crunchyroll_logo Artikelbild

Crunchyroll dürfte eigentlich jeder Anime-Fan in Deutschland kennen, immerhin ist der Video-on-Demand-Anbieter spezialisiert auf Anime und zugleich die größte Webseite in diesem Bereich.

In mittlerweile über 10 Jahren hat, die in San Francisco ansässige, Streaming-Plattform, mehr als 100 Millionen US-Dollar in die japanische Anime-Industrie beigetragen. Der Anbieter startete 2006 und bot anfangs illegal Anime an, doch 2008 reisten die Verantwortlichen nach Tokyo, um Anime zu lizenzieren und Fans die Shows kurz nachdem sie in Japan ausgestrahlt wurden zu zeigen.

Und der Plan ging auf, nachdem man sich mit TV-Tokyo, dem kleinsten japanischen Fernsehsender, der allerdings auch das größte Angebot an Anime im Programm hat, traf. Denn TV Tokyo stieg kurzerhand bei Crunchyroll ein.

Danach ging es Schlag auf Schlag, Crunchyroll lizenzierte immer mehr Anime und brachte diese als Simulcast zunächst auf den amerikanischen Markt. Doch der Anbieter investierte auch direkt in mehr als 40 Produktionen und sorgte dafür, dass einige Anime produziert wurden, die sonst nie entstanden wären.

„Es gab etwas Widerstand gegen die Arbeit mit diesen „Piraten“, von denen man glaubte, dass sie die Industrie zerstören wollten“, so Hiroaki Saiki, Leiter des globalen Vertriebs von TV Tokyo. Crunchyroll ist stolz auf den Beitrag, den es zur Popularisierung von Anime geleistet hat und auch Fans freut es, dass sie mit Abonnements helfen, die Branche zu unterstützen, sie wissen, dass ihr Geld neue Inhalte schafft.

Mittlerweile verändert sich der Markt auch. Anime werden oft mit einer männlichen Fangemeinde assoziiert, doch mittlerweile machen Frauen die Hälfte der Abonnenten bei Crunchyroll aus. „In Japan gibt es heute mehr auf Frauen ausgerichtete Shows, da Frauen bereit sind, mehr Geld bei Veranstaltungen auszugeben, die eine immer wichtigere Einnahmequelle darstellen, so Saiki.

Neben den USA sind Großbritannien, Spanien, Frankreich, Deutschland, Russland und die arabischen Länder die wichtigsten Märkte für Crunchyroll.

In Deutschland ist Crunchyroll seit 2014 aktiv. Zuletzt kündigte der Video-on-Demand-Anbieter an, dass sie 2018 in 100 Anime investieren und über 100 Anime akquirieren zu wollen.
Quelle: Hollywood Reporter

3 KOMMENTARE

  1. Die Vergangenheit von CR kannte ich auch noch nicht. Ein paar Beispiele der von CR mitgetragenen Anime wären noch gut.

    Ganz aktuell ist ja „Recovery of MMO Junkie“ und „Magical Girl Raising Project“

  2. Der Text ist zwar informativ, aber meiner Meinung nach nicht sonderlich gut geschrieben. Hinsichtlich Zeichensetzung und Wahl der Numeri beim Begriff „Anime“ haben sich einige Fehler eingeschlichen. Auch die Setzung der Nebensätze ist manchmal unglücklich bzw nicht schön^^
    Ich wusste noch nicht, dass Crunchyroll eine solche Vergangenheit besitzt =D
    Einige Beispiele zu den Animes, die Crunchyroll produziert/unterstützt hat, wären hilfreich gewesen.
    Gruß!

Kommentieren

Please enter your comment!
Please enter your name here