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First View: The Anonymous Noise – Melodien, die Herzen verbinden

Am 12. April startete beim Publisher Kazé via Anime on Demand der Simulcast zu The Anonymous Noise (Fukumenkei Noise). Die erste Episode der musikalischen Schulromanze haben für uns natürlich für euch angeschaut.

Worum geht es?

Die Handlung erzählt eine Romanze und schneidet die Themen Musik sowie einseitige Liebe an. Nino liebt das Singen und gab ihrer ersten großen Liebe Momo sowie dem Komponisten Yuzu in ihrer Kindheit das Versprechen, irgendwann ihre Stimme finden zu wollen. Die drei gingen separate Wege, doch Nino bewahrte ihr Versprechen und hielt am Singen fest. Jahre später, die drei sind nun Highschool-Schüler, zieht es Nino in die Welt der Band-Clubs.

Die Story

Nach einer kurzen Gesangseinlage und einem Monolog, den man vermutlich erst hinterher richtig verstehen kann, geht es auch schon los. Zu Beginn wirkt der Anime ein wenig ernst und teilweise bedrückend, aber das legt sich relativ schnell. Im Laufe der Episode ist die Stimmung äußerst wechselhaft, wobei es nicht selten vorkommt, dass eine Situation mal beispielsweise ernst ist und in derselben Szene schlagartig ins Humorvolle übergreift.

Die Idee hinter dem Anime bzw. dem Manga erscheint ziemlich überschaubar, was allerdings nicht bedeuten soll, dass die Handlung langweilig ist. Im Gegenteil, tatsächlich kann man sich gemütlich zurücklehnen und die von Musik unterstützte Schulromanze mit großer Neugier genießen. Hier und da werden zudem einige Fragen aufgeworfen, was das Interesse umso mehr weckt und Lust aufs Weiterschauen macht.

Die Charaktere

Dass die Musik-Elemente in einem solchen Anime ebenfalls ein wichtiger Faktor im Bezug auf die Charaktere ist, dürfte kein Geheimnis sein. So gelingt dieser Bezug bei The Anonymous Noise ohne Probleme und macht die Figuren erst wirklich aus. Dabei zuzusehen, wie die Musik auf sie wirkt und wie sie daraufhin reagieren, ist sehr interessant und verstärkt ihre Sympathie. Außerdem blühen die Charaktere nicht nur besonders in den verschiedenen Melodien auf, sie werden sogar von ihnen zusammengeführt.

Im Fokus steht Nino, die anfangs noch sehr schüchtern und in sich gekehrt wirkt, sobald jedoch Musik ertönt, nicht mehr zu bendigen ist. Die Metapher mit dem Vogel im Käfig, der befreit wurde, ist da wohl überaus berechtigt und wird auch durch ihr manchmal vermummtes Gesicht prima symbolisiert. Yuzu ist ebenso interessant, vor allem dann, wenn Nino ihn trotz seiner Abweisung ihr gegenüber stetig anspornt und die Leidenschaft in ihm weckt, wodurch sein wahres Ich zum Vorschein tritt.

Um dann noch das Romance-Genre miteinzubinden, haben einige der Anwesenden natürlich auch Gefühle füreinander, wobei so manche von ihnen unerwidert erscheinen. Neid und Eifersucht stehen somit an der Tagesordnung. Wie sich das Ganze entwickeln wird und was dies für die Betroffenen bedeutet, kann man also nur gespannt abwarten.

Fukumenkei Noise
Fukumenkei Noise / © 福山リョウコ・白泉社/アニメ「覆面系ノイズ」製作委員会

Die Animation

Animation und Stil sind gut umgesetzt und treffen die Atmosphäre vom Anime an sich immer. Im Vergleich zum Rest der Season kann die Serie von der Optik her also mithalten, mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass es sich hierbei um einen Shōjo-Titel handelt und die Animation folglich darauf abgestimmt ist. Die totale Action und die dazugehörige Animation kann man also nicht erwarten. Die Hintergründe sind nett anzusehen, fallen aber nicht großartig auf. Über das genauere Charakterdesign, vor allem was die Mimik angeht, kann man noch nicht zu hundert Prozent ein Urteil fällen, da die wirklich emotionalen Szenen erst noch auf uns zukommen. Was man bisher sehen konnte, war aber nicht übel.

Am auffälligsten dürfte jedoch die Kameraführung während der Performances sein. Diese wirkt oftmals so, als würde jemand die Szene tatsächlich mit einer Kamera filmen und sich dabei bewegen.

Der Sound

Die Musik in diesem Anime ist gar nicht mal so übel und variiert von schönen und ruhigen Melodien bis hin zur energiegeladenen und lauten Band-Action. Ob man die Lieder nun mag oder nicht, ist jedem selbst überlassen, doch in den Anime werden sie zumindest prima eingebunden und geben Eindrücke von den jeweiligen Emotionen der Charaktere. Dies gilt ebenso für den Song zum Schluss, der uns aus der Episode begleitet.

Die Synchronisation / Untertitel

An der Synchronisation kann man wie üblich nichts bemängeln, da alle Stimmen zu den Figuren passen und die Sprecher ihre Rollen überzeugend rüberbringen. Hinzu kommt natürlich noch der Gesang, der ebenfalls toll inszeniert wurde und wieder einmal zeigt, dass ausgebildete Synchronsprecher eben nicht nur sprechen, sondern auch singen können (wobei einige natürlich auch von Beruf her Sänger sind). Bei den Untertiteln leistet Anime on Demand erneut gute Arbeit. Diese lassen sich angenehm verfolgen und scheinen auch in der Übersetzung fehlerfrei zu sein.

Fukumenkei Noise
Fukumenkei Noise / © 福山リョウコ・白泉社/アニメ「覆面系ノイズ」製作委員会

Fazit

Ein weiterer toller Shōjo-Anime, den man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man ein Fan von Schulromanzen und Geschichten mit einseitiger Liebe ist. Gemischt mit dem musikalischen Faktor ergibt sich aus The Anonymous Noise ein interessanter Anime zum Abschalten, der wärmstens empfohlen wird.

Info

Fukumenkei Noise
Fukumenkei Noise

The Anonymous Noise
Original Name: 覆面系ノイズ
Transkription: Fukumenkei Noizu
Studio: Brain’s Base
Deutscher Anbieter: Anime on Demand
Regisseur: Hideya Takahashi
Drehbuch: Deko Akao
Musik: Sadesper Records, NARASAKI / Watchman
Erschienen am: 12. April 2017
Länge: ? Episoden, ca. 23 Min. pro Episode
Genre: Shōjo, Music, Romance, School
Medium: VoD

Eintrag bei aniSearch

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