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Anime Berlin: 35 Jahre Ghibli-„Nausicaä“, Sci-Fi-Klassiker mit Gegenwartsthemen Klima & Künstliche Intelligenz / Publikums-Mitmachfestival

Elf Tage lang vom 16. bis 26. Mai bietet das Babylon mit Anime Berlin eine wirklich große Vielfalt aus Japan mit über 30 Filmen, aktuellen wie Klassikern. Bis auf wenige Ausnahmen heißt es da „for adults only“.

Zur Eröffnung am 16.05.: Der Oscar-nominierte „Mirai – Das Mädchen aus der Zukunft“ erzählt „mit schier endloser Fantasie und so zartem Beobachtungswitz“ (The Daily Telegraph) von dem Jungen Kun. Sein Leben wird durch die Geburt der kleinen Schwester Mirai durcheinandergewirbelt. In eine fantastische Welt katapultiert, verweben sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: Seine Schwester aus der Zukunft liest ihm die Leviten, mit seiner Mutter als Kind haut er mal so richtig auf den Putz. Fantastisch! — Über „Maquia – Eine unsterbliche Liebesgeschichte“ schwärmt programmkino.de: „Ein bezaubernder, hochemotionaler Film über die Liebe, die Sterblichkeit und das Abschiednehmen.“

Auch Genre-Fans kommen auf ihre Kosten: Sci Fi & Space Opera, Horror & Vampire. Das macht erst richtig Spaß auf der großen Kinoleinwand:

„Nausicaä aus dem Tal der Winde“, das dieses Jahr sein 35. Jubiläum feiert, ist ein hochaktueller Film und führte durch seinen großen Erfolg zur Gründung des berühmten Studio Ghibli. Hayao Miyazakis Umweltbotschaft, zum Kinostart 1984 vom WWF unterstützt, ist heute noch gültig. In einer postapokalyptischen Zukunft ist die Erde ein wüstes Ödland, das Klima durch lebensbedrohliche Sporen eines Pilzwaldes in Gefahr. Zudem bekämpfen die Menschen die Ohmu-Rieseninsekten.

Der Kultanime „Ghost in the Shell“ von Production I.G hat sich schon 1995 der künstlichen Intelligenz gewidmet – und in was für berauschenden Bildern, die auch Hollywood zum Remake mit Scarlett Johansson inspirierten.

Nicht nur Neon Genesis Evangelion-Fans müssen das Debüt von Studio Gainax „Wings of Honneamise – Royal Space Force“ aus dem Jahr 1987 sehen: „It’s wonderful. And not only is it unique, it is exceptionally well done. Every frame is teeming with detail.“ (Anime News Network). Auch das Remake „Star Blazers 2199 – Space Battleship Yamato-A Voyage to Remember“ (2014) hat ein atemberaubendes Weltraum-Design: „it’s amazing how the formula totally, absolutely works. … this new version looks sleek, modern, and cool on a level that a lot of retro-remakes fail to achieve“ (animenewsnetwork.com)

Für Gothic- und Horror-Fans bieten wir „Vampire Hunter D: Bloodlust“ (2000) über Vampire kurz vor der Auslöschung, „Black Butler: Book of Atlantic“ (2017), eine Art „Titanic“ in der Zombieversion – und den Hit „Tokyo Ghoul“; hier als besonderes „Schmankerl“ am 17.05. die Live Manga-Lesung „Tokyo Ghoul“ mit der deutschen Stimme des Hauptprotagonisten Ken, Ricardo Richter & Moira May. Im Anschluss Autogrammstunde.

Be-Geistert sind wir auch von den Yokai-Geistern aus der japanischen Mythologie: In „A Letter to Momo“ (Berlin-Premiere 20.05.) sind diese manchmal lästigen Geister nur für das Mädchen Momo, nicht aber für die Erwachsenen sichtbar. Der schrägste Studio Ghibli-Film ist sicherlich „Pom Poko“: Noch nie hat man so ausgefallene Fallschirme im Film gesehen. Denn die Tanuki, die in Japan berühmten, schelmischen Yokai-Marderhunde, können sich nicht nur in die unglaublichsten Dinge und Personen verwandeln, sondern verfügen auch über ganz besondere Geschlechtsteile.

„Demon Slayer“, „Natsume Yujin-cho the Movie: Ephemeral Bond“ nach dem Manga „Pakt der Yokai“ und das Altersmeisterwerk „Akira Kurosawas Träume“ zeigen die erzählerische Kraft japanischer Mythen.

Binge Watching at Babylon: Das ist unser Digibinge Marathon: Alle Digimon tri. – Chapter 1-6 am 18.+25.05. von 13-24 Uhr.

Anime hat wirklich kreative Fans! Zur Eröffnung findet die Vernissage am 16.05. 17:30 zu „Neo-Tokio. Architektur in Animes“ der Bunte Hunde Kunstschule, zur Fotoprojektion von Prop Maker Simon Weisse („Isle of Dogs“) und zum Tanuki-Zeichner Lukas Buda statt. Zudem bietet Zeichnerin Tora im Foyer ihre Werke an.

Außerdem bietet Anime Berlin: Die Lecture von Simon Weisse „Miniature Unit“ über seine Zusammenarbeit mit Wes Anderson bei „Isle of Dogs“ und „The Grand Budapest Hotel“ (18.05. 18:00), den Schnittkurs für Faltenröcke von Tora (18.05. 16:00) und den Vortrag von Michael Streitberg über „Vampire & Präsidenten. Mangas & Politik“ (18.05. 20:00). Wer mehr wissen will über einen unserer Lieblingsregisseure Masaki Yuasa und „Night is Short, Walk on Girl“ kommt zur Einführung von Lukas Laier von Tanuki Republic (21.05. 19:30). Zum Abschluss am 26.05. kann man nach dem Konzert des Animanga Chors im Workshop mit Chorleiterin Miwako Hidano lernen, wie man mit sauberer Aussprache Lieblings-Anime-Lieder singt. Weder japanische noch musikalische Kenntnisse, sondern nur Liebe zur Anime-Musik sind erforderlich.

Das Festival zieht auch dieses Jahr wieder eine Verbindung zu der bildenden Kunst. Der Dokumentarfilm „Kusama – Infinity“ gibt einen spannenden Einblick in Leben und Werk der heute 90-jährigen, japanischen Künstlerin Yayoi Kusama – „the biggest-selling female artist in the world.” (bbc.com).

Die wechselseitige und fruchtbare Beziehung von Vincent van Gogh und Japan feiern wir gleich mit drei Filmen: „Loving Vincent“, „Detective Conan: SunFlowers of Inferno“ und „Akira Kurosawas Träume“ – hier tritt Martin Scorsese als Van Gogh auf.

Alle Infos & Tickets: anime berlin

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