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Home Popkultur Anime Geschichte über umweltschützende japanische Oma wird als Anime adaptiert

Die Serie soll in sechs Sprachen erscheinen

Geschichte über umweltschützende japanische Oma wird als Anime adaptiert

Die japanische Bilderbuch-Reihe „Mottainai Basan“ handelt von einer japanischen Großmutter, die Kindern beibringt mit natürlichen Ressourcen vorsichtig umzugehen. Die Reihe wird demnächst als Anime adaptiert, der in sechs Sprachen kostenlos im Stream angeboten werden wird.

Die Heldin der Serie, eine ältere Dame, trifft immer wieder auf Kinder, denen sie beibringt mit ihren Dingen verantwortungsvoll umzugehen und die Natur und ihre Ressourcen zu schätzen und zu schützen.

Anime für alle verständlich

Der Herausgeber der Bücher-Reihe, Kodansha, schloss sich mit dem japanischen Umweltministerium zusammen, um das Streaming-Projekt auf den Weg zu bringen. Die Idee hinter der Serie, natürliche Ressourcen nicht zu verschwenden, soll durch diese Umsetzung auf der ganzen Welt verbreitet und das Bewusstsein für Umweltfragen geschärft werden.

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Ab dem 5. Juni, dem Weltumwelt-Tag, wird der Anime auf dem YouTube-Channel von Kodansha in Japanisch, Englisch, Französisch, Spanisch, Chinesisch und Hindi online gestellt. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen All Nippon Airways an, die Serie auch in sein Bordunterhaltung-Programm aufzunehmen und in seinen Flugzeugen zu zeigen.

Das Märchenbuch wurde von Mariko Shinju geschrieben. Jede Folge befasst sich mit einer Situation aus dem Alltag, wenn Kinder ihr Essen liegen lassen oder einen Buntstift wegwerfen wollen, tritt die ältere Dame in Aktion. Sie weist die Kinder darauf hin, dass sie Ressourcen nicht verschwenden sollen und zeigt ihnen Alternativen auf.

Vier Episoden aus den Büchern sollen erst einmal als Anime erscheinen. In einer der Episoden sieht die Großmutter, wie ein Junge versucht, Abfall im Fluss zu versenken. Sie nimmt das Kind mit auf eine Reise über die gesamte Länge des Flusses und zeigt ihm die Folgen von Umweltverschmutzung durch Plastik-Müll und andere Schadstoffe auf.

Inspiration aus dem wahren Leben

Die Zeichnerin wurde zu dieser Episode inspiriert, nachdem sie 2018 in Indien den Ganges entlang gewandert war. Mit ihren Geschichten will die Zeichnerin alle Menschen dazu aufrufen, die Gaben der Natur rücksichtsvoll zu nutzen und auch anderen Menschen gegenüber mehr Empathie zu zeigen. Durch diesen gemeinsamen Geist könnte die Welt zu einem besseren Ort gemacht werden, davon ist Shinju überzeugt.

Eine Vertreterin von Kodansha, die das Projekt betreut, erklärte, der Verlag hoffe, dass die Kinder, die wegen der Corona-Pandemie viel Zeit zu Hause verbringen, sich den Anime ansehen und anfangen selbständig über Umweltfragen nachzudenken. Verschiedene internationale Unternehmen sponsern das Projekt.

AS

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