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Asagaya-Anime-Straße in Tokyo schließt Anfang 2019

Bei der Asagaya-Anime-Straße handelt es sich um ein von der Regierung finanziertes Einkaufsviertel, das vermehrt auf Anime-orientierte Geschäfte setzt. Offiziellen Angaben zufolge soll damit im Februar 2019 Schluss sein. Eine erste Ankündigung erklärte, dass das Auslaufen der fünfjährigen Mietverträge der Grund für die Schließung sei.

Die Asagaya-Anime-Straße eröffnete 2014, um die großen Anime-Studios näher an die Kunden ins Herz von Tokyo zu bringen. Die meisten Produzenten siedelten sich vorher in der Region Asagaya im Westen Tokyos an. 2017 begrüßte allerdings nur das in Zusammenarbeit mit dem Studio Satelit entstandene Shirobaco-Café überhaupt noch Kunden. Viele andere Geschäfte waren bereits geschlossen oder die Ladenflächen standen leer.

Das Café Shirobaco schließt am 20. Januar 2019. Am 12. Januar veranstalten die Betreiber ein großes Abschluss-Event, das die Geschichte des Unternehmens in den Mittelpunkt stellt. Auch zahlreiche Sprecher, die an vorherigen Aktionen im Café teilnehmen, kündigten ihr Kommen an.

Anime Straße in Asagaya
Bild: Asagaya Anime Street

Das Online-Magazin Nikkei Cyto veröffentlichte vor wenigen Tagen einen Artikel mit einer Erklärung zum Scheitern des Anime-Straßen-Projekts. Personen, deren Identitäten nicht bekannt gegeben wurden, erklärten das Scheitern damit, dass im Gegensatz zu Hot Spots wie Akihabara, die Geschäfte in Asagaya kein erotisches Material zum Verkauf anbieten durften.

Außerdem beschwerten sich viele Händler über die extrem hohen Mieten und die baulichen Einschränkungen, die der Sponsor, die Japan Railway, vorgab. Mehrere Geschäfte erklärten, dass sie nicht genug Kunden anlockten, um die laufenden Kosten zu decken. Als die Japan Railway auf die Bedenken der Händler reagierte, war es für viele Geschäfte zu spät. Sie sahen sich gezwungen, zu schließen, bevor der Verkauf richtig in Fahrt kam.

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