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Hotspots für Anime-Touristen 2019 vorgestellt

Die Vereinigung für Anime-Tourismus stellte gestern auf dem 31. Internationalen Film Festival in Roppongi die Liste der 88 beliebtesten Ort vor, die in Anime vorkommen. Die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage, die über die Webseite der Organisation von Juni bis August 2018 durchgeführt wurde.

Die Liste für 2019 enthält über 20 neue Animeserien (wie Sword Art Online und Laid Back-Camp) und die Orte, in denen die Handlung angesiedelt ist. Erstmals tauchten aber auch Orte aus bekannten Reihen wie Hana-Saku Iroha oder Die Melancholie der Haruhi Suzumiya im Ranking auf.

Die Auflistung für 2018 wurde von den Fans stark kritisiert. Viele bemängelten fehlende Transparenz beim internen Auswahlverfahren und dass Titel, die die Fans wählten, nicht auf die Liste kamen. Michael Vito, ein amerikanischer Anime Tourist und Autor von Reiseberichten, bemerkte, dass viele Werke von Kyoto Animation und P.A. Works zugunsten von Titeln, an denen der Verlag Kadokawa beteiligt war, im Ranking verworfen wurden.

Tsuguhiko Kadokawa, Vorsitzender der Kadokawa Corporation und Vorstand der Vereinigung für Anime Tourismus, sagte, dass es letztes Jahr Schwierigkeiten gab, die Urheberrechte kurzfristig zu klären. Für dieses Jahr sei er allerdings sicher, dass die Verantwortlichen das Problem in den Griff bekommen.

Die Aufzählung für 2019 enthält allerdings nicht Titel wie K-ON!, Iwatobi Swim Club oder Beyond the Boundary, die letztes Mal noch im oberen Bereich des Rankings lagen. Auch der Erfolgsanime your name gehört zu den Werken, die von der Liste gestrichen wurden.

Obwohl der Verband die Zusammensetzung der abstimmenden Fans für 2019 nicht bekannt gab, ließ eine Statistik durchblicken, dass das Projekt im Ausland sehr gut ankommt. Für die Auflistung der Anime Ziele kamen 60 Prozent der Wähler aus dem Ausland. In diesem Jahr stammten angeblich 75 Prozent der Teilnehmer aus dem Ausland.

Umfrage ausländische Anime Touristen
Bild: Anime Tourism Association

Die fünf Länder, aus denen die meisten Teilnehmer kamen, waren Taiwan, China, Hongkong, Südkorea und Thailand. Gleichzeitig fiel auf, dass viele Anime Touristen ebenfalls aus diesen Ländern kommen, was vor allem an der räumlichen Nähe liegt. Trotzdem bleiben japanische Fans, die den Handlungsort ihres Lieblingswerks besuchen, in der Überzahl. 70 Prozent aller befragten Fans waren wirklich schon einmal an dem Ort, den sie im Ranking wählten.

Die Bürgermeister verschiedener japanischer Städte nahmen ebenfalls an der Präsentation teil, um über die Auswirkung des Anime Tourismus für ihre Gemeinde zu diskutieren. Alle sagten, dass es sie freut, wenn die Anime Fans ihre Städte besuchen.

Das Konzept der 88 Anime-Orte wurde nach dem Vorbild von Shikokus 88 Tempeln, die man besucht haben sollte, konzipiert. Bei dem Werk handelt es sich um eine Auflistung der berühmtesten buddhistischen Pilgerstätten. Die Anime Tourism Association gründete sich 2016 als gemeinsames Projekt des Verlages Kadokawa und verschiedener Tourismus- und Reiseanbieter. Das Ziel dieser Zusammenarbeit soll Touristen aus Japan und dem Ausland auf die verschiedenen Regionen aufmerksam machen und so den Tourismus in ganz Japan fördern.

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