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Größte Anime-Piratenseite AnimeYT wurde geschlossen

Illegale Anime-Piraterie findet weltweit großen Anklang, aber in Lateinamerika ist dieser besonders hoch. Nun musste aber eins der grössten illegalen Anime-Streaming-Portale aus rechtlichen Gründen schließen.

Der Betreiber der Seite „AnimeYT“ entschloss sich für diese Maßnahme, da auch andere Websites bereits mit rechtlichen Problemen zu kämpfen hatten. Doch damit ist nicht genug, die ebenfalls sehr beliebte Website namens „AnimeMovil“ wurde ebenfalls geschlossen. Durch die Schließung beider Seiten kam es zu einem Aufruhr in sozialen Medien.

AnimeYT gehörte in dieser Region zu den Top 50 der meistbesuchtesten Websites. Mit ihren Millionen von regelmäßigen Besuchern hängte sie sogar traditionelle Streamingseiten ab.
Den Rechteinhabern war die Reichweite schon lange ein Dorn im Auge und so ergriffen sie nun Maßnahmen gegen solche illegale Seiten. Durch die rechtlichen Maßnahmen schalteten sich die meisten illegalen Seiten ab, darunter auch AnimeYT.

Der ehemalige Betreiber der Seite „TioYT“ fügte zum Abschied noch eine persönliche Nachricht hinzu.

„Ich habe viele Jahre damit verbracht, Anime zu übersetzen und mit Fans zu streiten. So sehr, dass wenn ich auf mein Leben zurückblicke, denke, dass mindestens ein Viertel meiner Erinnerungen mit dieser Website und dieser Community verbunden ist“, schreibt der Betreiber.

„Denken sie daran, dass hinter dem Kerl, den sie „TioYT“ nennen, ein ganz gewöhnlicher Mann steckt, der seine persönlichen Probleme und gegenüber seiner Familie auch eine Verantwortung trägt. Ich bin auch sehr dankbar für die Unterstützung und die Liebe, die viele Fans für die Website gezeigt haben“, fügte er hinzu.

Die Wut der vielen ehemaligen Nutzer der Piratenseiten bekam die legitime Anime-Streaming-Plattform Crunchyroll ab. Laut Fans war Crunchyroll die treibende Kraft der jüngsten Abschaltungen. Crunchyroll besuchte mehrere brasilianische Animeseiten, doch bisher gibt es keine offizielle Bestätigung, dass sie sich an AnimeYT gewendet haben.

Seit der Schließung von „AnimeMovil“ werden die Nutzer an Crunchyroll weitergeleitet. Diese wurde laut Berichten geschlossen, weil sie kurz nach der Premiere vom Film Dragon Ball Super: Broly eine Kopie veröffentlicht hatten. Dadurch wurde das japanische Studio Toei Animation auf sie aufmerksam.

Durch die Abschaltung von vielen Piratenseiten kam es zu einem verstärkten Datenverkehr der beliebten Seite AnimeFLV. In der Hoffnung, dass sie auf Pornoseiten sicher seien, haben erfinderische Nutzer damit begonnen, dort Dragon-Ball-Episoden hochzuladen.

Im letzten Jahr wurde deutlich, dass Anime nicht nur ein Zeitvertreib für Kinder ist, sondern auch für Erwachsene. So planten lokale mexikanische Behörden die 130. Episode in Fußballstadien und anderen öffentlichen Plätzen zu zeigen, obwohl Sie keine Lizenz dazu hatten.

Quelle: Torrent Freak

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