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Home Popkultur Anime Gundam-Schöpfer Yoshiyuki Tomino kritisiert Makoto Shinkai wegen fehlender Intimität in seinen Arbeiten

Gundam-Schöpfer Yoshiyuki Tomino kritisiert Makoto Shinkai wegen fehlender Intimität in seinen Arbeiten

Nicht einmal Händchen würden gehalten

Der Schöpfer des „Mobile Suit Gundam“-Franchise Yoshiyuki Tomino gab im Vorfeld der Veröffentlichung des ersten „Gundam: Reconguista in G“-Movies, der am 29. November startet, ein Interview. Bei dem Interview im japanischen Playboy-Magazin äußerte sich der Director äußerst freimütig. Er äußerte sich zum Beispiel zu seinen Wünschen für den neuen Movie, schoss allerdings in einem Kommentar auch gegen Kyoto Animation und Hit-Regisseur Makoto Shinkai.

Tomino erklärte, dass er „Gundam: Reconguista“ nach den Anime konzipierte, die er als Kind selbst gern ansah. Diese Art von Werken würde heute jedoch durch Produktionen von Kyoto Animation und Shinkai ersetzt. Auf die Frage zu seiner Meinung zu Kyoto Animation und Makoto Shinkai sagte der „Gundam“-Director, dass er beide als Rivalen versteht. Aus der Sicht seiner Generation gehen diese Produzenten zu weit, wenn es darum geht, Anime zu machen, die eine gewisse Retro-Perspektive vertreten wollen.

Gundam-Schöpfer schießt gegen Hit-Regisseur

Die Anime von Makoto Shinkai beschreibt er als Geschichten über Jungen und Mädchen, die immer nur ihre Hände nacheinander ausstrecken, allerdings nie weiter gehen. Körperliche Nähe oder Intimität, wie sie heutzutage normal sind, würden nie erwähnt. Tomino wirft die Frage auf, warum es nie weiter geht. Er wünscht sich Filme, in denen sich die Figuren auch körperlich näherkommen. Allerdings sei Makoto Shinkai noch ein junger Regisseur, der noch Zeit hätte, solche Filme zu machen.

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Bisher sieht es aber nicht so aus, als würde der Director in seinem neuesten Movie seinen eigenen Ansprüchen gerecht werden können. In einem früheren Interview, das Tomino dem Online-Magazin Mantan-Web gab, erklärte er, dass er seinen Film auch Kindern zeigen möchte.

„Gundam: Reconguista in G“ feiert das 35-jährige Bestehen des Multimedia-Franchise. Gleichzeitig stellt der Film die Rückkehr das Franchise-Schöpfers Yoshiyuki Tomino als leitenden Produzenten dar. Das letzte Mal übernahm er diese Aufgaben in der Anime-Serie „Turn a Gundam“. Die ersten drei Episoden des Anime starteten im August und Oktober 2014 in großen japanischen Kinos, bevor die Serie ins Fernsehen kam. „Gekijoban Gundam G no Reconguista I: Ike! Core Fighte“, der erste von fünf Kompilation-Filmen zum ursprünglichen Anime, startet am 29. November in den japanischen Kinos.

MW

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