Ghost in the Shell – Scarlett Johansson spricht über die Movie-Adaption

Die Nachrichtenseite Nerdist sprach mit der Schauspielerin Scarlett Johansson über die kommende Live-Action-Adaption von Ghost in the Shell.

Wie bereits vermutet, bestätigte Johansson im Interview, dass die Charaktere nicht direkt aus dem Manga entnommen werden. Einige Personen verhalten sich etwas anders, als man es erwarten würde. Der Film wird auch nicht nur eine Geschichte adaptieren, es werden Elemente von Ghost in the Shell: Stand Alone Complex und Ghost in the Shell: Stand Alone Complex 2nd GIG genommen. Der Film wird auch mehr das Selbstwertgefühl des Majors ansprechen.

The Major - Scarlett Johansson
The Major – Scarlett Johansson

Zu ihrem Charakter selbst sagte Johansson: “Ich denke es ist wichtig für den Major, die Erfahrung zu besitzen von Situationen, die sie durchmachen musste ohne eine Wahl zu haben. Es ist ein Verlust der Unschuld, aber der Gewinn ist wirklich bedeutend.”

Die Webseite IGN sprach mit Produzent Michael Costigan und Produzent Avi Arad.

“Als wir anfingen über Anpassungen zu sprechen, hielten sich die Schöpfer raus und sagten nur, wir sollten nicht versuchen alles genau zu adaptieren.” so Arad.

Beide waren optimistisch und glauben eine gute Anpassung zu machen. “Ich fühle mich wie ein Geek, der diesen Film macht, weil wir ihn wirklich Leben einhauchen möchten”, so Costigan. “Wir bringen Dinge, die wir im Anime gesehen haben, in den Vordergrund. Ich bin sehr gespannt auf die Meinung der Fans.”

Die Geschichte von Ghost in the Shell spielt im Jahr 2029. Technologie und Chirurgie sind inzwischen so weit fortgeschritten, dass viele Menschen Teile ihres Körpers durch künstliche Bestandteile ergänzen oder ersetzen lassen, um auf diese Weise bestimmte Fähigkeiten zu verbessern und sich neue anzueignen. Sogar das Gehirn lässt sich durch ein Cyberbrain ersetzen, das fortan mit digitalen Daten gespeist werden kann. Verpackt in einer Biokapsel, der Shell, stecken in jedem Cyborg menschliche Gehirnzellen mit dem Geist (Ghost), der die Identität und Persönlichkeit enthält. Umso bedrohlicher ist das Auftauchen eines unbekannten Hackers, genannt Puppet Master, der die Sicherheitsbarrieren der Shells zu überwinden vermag und auf diese Weise die Gehirne der Cyborgs mit falschen Informationen speisen kann. Um dies zu verhindern, wird die Sektion 9 des japanischen Geheimdienstes auf den Puppet Master angesetzt.

Ursprünglich war für die kommende Hollywood-Produktion Margot Robbie als Hauptdarstellerin vorgesehen, doch die Gespräche mit der australischen Schauspielerin sind im Sande verlaufen. Danach hat man Scarlett Johansson (Captain America) die Rolle in Ghost in the Shell angeboten, angeblich soll sie 10 Millionen Dollar für die Rolle bekommen.

Universal und Sony hatten vor Dreamworks eigentlich das Studio Production I.G. ins Auge gefasst, sich dann aber für Dreamworks entschieden. Mitbegründer Steven Spielberg ist Feuer und Flamme für das Projekt. In einem Zitat sagte der Regisseur, dass Ghost in the Shell sein absoluter Lieblings-Manga sei und das Projekt voller Begeisterung unterstützen würde.

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