First View: Akashic Records of Bastard Magical Instructor

Gestern erschien bei Crunchyroll die erste Episode zu Akashic Records of Bastard Magical Instructor (Roku de Nashi Majutsu Kōshi to Akashic Records) als Simulcast. Diese haben wir uns für euch einmal genauer angeschaut.

Worum geht es?

Die Geschichte handelt von Guren, der ein Teilzeitlehrer an einer magischen Schule ist. Allerdings schreibt er eigentlich nur „Selbststudium“ an die Tafel und macht dann ein Nickerchen. Einer seiner Schülerinnen, Sistina, ist darüber so wütend, dass sie ihn zu einem Duell herausfordert und ihn auch noch leicht besiegt. Allerdings passiert an der Schule etwas Schreckliches und Guren zeigt auf einmal seine wahre Macht, um seine Schüler zu beschützen.

Die Story
Akashic Records of Bastard Magical Instructor
Akashic Records of Bastard Magical Instructor / ©2017 羊太郎・三嶋くろね/株式会社KADOKAWA/ロクでなし製作委員会

Die erste Episode beginnt mit der Erzählung einer Legende, die uns ein wenig in die Geschichte und die Welt einweist, und verläuft überwiegend locker und humorvoll. Nach und nach lernen wir die Charaktere kennen und finden uns allmählich in das Geschehen ein. Rein vom Inhalt her geschieht in der Episode zwar nicht allzu viel, doch dafür wird man fabelhaft unterhalten, auch wenn das Schema jetzt nichts Brandneues ist. Außerdem sind diverse klischeehafte Elemente vorhanden, die aber immerhin mit einer gewissen Selbstironie auf die Schippe genommen werden, was ein Pluspunkt für die Serie ist.

Der lockere Einstieg in den Anime ist ziemlich schlicht gehalten, wodurch das Ganze eher nach einem reinen Comedy-Titel aussehen mag, doch es gibt hier und da auch Ansätze, dass schon ein wenig mehr dahintersteckt. Das Magie-Element wird zunächst nicht weiter ausgeführt oder erläutert und ist kurz gesagt einfach da. Von der Struktur her ähnelt dieses Werk zahlreichen anderen aus der Abteilung der adaptierten Light Novels. Mit seinem Charme und vor allem durch so einen Protagonisten kann der Anime allerdings etwas hervorstechen und bei einigen Zuschauern sicher das Interesse wecken. Hineinschnuppern wird somit wärmstens empfohlen.

Die Charaktere
Akashic Records of Bastard Magical Instructor
Akashic Records of Bastard Magical Instructor / ©2017 羊太郎・三嶋くろね/株式会社KADOKAWA/ロクでなし製作委員会

An sich sind alle wichtigen Charaktere auf ihre Art und Weise sympathisch, jedoch stechen die meisten bisher leider nicht aus der Masse hervor, da man sie alle schon einmal irgendwo gesehen hat. Selbst auf den antriebslosen Glenn trifft dies zu. Allerdings reißt dieser das mit seiner bizarren und charismatischen Persönlichkeit wieder raus, was man beispielsweise an seinem ersten richtigen Auftritt oder der Umkleide-Szene prima erkennen kann. Nach außen hin gibt er sich durchgehend desinteressiert, doch in seinem Inneren scheint er ziemlich aufgewühlt zu sein, was vermutlich mit der Legende zusammenhängt, die er uns als Kind am Anfang der Episode vorliest.

Sistine, Celica und Lumia sind ebenfalls recht interessante Charaktere mit Potenzial, aber, wie bereits erwähnt, sind sie leider keine Neuerscheinungen mit einzigartigen Persönlichkeiten. Jedoch muss dies nicht zwangsläufig so bleiben, denn eine Entwicklung oder zumindest mehr Information über ihre Personen könnten dies womöglich ändern.

Die Animation
Akashic Records of Bastard Magical Instructor
Akashic Records of Bastard Magical Instructor / ©2017 羊太郎・三嶋くろね/株式会社KADOKAWA/ロクでなし製作委員会

Das Studio LIDEN FILMS hat bei diesem Anime eine passable Leistung erbracht und man kann sich eigentlich nicht darüber beschweren. Die Animationen sind in der Regel flüssig, das Charakterdesign angenehm und auch die Hintergründe sind nett anzusehen, aber nun mal kein Meilenstein. Bei den Menschen im Hintergrund wurde sogar darauf geachtet, dass diese nicht immer wie dahin gekritzelte Strichmännchen aussehen, was man dem Anime ebenfalls zusprechen muss. Die auffälligsten Punkte dürften allerdings Mimik und Gestik der Charaktere sein – besonders bei Glenn, dessen sich ständig ändernden Gesichtszüge und das alberne Herumfuchteln ziemlich lustig dargestellt werden. Ganz zum Schluss folgt noch eine kurze Vorschau-Szene im Chibi-Stil, die uns aus der Folge begleitet.

Der Sound

In dieser Episode konnte man leider weder ein Opening noch ein Ending Theme hören. Allerdings ist bereits bekannt, dass das Opening von Sängerin Konomi Suzuki und das Ending von drei Synchronsprecherinnen der Serie performt wird. Der Soundtrack während der Episode ist nicht schlecht und bleibt mit einigen Stücken sogar im Gedächtnis, wie z.B. das zu Beginn mit dem Chorgesang, das von einer Orgel begleitet wird. Qualitativ gibt es beim Sound ebenfalls nichts zu bemängeln.

Die Synchronisation / Untertitel
Akashic Records of Bastard Magical Instructor
Akashic Records of Bastard Magical Instructor / ©2017 羊太郎・三嶋くろね/株式会社KADOKAWA/ロクでなし製作委員会

Erneut ist eine Originalvertonung prima gelungen, da der gesamte Cast eine gute und überzeugende Arbeit geleistet hat. Die bisher zu hörenden Stimmen passen ebenfalls alle zu ihren Rollen. Bei den Untertiteln macht Crunchyroll wieder alles richtig und übersetzt einige Textpassagen sogar mit deutschen Redewendungen, was einem beim Lesen schon mal ein Schmunzeln entlocken kann und für Abwechslung sorgt, ohne den Sinn der Aussage zu verändern.

Info

Rokudenashi Majutsu Koushi to Akashic Records
Rokudenashi Majutsu Koushi to Akashic Records

Akashic Records of Bastard Magical Instructor
Original Name: ロクでなし魔術講師と禁忌教典〈アカシックレコード〉
Transkription: Roku de Nashi Majutsu Kōshi to Akashikku Rekōdo
Studio: LIDEN FILMS
Deutscher Anbieter: Crunchyroll
Regisseur: Minato Kazuto
Drehbuch: Tōko Machida
Musik: Hiroaki Tsutsumi
Erschienen am: 4. April 2017
Länge: 12 Episoden
Genre: Fantasy, Action, School, Magic
Medium: VoD

Eintrag bei aniSearch

Kommentieren

Please enter your comment!
Please enter your name here