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Home Popkultur Anime Japanische Regierung will mit Standard für Animationsprogramme die Anime-Produktion vereinfachen

Japanische Regierung will mit Standard für Animationsprogramme die Anime-Produktion vereinfachen

Das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) will mit einem Industriestandard für Zeichenprogramme die Arbeitsbedingungen in der Anime-Industrie verbessern.

Das Ministerium hofft, dass die Branche so die Abhängigkeit von ausländischen Animatoren aus China und Korea reduzieren kann. Außerdem soll sich dann auch die Produktivität verbessern.

Bereits im Februar veranstaltete das METI in Tokyo eine Informationsveranstaltung für die Anime-Industrie. Auf der Veranstaltung wurde vor rund 100 Vertretern Informationen für die Nutzung der Technologie durch große Produktionsfirmen und der Vorteil eines Standards vorgestellt. Am Ende einigten sich die Vertreter der Firmen und das METI auf entsprechende Rahmenbedingungen. Ende Februar legte das METI einen Bericht vor, in dem der Standard festgelegt wurde.

Wie der vereinbarte Standard für Animationssoftware genau aussieht, ist noch unbekannt. Auch wie viele Studios planen den Standard einzusetzen, ist noch nicht abzusehen.

Skepsis unter den Branchenmitarbeitern.

Neben dieser Maßnahme gibt das METI auch zu, dass die Entlohnung von Mitarbeitern nicht sehr gut ist. Das Ministerium räumte ein, dass die Industrie Effizienz unterstützen und profitabler werden muss.

Zwar arbeiten einige Studios bereits mit Software um die Produktion zu vereinfachen, doch viele Firmen und Mitarbeiter der Anime-Industrie sind skeptisch, dass CGI die Industrie retten könne. Die Befürchtungen sind, dass durch den verstärkten Einsatz von CGI möglicherweise viele Animatoren arbeitslos werden, da die Studios weniger Personal einsetzen müssen.

Berichte zeigen immer wieder, dass die Arbeitsbedingungen in der Anime-Industrie unbefriedigend sind. Gerade die Bezahlung reicht oft nicht zum Leben aus. Die Kritik geht meist in Richtung Produktionsausschuss System, die als Zentrale Quelle für die Probleme der Branche verantwortlich gemacht wird. Mittlerweile werden immer mehr Stimmen laut, dass man dieses System abschaffen sollte.

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