First View: Boruto – Naruto Next Generations – Mit Volldampf Richtung Akademie

Gestern Vormittag startete bei Crunchyroll der Simulcast zu Boruto – Naruto Next Generations. Wir haben uns die erste Episode des Anime für euch angeschaut.

Worum geht es?

Der junge Naruto Uzumaki war einst ein unerfahrener, vorlauter Shinobi, aber machte seinen Traum, Hokage zu werden, letzten Endes doch noch wahr. Nach unzähligen Abenteuern und Strapazen öffnet sich der Vorhang nun für die nächste Generation, angeführt von Narutos Sohn – Boruto.

Die Story
Boruto
© 2017: STUDIO PIERROT / TV TOKYO Corporation

Wie auch einst bei Naruto Shippuuden erhalten wir zu Beginn der Episode eine dramatische Auseinandersetzung, die uns zahlreiche Episoden später erneut begegnen wird. Kurz darauf wird die Uhr wieder zurückgedreht. Dadurch werden wir zu den Anfängen von Borutos Geschichte geschickt.

Der Anime spielt viele Jahre nach seinem Vorgänger und dementsprechend ist auch der Stand der Dinge fortgeschrittener. Dass die Technik so weit sein würde, dass es sogar schon beispielsweise voll funktionsfähige Züge gibt, ist allerdings gewöhnungsbedürftig. Generell wirkt alles in Konoha viel moderner und unser Protagonist genießt auch lieber Hamburger anstatt Ramen.

Im Gegensatz zum Foreshadowing am Anfang verläuft der Rest der Episode verhältnismäßig eher ruhig und wir lernen ein wenig die Figuren kennen. Interessanter wird es wieder, als etwas Merkwürdiges mit einem der Charaktere geschieht. Nebenbei wird man hier und da mit einigen Comedy-Elementen bedient, aber auch das hält sich im Vergleich zum Vorgänger bisher eher in Grenzen. Der langjährige Naruto-Fan wird sicher seinen Spaß mit den Abenteuern von dessen Sohn haben, da die Handlung wirklich Potenzial besitzt und anscheinend eine etwas andere Richtung gehen wird. Neueinsteiger dürften der Story ebenfalls nicht abgeneigt sein, sollten sich jedoch vielleicht doch vorerst die Vorgeschichte anschauen, um diverse Dinge verstehen zu können.

Die Charaktere
Boruto
© 2017: STUDIO PIERROT / TV TOKYO Corporation

Neben den zahlreichen neuen Gesichtern, von denen wir bisher nur einen Bruchteil sehen konnten, bleiben uns die älteren Figuren natürlich weiterhin erhalten. Vermutlich werden diese sich in Zukunft allerdings eher im Hintergrund halten, da die Serie schließlich die neue Generation fokussieren soll. Nichtsdestotrotz brauchen sich Fans der Reihe also keine Sorgen um eine komplette Umstrukturierung zu machen.

Obwohl es auf den ersten Blick so aussehen mag, sind Boruto und seine Kameraden nicht gleich „recyceltes Material“. Das soll heißen, dass sie optisch zwar ihren Eltern(-teilen) ähneln mögen, aber dennoch eine individuelle Persönlichkeit besitzen. Dies sieht man auch besonders gut an Protagonist Boruto. Er ist auf jeden Fall ein sturköpfiger Unruhestifter wie einst sein Vater, doch seine Denkweise, seine Absichten und ebenso seine Ziele unterscheiden sich stark von Narutos. Shikadai hingegen ist zwar faul wie sein Vater, doch bei ihm ist es nicht so extrem auffällig.

Da die Folge sich hauptsächlich auf den Protagonisten und seinen neuen Freund fokussiert, kann man zu den anderen leider noch nicht etwas Nennenswertes sagen, doch das dürfte sich bereits mit der nächsten Episode ändern.

Die Animation
Boruto
© 2017: STUDIO PIERROT / TV TOKYO Corporation

Vom Stil her haben sich Animation und Charakterdesign nicht zu stark verändert, wenn man sie mit der letzten Staffel des Vorgängers vergleicht. Die Hintergründe wirken in manchen Szenen dafür jedoch ziemlich überzeugend, vor allem bei Momenten wie der Zugfahrt. Die allererste Szene hebt sich dabei vom Rest der Episode ab, was man bei Studio Pierrot nicht selten erlebt, wenn es um besonders ernste Sequenzen geht. Rein optisch steht dieser Anime dem Rest der Season somit in nichts nach.

Der Sound

Die Band KANA-BOON mit dem ersten Opening Theme zu betrauen war auf jeden Fall kein Fehler. Immerhin konnte sich das 16. Opening zu Naruto Shippuuden ebenfalls großer Beliebtheit erfreuen und nett anzuhören ist der Song natürlich auch. Das Ending ist ganz in Ordnung, aber leider nichts wirklich Besonderes. Da Yasuharu Takanashi erneut für den Soundtrack verantwortlich ist, dürfte es somit keine große Überraschung sein, dass die Musik der aus Naruto Shippuuden stark ähnelt. Diese untermalt die Handlung in jeder Szene auf eine geschickte Art und Weise, wie man es gewohnt ist.

Die Synchronisation / Untertitel
Boruto
© 2017: STUDIO PIERROT / TV TOKYO Corporation

Nicht nur die früheren Charaktere bleiben uns erhalten, sondern selbstverständlich auch ihre jeweiligen Sprecherinnen und Sprecher. Der Cast leistet mit neuen und alten Gesichtern – oder besser gesagt Stimmbändern – weiterhin eine sehr gute Arbeit und liefert ein qualitatives und glaubwürdiges Resultat. Crunchyrolls Untertitel sind ebenfalls wieder mehr als zufriedenstellend und unterscheiden sich in ihrer Optik sogar ein wenig, wenn mehrere Leute gleichzeitig reden.

Info

Boruto: Naruto Next Generations
Boruto: Naruto Next Generations

Boruto – Naruto Next Generations
Original Name: BORUTO-ボルト- NARUTO NEXT GENERATIONS
Transkription:
Studio: Studio Pierrot
Deutscher Anbieter: Crunchyroll
Regisseur: Noriyuki Abe, Hiroyuki Yamashita
Drehbuch: Makoto Uezu
Musik: Yasuharu Takanashi, -yaiba-
Erschienen am: 5. April 2017
Länge: ? Episoden
Genre: Shounen, Action, Martial Arts
Medium: VoD

Eintrag bei aniSearch

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