganrok) dabei, die beiden Hauptdarsteller unter den japanischen Schauspielern auszusuchen. Warner Bros. will dem Regisseur dafür viel Zeit einräumen. Allerdings heißt es in einigen Medienberichten auch, dass es Meinungsverschiedenheiten über das Projekt gibt.

Dazu kommt, dass Waititi an dem vierten Teil von Marvels Thor arbeitet und die Produktionen sich überschneiden.

Akira soll sich an die Manga-Vorlage halten

In einem Interview im April 2018 sagte der Regisseur, dass er sich an die Geschichte des Manga und nicht an die des Films halten werde. Das dürfte Fans durchaus freuen, immerhin erzählt der Film nur eine stark zusammengeschnittene Version der Geschichte. Trotzdem schrieb die Newsseite Deadline bereits, dass die Geschichte im Jahr 2018 in einem wiederaufgebauten New Manhattan spielen wird. Dort muss ein Anführer einer Biker-Gang seinen Freund vor einem medizinischen Experiment retten. Deadline berichtete auch, dass es insgesamt drei Filme sein werden. Jeder Film wird drei Bände des Manga abdecken.

Finanzierung durch Kalifornien

Die California Film Commission gab im April bekannt, dass die Realverfilmung von Akira vollständig in Kalifornien gedreht wird und eine Steuergutschrift in Höhe von 18,5 Millionen Doller erhält.

Allerdings hätte Warner Bros. 180 Tage nach dieser Ankündigung mit dem Dreh beginnen müssen. Dieser Termin scheint nun nicht mehr haltbar zu sein.

Nicht die erste Verzögerung

Eine Hollywood-Adaption wurde bereits 2010 angekündigt. Warner Bros. stoppte das Projekt 2012 allerdings, damit das Drehbuch überarbeitet werden konnte.

2014 sagte Jaume Collet-Serra, dass er immer noch an dem Projekt arbeitet. Danach wurde es allerdings bis 2018 still. Ob der Film also überhaupt noch erscheint, steht wie üblich in den Sternen.

Akira-Schöpfer arbeitet an neuem Anime

Das Franchise bewegt sich allerdings auch in Japan weiter. Nachdem es sehr lange ruhig um Akira war, kündigte sein Schöpfer, der Mangaka Katsuhiro Otomo, Anfang Juli auf der Anime Expo in Los Angeles an, dass er an einem neuen Anime-Projekt zu Akira arbeitet.

Das neue Projekt soll die gesamte Geschichte erzählen und nicht wie im Film von 1988 nur einen kleinen Teil der Geschichte behandeln.

Akira gilt als Meilenstein der Anime- und Manga-Kultur

Akira erschien von 1982 bis 1990 im Young Magazin. 1996 veröffentlichte Carlsen den Manga in Deutschland, adaptierte allerdings die US-Fassung. 2000 veröffentlichte Carlsen den Manga noch einmal und orientierte sich diesmal an der Version aus Japan.

Ein Anime-Film erschien 1988 in Japan und lief auch in Deutschland in den Kinos. Der große Erfolg des Films führte mit dazu, dass das Interesse an Anime und Manga im Westen stieg und gilt als Auslöser des ersten Anime- und Manga-Booms der 90er Jahre. Zuletzt veröffentlichte Universum Anime den Film in Deutschland.

An einer Realverfilmung wird zurzeit in der USA gearbeitet.

Nach dem Krieg

Die Geschichte von Akira beginnt im Jahre 1988. Dort vernichtet eine mysteriöse Explosion das alte Tokyo und beschwört den dritten Weltkrieg herauf. 31 Jahre später ist der Wiederaufbau der Metropole beendet.

Doch der wirtschaftliche Aufschwung der Nachkriegsjahre gehört ebenfalls der Vergangenheit an. Das Bild Neo-Tokyos im Jahre 2019 wird von Demonstranten, Terroristen, der gewaltbereiten Polizei und nicht zuletzt der korrupten Regierung bestimmt. Shotaro Kaneda, „Kaneda“ genannt, Tetsuo Shima und ihre Freunde tragen indessen inmitten dieses Chaos ihren ganz privaten Krieg aus. Die jugendlichen Biker liefern sich mit Brandbomben gespickte Straßenschlachten mit der rivalisierenden Gang „Clowns“.

Eines Tages verunglückt bei einer der gefährlichen Verfolgungsjagden Tetsuo. Bevor der Verletzte vom Militär in Gewahrsam genommen wird, kommt es zu einer schicksalhaften Begegnung: Ein Junge mit greisenhaftem Gesicht erscheint und Tetsuo wird Zeuge paranormaler Fähigkeiten. Haben diese etwas mit der sagenumwobenen Kraft „Akira“ zu tun, von denen die zahlreichen Weltuntergangs-Prediger reden…?

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