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Home Popkultur Anime Neues japanisches KI-Programm erschafft aus Standbildern animierte Video-Clips
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Neues japanisches KI-Programm erschafft aus Standbildern animierte Video-Clips

Vor allem für kleine Studios eine echte Alternative

Illustrationen und Animationen stellen beiden Zeichnungen dar, sind aber nicht ganz dasselbe. Das in Tokyo ansässige Technologie-Unternehmen AlgoAge will mit seinem neuen Projekt DeepAnime die Grenzen zwischen reiner Zeichnung und animierten Videos verwischen.

Der Schwerpunkt von AlgoAge liegt aktuell auf einer Learning-Anwendung und GANs (generativen Netzwerken), die Eingaben wie Bilder untersuchen. Dabei werden Sprachsequenzen aufgeschlüsselt, um Ähnlichkeiten und Unterschiede zu erkennen. Das ermöglicht es den GANs, neue Videos zu erstellen, die sich aus der Vorlage ergeben. Die Clips stellen zwar immer noch dieselbe Figur dar, diese sind dann allerdings in der Lage zu sprechen.

In der Vergangenheit nutzte man GANs, um Anime-Charaktere und Pokémon zu entwickeln. Das Ziel von DeepAnime ist es allerdings, völlig neue Variationen von einem Vorlage-Artwork desselben Charakters zu produzieren. Nachdem der menschliche Künstler ein einzelnes Standbild eingibt, ist DeepAnime dann in der Lage automatisch ein Video mit Mundbewegung und sich bewegenden Augen zu animieren.

Bilder werden lebendig

Als besondere Funktion ist das Programm auch in der Lage, die Mundbewegung automatisch mit der Audiodatei zu synchronisieren. Der Nutzer wählt sein Artwork und eine Sprachdatei und das Programm kombiniert beides zu einem kurzen Anime-Clip mit gesprochenem Dialog.

Die ersten Ergebnisse sind beeindruckend, auch wenn sie noch ein wenig ausfallen. In seiner jetzigen Form eignet sich das Programm vor allem für Videospiele. Besonders kleine Firmen können davon profitieren. Charakterbilder zu animieren und in eine sprechende Version zu überführen kostet Zeit und Geld. Dinge, die kleine unabhängige Studios in der Regel nicht haben.

Bisher befindet sich DeepAnime noch in der Entwicklung und steht auf dem Markt nicht zur Verfügung. Wenn das Programm fertig ist, könnte es ein hilfreiches Werkzeug für junge Künstler darstellen, die nicht über die Mittel verfügen, ein Team von Animatoren zu bezahlen, aber trotzdem sehen möchten, wie ihre Figuren lebendig werden.

Quelle: Otakumo

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