Kommentar: Japantag überfüllt – die Anime und Manga Fans sind schuld … falsch gedacht

Heute war es mal wieder so weit, Düsseldorf zeigt Japan – also mehr oder weniger. Das Problem, es war mal wieder zu voll.

Übrigens, nein ich nenne den Hashtag nicht, Werbung mache ich dafür nicht auch noch. Ach, und direkt gesagt: Dieser Artikel spiegelt meine persönliche Meinung wieder, daher ist er etwas direkter geschrieben.

Es ist definitiv nicht neu, der Tag ist in jedem Jahr überlaufen, aber dieses mal entlädt sich das über Twitter unter einem bestimmten Hashtag. Man gibt Anime- & Manga-Fans die Schuld und ganz besonders den Cosplayern. Ja, was sind wir doch alle für ein böses Völkchen. Schaut euch übrigens mal das Artikelbild an, das war der Japantag in diesem Jahr – erkennt ihr da viele Cosplayer?

Die Kommentare die man so liest, sind absolut unter aller Kanone. „Manga Fans an die Wand stellen“ und „erst AfD wählen und dann Deutschland reinigen“ gehören da zum Tenor. Natürlich sind wir auch alle pädophil und in der Pubertät.  Was ja schon irgendwie lustig ist, denn wenn ich richtig rechne, habe ich die Pubertät seit 22 Jahren hinter mir gelassen. Aber gut, ich will mal nicht so kleinlich sein.

Hier eine kleine Galerie der Sahnestücke bei Twitter, die der User Zeparu dokumentiert und uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat:

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Sehr schön zu erkennen, rechte Idioten zeigen hier gerade so richtig gut, dass wenn man keine Ahnung hat, man mal lieber die Fr… halten sollte. Besondere Aufmerksamkeit möchte ich mal auf diese nicht gerade hellste Birne im Leuchter lenken:

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Achten wir mal genau auf den Avatar. Update: auf Twitter meinte dieser User: „Wie keiner auf die Idee kommt, dass mein Tweet nicht ernst gemeint ist :D“

Dazu der dezente Hinweis: Das bestätigt leider nur meine Aussage „Nicht die hellste Birne im Leuchter“, denn das macht es alles andere als besser.

Gut, aber nun mal im Ernst, mal von den üblichen Leuten abgesehen, von denen man nicht erwarten kann, dass sie das Ganze verstehen (oder verstehen wollen), fällt hier sehr auf, dass wenn man sich einige Profile anschaut, man es mit dem aktuell üblichen Klientel zu tun hat.

Pegida-Mitläufer und -Menschen, die sowieso alles, was sie nicht verstehen, pauschal verteufeln. Kennen wir ja nicht anders von diesen Leuten.

Aber gut, weiteres Opfer gefunden. Zwar weiß man nicht, wovon man redet und hat wahrscheinlich nicht mal eine Episode von One Piece gesehen, aber nun ja.

Bleibt noch zu erwähnen: Heidi, Biene Maja usw. tja Leute: das waren Anime und ich wette, ihr habt sie als Kind auch gesehen … obwohl, war wahrscheinlich zu anspruchsvoll.

Und zum Schluss eine Bitte an die Organisatoren des Japantags: Bitte stellt euch endlich auf die Menschenmassen ein. Der Platz ist schlicht weg zu klein und es ist nichts Neues, dass immer mehr Menschen dort hingehen.

56 KOMMENTARE

  1. Ich liebe Anime und Manga!
    Egal was andere Leute sagen.
    Es wird ja Niemand gezwungen, das zu mögen.

    Anime Serien-Fan Janine B.

  2. Meine Zusammenfassung zum – Japantag 2016 –

    Es war, im Verhältnis zu den letzten zwei Jahren, ein deutlicher Südländer- und Politeiüberschuss vorhanden.
    Habe nichts gegen Südländer, bin mit diversen befreundet, jedoch die anwesenden Flaschensammler und Leute in der Menge waren zumeist eher suspekt.
    Mit dem, was man dort gesehen hatte, muss man leider sagen das diese Jungs eher negative Auswirkungen heraufbeschwören.

    1. Einem Cosplayer am Straßenrand, beim Umpacken seines Rucksackes, wollten diverse Flaschensammler schon die Flaschen wegnehmen und als dagegen protestiert wurde, ließen diese die Flaschen achtlos fallen.
    2. Haben die Mülleimer ausgeräumt und umgestoßen um an Pfandflaschen zu kommen.
    3. Wurde ein Mädel, das weiter vor uns ging, belästigt so das Ihr Freund eingeschritten ist. Ob die offene und danach von Ihr kontrollierte Handtasche ebenfalls dazu gehörte, kann ich nicht genau sagen. Nur der Ausruf des Freundes „Das die verdammten Kerle nichts zu ficken hätten“ deutete auf die Belästigung, neben dem Geschreie von Ihr, welches uns aufblicken ließ.
    4. Hat die Polizei hauptsächlich oben patrouilliert, die Engpässe wären aber eher unten. Und ich denke, gerade in diesem Gedrängel, ist es schwerer auf alles aufzupassen und leichter unbemerkt etwas zu entwenden.

    Nun, das waren eher die Negativseiten des Japantages, neben dem vielen Müll, den leeren Billig-Vodkaflaschen (Und besoffenen, bekifften Jugendlichen OHNE Cosplay) überall und dem gefühlten gesunkenem Altersdurchschnitt beim Cosplay sowie dem eher 60:40 Verhältnis zum „Cosplay“ VS „nicht Cosplay“. (Nun, gehörte auch zum „nicht Cosplay“, gelobe Besserung – evtl. xD)
    Immerhin waren viele Mammies und Papies mit Ihren kleine, oder jugendlichen da. Spricht nichts gegen, sahen auch niedlich aus in den Cosplay-Kostümen. Und bei den Massen war das auch besser so.

    Das letzte Jahr ist ja recht stark ins Wasser gefallen, das vorletzte Jahr war echt schöne. Höherer Altersdurchschnitt, mehr selbst gestaltete Cosplays (gekaufte sehen immer eher aus wie Kostüme), etwas weniger Leute, vor allem weniger „Schaulustige“ xD
    Die reinen Schaulustigen waren auch etwas nervig, ein älterer deutscher Herr schob sich, mit Anhang, einfach durch die im Stau Wartenden brutal durch und schubste alle zur Seite um an die Spitze zu kommen, wo wir auch alle hin wollten, unverschämt! tztztz (Wollte zu ner Bar… -.-)

    Was mir noch stark aufgefallen ist, viele liefen mit Teleobjektiven rum. Gut, man kommt gut an nette Cosplays dran und man kann „natürliche“ Gesichtsausdrücke gut mitnehmen.
    Bin da aber eher jemand, der die Leute fragt, ob er eben ein Foto machen kann.
    – Schon alleine wegen dem „Recht am Bild“, das mit den geschossenen Bildern via Teleobjektiv nicht gegeben ist.
    (Mal abgesehen von Massenfotos – wenn ich die Masse unten gefragen hätte müssen, wäre ich heute noch nicht zuhause. Da ist das Bildrecht ja zum Glück offen für. ;))

    Alles in allem:

    * War sehr voll!
    * Mein Teehaus (Shennong Tea Lounge) hat quasi zugemacht und nur noch Bubble Tea verkauft.
    (Oder temporäre umgebaut, auf jeden Fall wurden dort Kuscheltiere und Co. verkauft, wo wir normal Tee und Co. zu uns genommen haben xD)
    * Aber war ein schön sonniger Tag.
    * Ein paar superschöne Cosplays waren dabei. (z.B. ein Skorpion [MK])
    * Die Stände waren wieder mal total überlaufen.
    * Die Attraktionen ebenfalls.

    PS: Meine „Massenfotos“ bilden auch eher weniger Cosplay ab – als noch vor zwei Jahren der Fall war, dennoch war es gut um 1/3 voller als in den letzten zwei Jahren!

  3. Also erstmal find ich deinen Artikel richtig toll geschrieben ^^. Und ja, wenn man sich die Rechtschreibung und Grammatik mancher Einträge anschaut war das geistige Niveau von Maja und Co. Wahrscheinlich wirklich zu hoch! Was eigentlich sehr schade, ja fast schon erschreckend ist! Dumme Menschen gab es zwar schon immer aber leider steigt die Zahl stetig an (und daran könnte auch ein bisschen das heutig Fernsehprogramm schuld sein, nicht nur, aber es ist zumindest ein Anstoß ^^°)

    Ich und meine Clique lieben Bücher, Comics, Anime, Mangas und Japan ^^. Und Die meisten anderen Fans sind weitaus Freundlicher und Hilfsbereiter als sogenannte „normale“ Menschen, warum nur??? Es kann ja unmöglich daran liegen das wir von klein auf (als noch gute Animes im TV kamen) jeden Tag Serien über Freundschaft, Toleranz und Hilfsbereitschaft geschaut haben, auch außerhalb unserer eigenen Erfahrungen mit Menschen. So haben Serien wie z.B. Hallo Kurt, Mila, Saber Rider und Später natürlich One Piece, DB + DBZ und viele andere auch mein Leben und Verhalten geprägt!

    Sich über solche „normalen“ Menschen aufzuregen bringt leider gar nichts da diese es entweder einfach nicht verstehen oder nicht verstehen wollen, dass Jeder Mensch Hobbys haben darf und das Lesen oder Cosplay doch nun wirklich niemandem Schadet, sondern meistens schön an zu sehen ist. Und wer´s nicht mag soll einfach weg schauen!

  4. …uns den ESC haben wir auch nur verloren weil Jamie-Lee Kriewitz als Manga Girl verkleidet war…?!? Also ehrlich… last mal die Kirche im Dorf. Wenn ich bedenke wie viele Düsseldorfer es gar nicht abwarten können… bis es wieder Helau in der Stadt gebrüllt wird… Das ganze Jahr grimmig und zum Altweiber wird dann der Schalter auf lustig gestellt bis Aschermittwoch!!! Denn ab da ist es mit lustig und heiter sein vorbei. Ich war mit der Kamera auf dem Japantag. Das Wetter war gut… und die verkleideten Terroristen und Pädophilen Pubertär Masturbatoren haben dem Japantag voll entstellt. Sie saßen im Gruppen und schmiedeten Pläne wie sie ein neues 9/11 starten können… oder wo sich lohnt einen Selbstmordattentäter zu platzieren!!! Sagt mal…. seid ihr alle bekloppt??? Es war bunt… lustig… harmonisch… Mit einem Wort… es machte einfach nur „SPASS“!!! Wem es nicht gefällt… muss ja auch nicht hingehen. Klar es war sehr voll dieses Jahr… aber das war wohl auch der „Guten Laune“ von Petrus zu verdanken! Die Lokale an den Kasematten waren mehr als gut besucht ( Allerdings nicht von dem Folk was ihr so beschimpft)… Die Weisse Flotte und die KD Schiffe standen auch nicht still. Logo dass es dann auch mal überfüllt sein kann!!! Last euch den Japantag nicht von solchen Neidern (die sich zu Karneval ja auch verkleiden) nicht vermiesen. Lebt euren Traum… und seid bitte nächstes Jahr auch wieder dabei.

  5. Hallo Leute,
    ich finde es schlimm das die Anime cosplayer so nieder gemacht werden. Ich fand es dieses Jahr auch überfüllt aber nicht wegen den cosplayern. Alleine eckig ist es wenn man in der Ecke das gekiffte riecht oder die besoffenen Köpfe anschauen muss. Für mich ist das kein japantag mehr. Und ich liebe eigentlich den japantag . Ich hoffe das ändert sich alles . Meine kleine Schwester hatte ich mit und ich fand es selber dieses Jahr eine Zumutung. Hätte ich sie mal zu Haus gelassen

  6. Das war mein dritter Japantag und die Stimmung war wirklich aufgebrauchter als die letzten zwei Jahre. Ich war als Prussia von Hetalia verkleidet und ich konnte mir eigentlich nur „rechte Parolen“ einfangen, was ich schlussendlich auch noch abbekommen habe ._. Aber das erst zum Ende hin, als mehr „lustige“ Menschen hinzugekommen sind. In der Bahn Richtung Zuhause war es leider auch nicht besser.
    Dennoch werde ich nächstes Jahr zum Japantag fahren, um Freunde wiederzusehen und den „Hatern“ nicht zu zeigen, dass man sich nicht einschüchtern lässt. Vielleicht hören die Veranstalter uns diesmal zu und verbessern die Sicherheit und den engen Raum, der dieses Jahr eine Katastrophe war!

  7. ich stimme in fast allen punkten mit deiner meinung überein, aber ich habe schon lange aufgehört mich darüber aufzuregen. der durchschnitt der deutschen bevölkerung hat nun mal nen IQ von der zimmertemperatur, also warum sollte man sich denn über diese leute aufregen.. nicht falsch verstehen: wenn sie mir persönlich auf der straße begegnen und mich verbal angreifen dann bekommen sie auch contra aber hier im internet ist es doch sinnlos… wozu wollen wir denn unterbelichtete idioten von unserer leienschaft überzeugen? das wichitge ist die gemeinschaft, die otakus in deutschland, die zusammenhalten und weiter zu ihrem hobby stehen

  8. Kann dem verfasser hier nur zustimmen.
    Habs ja dieses Jahr wieder Live miterlebt wie wenig Hirn und anstand die, Ich sag jetzt mal „Normalen“, Leute haben.
    Erstmal meinte mich da n Betrunkener fast anzugrabschen, weil das für die ja n Freifahrtschein zu sein scheint wenn man etwas sommerlicher gekleidet an einem warmen Tag rumläuft und man halt aussieht wie ein Cosplayer(der hat sich dann auch von mir und meinem Bruder eine gefangen), und dann meint n Betrunkenes Pärrchen mich da fast vom gehweg wegzuzerren weil die n Bild mit mir wollen. Was zum-?!
    Nur weil Ich mich anders kleide als Ihr heißt das nicht das Ihr mit mir umgehen könnt wie Ihr wollt.
    Ich war richtig stinkig.
    Hab Mich auch dazu entschieden nicht mehr zum Japantag zu gehen, weil wie du sagtest, es einfach zu voll ist und zu wenig Platz. Ich fühle mich auf ner vollen Anime- Manga Convention wohler wie auf dem Japantag. Zuviele (Normale) Leute sind einfach zu Unfreundlich und nehmen sich dinge raus für die sie sich schämen sollten.

  9. wie oft sich leute selbst als otaku beschimpfen..

    kurze info, in japan gilt otaku als beleidigung richtung „du opfer/kellerkind usw.“ und ja ich weiß wie der begriff entstanden ist.

    ich finde diese ganze manga anime subkultur von kids die nichts besseres mit sich anzufangen wissen auch extrem ätzend da einfach alles was mit japan zu tun hat wird immer gleich glorifiziert und und in massen kontaminiert wird.-

    ich selber bin leidenschaftlicher anime / manga fan seit nun mehr als 10 jahren, aber diesen ganzen pseudo emo-kult um das alles nervt total.

    ich war letztes jahr das erste mal auf dem japan tag und bin auch ganz schnell wieder weg. es hat einfach nur von kids gewimmelt die sich auf amazon irgentwelche naruto oder attack on titan 0815 klamotten gekauft haben und sich gegenseitig fotografiert haben.- ( was sie ja auch gerne tun können. zu hause, oder wie z.B beim berliner anime treff )

    ist ja auch voll ok das sich gruppen bilden und treffen, aber bei wirklich jeder japan-relatierten veranstaltung sieht man nur cosplayer kids, beste beispiel das vor kürzlich stattgefundene kirschblütenfest in berlin.

    • Hach willst Du nicht bei uns Anfangen? Jemand der weiß was Otaku bedeutet 😀 und 10 Jahre dabei ist … hach ja.

      Na ja, die Generationen ändern sich, ich erinnere mich noch gut, wie ich belächtelt wurde, weil ich Akira damals im Kino gesehen habe .. und jetzt? Das muss man akzeptieren. Zum Rest enthalte ich mich mal dezent.

  10. Hallo,
    anstatt über diese Leute und deren Kommentare nur zu berichten, zeigt sie bitte auch an! Derlei Hasskommentare sind illegal. Stiftung Warentest hast erst vor wenigen Tagen einen Artikel veröffentlicht, wie teuer solch Beleidigungen werden können. Nur so lernen es diese Leute, und bekommen, was sie verdienen! Screenshots und deren Namen als Beweissicherung habt ihr ja bereits gemacht. Das ist schon mal ein Anfang. Hier findet ihr den Bericht dazu, unbedingt mal lesen, gerade bei sowas hier sehr informativ. https://www.test.de/Hasskommentare-Ein-Facebook-Post-schlaegt-Wellen-5020226-0/

  11. Ich war noch nie auf dem Japantag (und ich weiß auch, wieso :’D), aber ich verfolge schon seit einigen Jahren die Berichte, die danach so entstehen. Und ich für meinen Teil habe den Eindruck, das der Japantag immer katastrophaler wird, einfach weil es ein frei zugängliches Gelände ist, wo jeder (Depp) hin kann. Der Alkoholpegel steigt wohl auch von Jahr zu Jahr und daraus resultiert natürlich eine höhere Gewalt- und Pöbelbereitschaft. Das ist jedenfalls mein Eindruck von dem diesjährigen Japantag. Und ich habe heute doch überwiegend negative Dinge gelesen, als positive. Von Freunden, sowie auch mir unbekannten Personen.
    Gegen den Hashtag, der gestern auf twitter aufkam, sind wir auf unsere Art und Weise vorgegangen, mit dem #MangaBeauties und es war (meiner Meinung nach) ein toller Erfolg, da wir den anderen Hashtag weggebasht haben und ich, sowie auch viele andere, auf ihrer Timeline auf einmal ganz viele tolle Cosplayfotos unter dem #MangaBeauties hatten, die man faven und retweeten konnte. :3

  12. Der Kommentar, der hervorgehoben wurde, riecht allerdings auch nur so nach Sarkasmus. Sollte eigentlich genau WEGEN des Avatares auffallen.. Nun ja.
    An sonsten gibts solche dummen Sprüche zu allen Gruppierungen und für alle Veranstaltungen. Dass diese nicht aussterben bedeutet nur, dass die Verdummung im Land weiter fortschreitet.
    Bin als Manga-Leser und Gamer auch dort gewesen. Waren genug Cosplayer da, und ich persönlich fänd nen schönen Kimono/Yukata auch angebrachter, aber da auch Cosplay zur Anime-Kultur gehört, gibts eben auch Cosplayer. Ist auch gut so. Wär ja sonst auch langweilig.

    Warum drüber aufregen? Ist seit Jahrzehnten nichts neues…

  13. Super geschrieben,ich habe zwar nichts am Hut damit , aber meineTochter geht schon seid Jahren dahin!!!!!!!!!!!!!

  14. Schlimm was hier abgeht. Diese Menschen die anderen einfach keinen Spaß gönnen wollen. Schade, aber diese AfD Leute und der gleichen nutzt diese Art um Unmut zu verbreiten. Da rund 80% der deutschen die Bild lesen, finden sie leider viele „zuhörer“. Und Dummheit + Unwissendheit + Personen die aufstachlen, ist eine ganz gefährliche Mischung (siehe 1939) – war im Prinzip das selbe, hetze gegen jeden und alles … Ich bin selbst großer Anime / Manga Fan und finde es schon komisch, jene Anzugreifen die echt alles andere als Agressiv sind oder auch Ärger aus sind. Die meisten Kommentaren von solchen „Einzellern“ im Internet, zeigt nur eins: Ihre Verzweiflung, so aufmerksamkeit zu bekommen. Darüber sollten wir nur lachen.

  15. super Artikel! Ich muss sagen ich checke das leider gar nicht. Ich meine bei Otakus reden wir ja von Medienkonsum japanischer Herkunft. Medienkonsum! Von mir aus kann man ja gerne gegen religiöse oder gesellschaftliche Einflüsse sein (Pegida). Aber bei Unterhaltung? Genauso könnte ich gegen die Amerikanisierung unseres Medienkonsums sein, die ja nunmal in einem hohen Maß da ist. Oder vllt. gegen die Italienisierung (gibts dafür ein schönes Wort? xD) unserer Esskultur sein. Jeder sollte seine Freizeit so verbringen können wie er will, ohne deswegen von Leuten als Pädophiler oder Amokläufer beschimpft zu werden (das selbe passiert ja bei diesen „bösen“ Ballerspielspielern). Und selbst wenn man sich Kinderpornos anguckt fände ich das noch ok. Was nicht heißt, dass ich Kinderpornos an sich gut finde. Im Gegenteil ich verachte sie und die Produzenten sollten alle hinter Gittern sitzen. Ich denke nur, dass man drauf steht ist nichts, was man einfach so in seinem Kopf abschalten kann, solange dadurch aber anderen Menschen kein Leid zugefügt wird kann einem das doch egal sein (Klar werden bei der Produktion Kinder dazu gezwungen…ich rede hier vom reinen Konsum). Sprich nur weil man Kinderpornos guckt vergewaltigt man keine Kinder, nur weil man Ballerspiele spielt läuft man nicht Amok und nur weil man Otaku ist ist man nicht unsozial oder asexuell oder was immer man einem vorwerfen will.

  16. Bei den gestriegen Kommentaren musst ich nur schmunzeln 🙂
    Der Junge ist glaub ich gerade mal 15 Jahre. Und man merkte stark, das ihm langweilig war und er sich an den Kommentaren aufgeilte 🙂

    Nur die Anhänger, die das Land beschimpften…da dacht ich mir nur „ich glaube, davon haben 90% eine Console die von *trommelwirbel*…tja, von welchem Land werden die wohl kommen. Schimpfen über das Land, wo das Zeug erkommt, was sie oft in der Hand haben. Sehr ironisch würd ich sagen 🙂

    Da glaub ich, das die Leute halt nur aus langeweile schreiben und gar nicht überlegen. War auch gestern ein Thema bei meinem Stiefvater. Die ganzen Menschen verlernen den Respekt, sie schreiben brutale Sachen, weil sie selbst nicht mehr so ganz in der Realität leben und ALLES für einen Witz halten.
    SIe meinen, das was sie schreiben ist ja äh „belanglos“, eben wie in einem Traum. SIe kapieren aber nicht, das sie im hier und jetzt leben und alles gewisse Folgen haben kann/wird.

    Ich sag nur, realitätsfremd. Sicher…Manga ist auch realitätsfremd. Aber ob ich nur ein Buch lese, worin in in die Fantasy eintauche oder eher öffentlich schreibe, das jemand och hingerichtet werden sollte. Das sind 2 paar Schuhe ö_Ö

  17. Die Grundproblematik wird von diesen Tweets leider nicht einmal angerissen, ist aber allgegenwärtig auf Conventions, von AniMuc über Animagic und Connichi bis Dokomi und LBM.

    PLATZ ist Mangelware!

    Und je mehr Menschen, desto weniger Platz! Logisch soweit, oder? Jetzt vergleichen wir so eine Con mal mit einem Lastwagen. Man kann jetzt einen 40-Tonner mit aufgeblasenen Wasserbällen füllen. Kann man schon machen, passt nur weniger rein. Oder man lässt die Luft raus und drückt sie platt, dann passen auch mehr in so nen LKW.

    Und nun ersetzt „Wasserball“ durch „Cosplayer“, LKW durch Congelände, und „aufgeblasen“ durch „ausladend“.
    Was auf einem Cosplayball zum guten Ton gehört, ist auf solchen Events eher hinderlich. Deshalb gibt es auf vielen Cons mittlerweile eine „Umfangsbeschränkung“ (z.B. Connichi), oder ein explizites Cosplay-Verbot (MCC Besucher dürfen m.W.n. den Rest der LBM nur ohne Cos betreten, zumindest aber nicht mit Flügeln mit x Meter Spannweite).
    Ich bin selbst schon etlichen Cosplayern auf die Klamotten gelatscht….tat mir ja auch leid, aber irgendwo sind die Cosplayer auch selber Schuld, wenn sie meinen, eine Meterlange Schleppe hinter sich herziehen zu müssen.

    Desweiteren sollten wir Otakus EINES bedenken: LBM, FBM und Japantag sind KEINE CONVENTIONS. Ja, die japanische Comic-Kultur spielt auf allen drei Events mit rein, aber sie macht NICHT den Hauptteil aus, auch auf der MCC nicht! Man KANN sich ja verkleiden, aber man (und das habe ich selbst jedes Jahr auf der FBM erlebt) darf nicht so tun, als „gehöre“ einem die Veranstaltung.
    Der Japantag ist ein Tag der Präsentation japanischer Kultur. Klar sind Anime und Manga Teil dieser Kultur, aber eben nur TEIL (so wie Bier auch nur ein Teil (!) der deutschen Kultur ist).

    Und so sehr ich es auch verstehe, dass man sein Cosplay-Kostüm tragen möchte, um seinen Aspekt der Kultur zu repräsentieren, sollte man sich bitte überlegen, ob es für eine Veranstaltung wie den Japantag unbedingt das 1,70m-Belle-Kleid, oder Erza Scarlet in der Heaven’s Wheel-Rüstung sein muss, oder ob ein einfacher Kimono nicht ausreichend wäre (oder eine Schuluniform)….

    Kleiner Kommentar eines „Journalisten-Kollegen“ 😉

  18. Ein General, der mit seinen Soldaten zu Pferd unterwegs war, traf auf einen Zen-Mönch, der in Zazen saß.
    Der General rief ihm zu:
    „He, du da! Mönch! Geh mir aus dem Weg.
    Der Mönch saß regungslos da und schwieg.
    „Bist du denn taub? Hast du nicht gehört? Ich habe dir gesagt, du sollst mir aus dem Weg gehen.“
    Aber der Mönch blieb weiter regungslos unbeweglich und still. Von seinem Pferd herunter rief der General ihm drohend zu:
    „Ich glaube, du weißt nicht, wen du vor dir hast? Vor dir ist ein Mensch, der dich jederzeit töten kann, ohne mit der Wimper zu zucken.“
    Da schaute der Mönch auf und antwortete:
    „Ich glaube, du weißt nicht, wen du vor dir hast? Vor dir sitzt ein Mensch, der jederzeit sterben kann, ohne mit der Wimper zu zucken.“

  19. Ich finde es gut, dass ihr so deutlich Stellung bezieht, ohne den Hashtag zu nennen. Solcher Hass ist einfach nur widerwärtig und sagt nichts über Mangafans aus, aber alles über die, die sowas von sich geben.

  20. Ich muss sagen… es waren wirklich dieses jahr sehr viel weniger cosplayer. Dafür schon einige hater. Ein junger betrunkener Mann hat ich in der menge nach mir geschlagen und ich wurde einmal ziemlich heftig angerempelt.
    Wo anderes hat man von hassparolen gehört.
    Mein Freund meinte er hätte gesehen wie ein typ einfach einen cosplayer an die brust gegangen ist „sorry wollte gucken ob das echt ist und ob du ne Frau bist..“.
    Kostüme wurden auch absichtlich kaputt gemacht.
    Sowas hab ich auf der Leipziger Buchmesse nicht erleben müssen.
    Ein Trauerspiel.

  21. Mal in echt, ich verstehe das nicht!!Ich halte (bis auf One Piece)nicht viel von Anime.
    Trotzdem ist es doch jedem das seine, was er mag und wie er es ausleben möchte. Ok auf rechte Spacken, Pegidas, Afd und Homophobe Vollidioten geschissen!
    Die Kommentare sind einfach nur Dämlich.

    • Na ja, es gibt unheimlich viele Anime. Darunter kommt nur ein Bruchteil nach Deutschland und auch wenn Ecchi und Action überwiegt, gibt es Film und Serien wie 5 Centimter per Second, die vieles in den Schatten stellen.

      • Ich sage immer wenn Leute nur ein paar Minuten in Deutschland verdrehten und kleinkind-gerecht editierten Anime (oder wie du sagst storyschwachen Ecchi) sehen, dann ist es kein Wunder, dass die sich schneller ihre Meinung bilden, als eine Banane zu schälen – vor allem weil es in der Natur des heutigen Menschen liegt, Dinge zu finden, über die man in irgendeiner Form lästern etc. kann. Einfach traurig… und Japan hilft da leider ziemlich mit, soviele kranke Serien (wie z.B. Euphoria) und Hentai wie dort gedreht werden.
        (und ‚richtige‘ Anime/Manga wie Angel Sanctuary, Wild Adapter, Ghost in the Shell oder Box of Spirits wären dann wieder zu hoch für diese Leute, das ist so lustig wie tragisch…)

  22. Unabhängig von dem Hashtag ist der Artikel doch etwas schwach. Wie viele davon waren denn Pegida Anhänger? Ist diese Zahl representativ und kann auch die Mehrheit angewendet werden? Oder handelt es sich hier um rausgepickte Einzelbeispiele? Journalistische Sorgfalt ist echt was herrliches…

    Und es erscheint mir etwas arrogant, Leuten vorzuwerfen, dass sie nicht das geistige Niveau für Heidi und Biene Maja hätten, wenn man selber offensichtliche Ironie ernst nimmt und daran seinen eigenen Opferkomplex nährt.

    • Wir sind keine Journalisten mein Lieber, also falscher Bahnhof. Und ja tatsächlich habe ich mir einige Profile (mit einige meine ich übrigens mehr als ein paar) angeschaut und bin deren Links gefolgt, war schon ziemlich eindeutig.

      Jep natürlich lieben wir die Opferrolle, ist doch klar. Wo kämen wir denn auch da hin, wenn dem nicht so wäre (ich hab mit meinen 37 Jahren auch nix anderes zu tun ;)). oh verdammt … ich hab ganz vergessen mit meinen Puppe äh Actionfiguren zu spielen .. verdammt nochmal

      Eventuell hättest Du aber mal etwas genauer den Einleitungstext lesen sollen 😉

      • >Actionfiguren
        >Anstatt unter die Röcke von süßen Animefiguren zu gucken
        gewöhnlicher Bürger mit niederem Geschmack

      • Aber dir ist schon klar, dass der mit dem anime-profilbild das zu 99% sarkastisch gemeint hat, ja?

        Ich weiß nicht, ich glaube ihr macht da nen größeren Trubel raus, als er tatsächlich ist. Die meisten Beispielprofile scheinen mir ziemlich eindeutige Internettrolle zu sein.

        (edit: hab den kommentar zu erst an die falsche stelle geposted, dieser hier ist richtig)

        • keine Ahnung, so sicher bin ich mir da ehrlich gesagt nicht. Falls ja, war der Kommentar ziemlich fehl am Platz. Und ich betone noch mal: Der Artikel strotzt nur so vor Sarkasmus. Trubel nun ja wir haben nicht mal den Hashtag erwähnt. Das wir uns mit dem Thema befassen, dürfte bei der Themenauswahl bei uns klar sein. Das zu ignorieren wäre verkehrt. Und ja klar waren es auch Trolle, ich hab mir ja alle Profile angeschaut, aber ich bin auch der Meinung, dass gerade rechte Tolle nicht ignoriert werden sollten, dass wäre gefährlich.

      • Auch wenn du womöglich keine Journalistische Ausbildung hast, gilt Publizistik in einem Online Medium als Journalismus.

        Einige klingt eher danach dass du womöglich ein paar Pegidafans gefunden hast, diese aber unmöglich einen nennenswerten Stellenwert für das Hashtag haben, anhand der großen Massen die unter diesem Hashtag kommentiert haben. Ich will mal grob geschätzt sagen: Wenn man die Tweets der Leute rausrechnet, die sich über den Hashtag beschwert haben, sind 90% der Tweets Selbstironische Kommentare von Animefans (auch wenn sich Animefan sein und ein rechtes Weltbild haben, nicht gegenseitig ausschließen) und das heißt nicht zwangsläufig dass die restlichen 10% ihre Tweets ernst meinen, denn auch das ist meistens nicht der Fall.

        Wenn man unter einem Parodie-,Satire-,Troll- Hashtag (als was auch immer man das bezeichnen mag) eine tatsächliche Diskriminierung sieht, dann kann ich darin nichts anderes erkennen als einen Opferkomplex, aber keine Angst auch die von dir so heiß geliebte AfD hat einen sehr ausgeprägten Opferkomplex, ist also keine Seltenheit.

        • Ach Phil bitte, das ist ein Kommentar, also eine eigene Meinung ohne jeglichen Anspruch. Das ich „wohl möglich“ Pegida-Fans darunter gefunden habe … oh ja gibt ja auch so wenige aktuell in Deutschland. Ganz ehrlich, wenn Du es akzeptabel findest, dass solche Anfeindungen mit Bezug auf rechte Aussagen stattfinden, bitte. Aber, dass Du hast also mit allen gesprochen und es dadurch beurteilen kannst, liest sich wie eine sehr typische Aussage.

          Zum Schluss: Hat Dich wer gezwungen, dass hier zu lesen? Falls ja guter Mann, falls nein, was wahrscheinlicher ist, oben rechte Ecke gibt es ein X, hilft Wunder.

          Ich für meinen Teil habe absolut kein Verständnis für Menschen, die meinen so etwas sei okay und man soll es ignorieren (sich aber über jeden kleinen Scheiß aufregen).

          • Trotzdem sollte man schon seine Meinung weitesgehend begründen und untermauern können. Und ja es ist deine Meinung, aber es meine Meinung, dass deine Meinung nicht richtig ist, so funktioniert Meinungsfreiheit, es ist keine Einbahnstraße. Die Begründung dass es viele Pegidafans gibt versteh ich nicht, das heißt trotzdem nicht dass eine signifikante Anzahl des Hashtags was mit Pegida am Hut hat und selbst wenn würde diese Aussage das ganze ja schon fast verharmlosen, da dann ja Pegidafans schon rein stochastisch in jeder Gruppe eine signifikante Anzahl von Menschen darstellen würden. Als Hauptberuflicher linksgrünversiffter Gutmensch bin ich der Letzte der rechte Aussagen gut findet. Ich bin nur dafür dass man tatsächliche Hetze nicht mit Ironischen und Satirischen Aussagen auf eine Stufe stellt. Man muss das Hashtag nicht gut finden, man kann es auch unlustig oder Geschmacklos finden. Es aber als Diskriminierung und Spiegelbild einer intoleranten Gesellschaft zu sehen ist einfach lächerlich und verharmlost tatsächliche Diskriminierung. Ich habe nicht mit allen Leuten gesprochen, aber habe den Hashtag eine ganze Weile verfolgt und kenne auch viele Leute die da mitgetwittert haben und ausnahmslos jeder von denen ist selber Animefan, nur sind sie halt ziemlich selbstironisch.

            Zum Schluß: Niemand, ich bin drüber gestolpert, habs gelesen, war anderer Meinung und habe diese aufgeschrieben. Dafür sind doch die Kommentare da oder?

          • Ich habs doch begründetet, schon in der ersten Antwort. Wenn Du das nicht akzeptierst, was soll ich noch sagen? Mehr als „ich hab mir ein Haufen Profile angeschaut, bin deren Links gefolgt und habe mir den Content angetan“ kann ich nu echt nicht sagen. Klar ich hab nicht mit den Leuten gesprochen, aber das wäre auch etwas schwierig.

            Natürlich ist meine Meinung nicht automatisch richtig oder besser als alle anderen, das beanspruche ich auch nicht, aber in einer Diskussion sollte man auch die Argumente aufnehmen und verarbeiten. So ganz hat das hier aber nicht geklappt. Meine Begründung hast Du ignoriert und Du schreibst pauschal, dass es „nur Satire“ ist. Nur Deine Begründung ist eine Mutmaßung, mit der ich mich wiederum nicht zufrieden stellen lasse. Es muss Dir n icht gefallen was ich schreibe, aber akzeptiere bitte, dass ich mir schon die Mühe gemacht habe und nicht direkt wie wild drauf los geschrieben habe, sondern mir erst einmal ein Überblick verschafft habe.

            Ich sehe übrigens den Hashtag im gesamt Kontext nicht als Spiegelbild der Gesellschaft, sondern als Spiegelbild derer, die in der Regel gegen alles etwas haben, was sie nicht kennen. Und es gibt einige üble Vorurteile gegen dieses Thema, das habe ich mehr als oft genug erlebt (ich verweise noch mal auf mein Alter 😉 ) und erlebe ich immer noch. Lange Rede, kurzer Sinn: Du musst nicht damit einverstanden sein, aber akzeptiere bitte, dass ich mir durchaus was dabei gedacht habe und meinen Vergleich nicht einfach aus den Fingern gesaugt habe.

  23. Für mich macht es eher den Eindruck, dass dies alles nicht ernst gemeint ist und die Nutzer sich über sich selbst und andere Fans lustig machen.

  24. Und welcher dieser „normalen“ Leuten würde auf den Japantag kommen und uns das direkt ins Gesicht sagen? #Interneteier

  25. Ich war dort und fand es sehr schön. Klar ist es überfüllt aber die Kostüme waren toll, an den Ständen gab es viel zu entdecken und das Wetter war super. Gerne wieder. Zu den Kommentaren kann ich nur sagen, dass es halt das Internet ist, wo jeder seinen geistigen Müll abladen kann. Insgesamt lief es aber sehr friedlich auf dem Japantag ab und freundlich waren die Leute auch. Die Kommentarschreiber kann ich da mit ihrer Intoleranz nur bemitleiden.

  26. Es ist keine Neuigkeit, dass in der Anonymität des Internet die schlimmsten Eigenschaften des Menschen zu Tage treten. Ist die Beißhemmung einmal gefallen – und das ist sie leider seit einigen Jahren – ergießt der Abschaum des Netzes seinen Hass kübelweise über die Menscheit. Das ist dann soetwas wie eine Überkompensation der eigenen Bedeutungslosigkeit im wirklichen Leben. Im virtuellen Zoo gleichgesinnter kann sich auch der Niemand anmaßen jemand zu sein, und sei es nur im Wettstreit um den krassesten Chauvinisten-Spruch oder um die rassistischste Beleidigung. Im Prä-Internetzeitalter gab es in jedem Viertel ein oder zwei solche Spinner, aber erst jetzt finden sie in ihrer bundesweiten Vernetzung das Forum, um ihren Hass auf den Feminismus, das Fremde, die Homosexuellen und alles was irgendwie anders ist als es ihr beschränkter Horizont begreifen kann, exaltiert ausleben zu können. Endlich finden sie für ihre Beschränktheit auch noch den Applaus den sie im waren Leben niemals erfahren haben. Arme Schweine! Gemeingefährliche Schweine! Denn ihr Hass droht immer mehr auch das reale Leben von uns allen zu vergiften. Die Freiheit des Netzes ist leider auch die Freiheit des Hasses, eine Erkenntnis die ich selber erst in den letzten ein bis zwei Jahren wirklich begriffen habe. Eine bittere Erkenntnis …

    • Japp, sehr schön geschrieben und sehr treffend. Leider ist das Internet nicht so einfach auszustellen und so werden solche Sachen durchaus unnötige Wellen schlagen und sich am Ende eventuell wieder auf die Realität auswirken. Wenn sich erstmal genug solcher Leute zusammengefunden haben, mag es am Ende wirklich noch zur Ausführung irgendeiner solcher eigentlich leeren Drohungen kommen…
      Aber tatsächlich sind es die anderen (und genau die Verfasser solcher Sprüche) die sich auch auf solchen Veranstaltungen als die wirklich Asozialen entpuppen. Marihuana und Alkohol waren nicht alles, was ich so gesehen habe.

    • Das tolle daran ist das man nicht mehr anonym bleibt was es um Mord Drohung und das „deklarieren“ einer Gewalttat kann die sogenannte Anonymität einfach mal aufgehoben werden
      Man müsste nur Bundesbeamte erwischen denen sowas interessiert und schon hat sich das ganze
      Mag Haku

    • Kleiner Rat an die ganzen Hater und Rechtessprücheklopfer. Ihr seit im Internet nicht Anonym. Man kann euch Verfolgen und euch saftige Geldstrafen und unter umständen sogar eine Freiheitsstrafe reindrücken. Ich wäre also sehr Vorsichtig was ihr Postet außer ihr wollt umbedingt euer Geldbeutel leichter machen oder eine Zeit im Knast sitzen, was sogar nicht gut in Persönlichen Dokumenten aussieht falls ihr noch ein schönes Leben haben wollt.

  27. Als Düsseldorfer und Otaku muss ich zunächst mal sagen, dass sich diese Leute gerne nächstes Jahr vom Event fernhalten können. Auf solche Menschen kann man nur zu gerne verzichten~ Bin froh, auch dieses Jahr nicht hingegangen zu sein (und ich wäre mit der Bahn in 15min in der Altstadt). Es ist seit Jahren schon nur noch voll und macht einfach keinen Spaß mehr. Cosplay Freunde hatte ich sowieso schon auf der Dokomi vor paar Wochen getroffen.

    „Und zum Schluss eine Bitte an die Organisatoren des Japantags: Bitte stellt euch endlich auf die Menschenmassen ein. Der Platz ist schlicht weg zu klein und es ist nichts Neues, dass immer mehr Menschen dort hingehen.“

    Geht nicht, der Platz ist schon sehr groß und man müsste dafür das komplette Event gänzlich woanders hinverlagern. Platz wüsste ich da nur Orte am Stadtrand. Oder man macht es auf der anderen Rheinseite wo sonst z.B. die Kirmes ist. Ist aber auf jeden Fall nicht ganz so einfach.

  28. omg…gerade der Typ der besonders nochmal hervorgehoben wird… traurig einfach nur traurig…
    Da wird der arme Hisoka aus Hunter X Hunter (übigens ein Lieblings- Manga und Anime von mir und grade Hisoka ist mein Lieblingscharakter) total in den Schmutz gezogen -.-
    Könnt mich da jetzt drüber aufregen, aber schlussendlich bringt es nichts…
    wenn man den Leuten dann offen auf der Straße begegnet bekommen die eh meist dann nur noch in einer Gruppe die Fresse auf! >_>

  29. Das ist echt wirklich traurig. Es tut weh zu sehen wie wenig Hirn manche Menschen besitzen. Wir haben Smartphones, Tablet PCs, 3D Drucker, unsere ersten Roboter und doch entscheiden einige sich auf dem geistigen Stand des Mittelalters zu bewegen. Manchmal wünsch‘ ich mir, dass ich so jemanden über den Weg laufe. Angesicht zu Angesicht ist die Fr*sse dann noch nicht mehr so groß.
    Danke für den Artikel, Micha.
    Einen schönen Tag noch.

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