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Anime-Regisseur Yamakan spricht erneut vom Ende seiner Karriere

Vor nicht allzu langer Zeit veröffentlichte der Anime-Regisseur Yutaka “Yamakan” Yamamoto ein Update zu seinem neuesten Projekt mit dem Studio Twilight. Vor wenigen Tage stellte er einen Post ein, in dem er sich erneut mit dem Gedanken befasst, sich aus der Anime-Branche zurückzuziehen. Mit dieser Mitteilung handelte es sich um die fünfte Rücktrittsankündigung. Bisher konnten ihn andere Personen immer wieder davon überzeugen weiterzumachen.

Der Regisseur beklagte, dass es nur wenige anständige Leute in der Anime-Industrie geben würde. Auch die Fan-Szene würde sich zum negativen entwickeln und alles nur noch schlimmer werden. Yamakan kündigte an, sich diesmal nicht von anderen überreden zu lassen, weiterhin Anime zu produzieren. Nur eine komplette Veränderung der gesamten Branche könne ihn jetzt noch zu einer anderen Entscheidung kommen lassen.

Der Anime-Regisseur veröffentlicht auf seinem Blog regelmäßig Beiträge über Dinge, die ihn bewegen. So zum Beispiel über “Hater” unter den japanischen Otakus und über den negativen Einfluss von sozialen Netzwerken wie Twitter und LINE. Über seinen neuen Film sagte er, dass er nicht für Otakus geeignet sei, sondern sich eher gegen diese richte. Yamakan will Kritikern außerdem verbieten, sich den Film anzusehen, indem er eine Liste mit “unerwünschten” Personen an die Kinos schickt. Außerdem erwäge er rechtliche Maßnahmen, um diese Menschen daran zu hindern, sich den Film anzusehen.

Wake Up Girls
Wake Up Girls

Yamamoto steht wegen seiner kontroversen Tweets und Beiträge mehr im Mittelpunkt, als für seine Arbeit als Regisseur. Sein persönlicher Twitter-Account sowie die Zugänge des Studios Twilight wurden im letzten Jahr gesperrt, weil sie gegen die Richtlinien für missbräuchliches, bedrohliches und diskriminierendes Verhalten verstoßen haben. So gab Yamakan den Otakus und China die Schuld für den Stopp seines Projekts [New Live + ]. Vorher veröffentlichte er auf Twitter diskriminierende Bemerkungen über Menschen aus China und Korea.

Yamakan besetzte 2017 in seinem Anime Wake Up, Girls! Sprecherinnen neu, nachdem diese sich negativ über ein älteres Projekt des Regisseurs geäußert hatten. Für die zweite Staffel der Reihe stellte er den Cast fast komplett neu zusammen, allerdings zu insgesamt schlechteren Konditionen.

Im selben Jahr musste er sich entschuldigen, weil er einen älteren Otaku mit einer Person mit körperlichen und geistigen Behinderungen verglichen hatte. Außerdem unterstellte er einem Idol, an einem Übergriff eine gewisse Mitschuld getragen zu haben.

Quelle: Hachima Kiko

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