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Mehr Qualität statt Quantität – weniger Late-Night-Anime in der Frühjahrsseason

Eigentlich dürften Anime-Fans auch schon aufgefallen sein, dass zwar immer mehr Anime erscheinen, die Qualität aber oft zu Wünschen übrig lässt.

Anime ist zu einer Gelddruckmaschine geworden und so kam in den letzten Jahren immer mehr Serien heraus. Dabei fällt auch auf, dass es immer öfters Probleme mit der Qualität gibt, wie zuletzt bei My Sister, My Writer wo der Animator in den Credits schon zugegeben hat, dass da was schief gelaufen ist.

Natürlich findet man immer wieder Perlen wie One-Punch Man oder Violet Evergarden, aber in der Masse gehen diese oft unter.

In der kommenden Season ändert sich das nun aber, denn bisher sind nur 15 Late-Night Anime bestätigt worden. Schaut man auf das vergangene Jahr zurück waren es noch 42 Serien.

Zwar gibt es noch 10 Slots im japanischen TV, aber selbst wenn diese mit Anime aufgefüllt werden, ist die Zahl deutlich unter 2018.

Der Grund dafür könnte es sein, dass nicht mehr so viele neue Manga und Light Novels in Japan erscheinen, die für eine Adaption attraktiv erscheinen. Außerdem enden immer mehr bekannte Franchise.

Ein weiterer Grund könnten die eher schlechten Bedingen in der Anime-Industrie sein. Immer häufiger wird darüber berichtet, dass Mitarbeiter schlecht bezahlt werden und viele Überstunden machen müssen.

Außerdem gibt es immer mehr Verlage in Japan, von denen aber viele noch sehr klein sind und eine Anime-Produktion nicht finanzieren können.

Ein Fan namens Anime Local hat die Thematik auf Twitter angesprochen und erntete viel Zuspruch von den anderen Fans.

Viele fordern mittlerweile mehr Qualität statt Quantität. Anime Local sprach allerdings auch ein anderes Problem an: Viele Fans wollen diese Probleme nicht sehen.

Tatsächlich kann man überall beobachten, dass viele Fans und Konsumenten das Bild einer einzigartigen und harmonischen Anime-Branche vor Augen haben, sodass man Probleme schnell übersieht.

Die Wahrheit ist allerdings, dass die Anime-Branche ein knallhartes Geschäft ist. Daher wird immer mehr produziert um Gewinn zu erwirtschaften und natürlich wird versucht die Produktionskosten so gering wie möglich zu halten.

Ob die Studios und Verlage nun aber zur Besinnung gekommen sind und wirklich mehr auf die dringend notwendige Qualität achten, ist allerdings fraglich.

Quelle: Anime_Local via Jin

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