Ausstellung in Osaka ehrt Regisseur Hideaki Anno

Hideaki Anno Exhibition Bild: Asahi Shimbun

Die Anime-Serie „Neon Genesis Evangelion“ machte den Regisseur Hideaki Anno international bekannt. Die letzten Filme, die die Geschichte abschließen, untermauerten diesen Erfolg weltweit noch. In Osaka befasst sich jetzt eine ganze Ausstellung mit dem kreativen Geist Annos und lockt viele Besucher an, die in die Welt des Regisseurs eintauchen wollen.

Die Ausstellung zeigt über 1.500 Objekte, darunter Originale, Modelle und weitere Materialien aus dem „Evangelion“-Universum und von anderen Projekten des Regisseurs. Ende letzten Jahres war die Präsentation bereits in Tokyo zu Gast, für ihre Zeit in Osaka ist sie im Abeno Haruka Art Museum zu sehen. Die große japanische Zeitung Asahi Shimbun unterstützt die Veranstaltung, die bis zum 19. Juni zu sehen ist. Anschließend ist die nächste Station Yamaguchi.

Der Weg des Hideaki Anno

Besucher können sich über Skripte, Memos und weitere Materialien zu den verschiedenen Produktionen Hideaki Annos (unter anderem auch „Shin Godzilla“) freuen. Einen großen Teil der Ausstellung machen Arbeiten zu „Neon Genesis Evangelion“ aus, darunter auch Storyboards.

Der Anime startete 1995 und gehört bis heute zu den international beliebtesten Serien aus Japan. Außerdem werden Entwürfe und Original-Zeichnungen aus „Nausicaä aus dem Tal der Winde“ gezeigt. Der Anime gehört heute zu den Klassikern aus dem Studio Ghibli, Hideaki Anno war auch an der Produktion dieses Films beteiligt.

Weitere Ausstellungen geplant

Shin Godzilla von Hideaki Anno & Shinji Higuchi (2016) |

Ein kleines Kino zeigt einen animierten Kurzfilm, den der Regisseur während seines Studiums an der University of Arts in Osaka erstellte. Eines der ungewöhnlichsten Exponate ist wahrscheinlich eine alte Tretnähmaschine aus dem Hause seiner Eltern. Diese ist für den Regisseur von besonderer Bedeutung, soll sie seinen Angaben nach doch sein Interesse an Maschinen hervorgerufen und ihn für seine damalige Zukunft inspiriert haben. Die verschiedenen Ausstellungsstücke zeichnen den Weg Annos von seiner Kindheit bis hin zu seinem aktuellen Status als einflussreiche Persönlichkeit der Anime-Branche nach.

Die ältesten Ausstellungsstücke sind Modelle aus den 1960-er und 1970-er Jahren, jener Zeit, in der Hideaki Anno von Serien wie „Tokusatsu“ inspiriert wurde und half, mit neuen Spezialeffekte Superhelden ins Fernsehen zu bringen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 1.900 Yen (circa 14 Euro), Studenten und Oberschüler können sie sich für 1.400 Yen (etwa 10 Euro) ansehen. Jüngere Kinder zahlen 500 Yen (etwa 4 Euro).

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