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Sein Anime eroberten weltweit die Herzen der Anime-Fans

Regisseur Mamoru Hosoda wird Gastprofessor in Kanazawa

Das Kanazawa College of Art stellte seinen neuen Gastprofessor vor. Dabei handelt es sich um niemand geringeren als den international gefeierten Anime-Regisseur Mamoru Hosoda. Hosoda übernimmt einen Kurs, der sich mit bewegten Bildern beschäftigt und ab diesem Frühjahr angeboten werden soll.

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Der Kurs ist vorerst nur für Studenten des Hauptfachs Malerei zugänglich. Der Kurs soll die Studierenden ermutigen, ihre eigenen kreativen Projekte zu verfolgen und voranzutreiben. Sogar der Campus wurde eigens dafür erweitert. Die Teilnehmenden werden in dem Kurs neue Darstellungsformen erforschen.

Hosoda bringt internationales Flair nach Kanazawa

Das neue Gebäude auf dem Campus beherbergt nun ein Animationsstudio sowie ein Studio für Dreharbeiten. In einem Kinosaal mit 40 Plätzen können die Studierenden ihre eigenen Filmabende und -vorführungen organisieren und ihre Werke dem Publikum präsentieren.

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Der in der Präfektur Toyama geborene Mamoru Hosoda konnte sich mit Anime wie „Das Mädchen, das durch die Zeit sprang“, „Die Wolfskinder“ und „Belle“ einen Namen machen. „Belle“ wurde bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes gezeigt und erwies sich auch hierzulande als Publikumsmagnet. KSM veröffentlichte „Belle“ in Deutschland in einer aufwendigen Deluxe Edition.

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Hosoda studierte selbst am Kanazawa College of Art. Bis 2021 war er dort bereits einmal als Gastprofessor tätig und leitete einen Kurs für Ölmalerei. Der international gefeierte Regisseur will seinen Studierenden helfen, ihre eigenen Fähigkeiten zu entwickeln, um großartige Werke zu erschaffen. Mamoru Hosoda erhielt in Kanazawa ebenfalls eine Ausbildung in Ölmalerei, entschloss sich aber später in den Bereich Animation und bewegte Bilder zu wechseln.

Belle
Suzu erfindet sich neu Bild: Studio Chizu

Neue Möglichkeiten für außergewöhnliche Projekte

Er bemerkte, dass die Herstellung der Kunstwerke in beiden Bereichen sehr ähnlich funktioniert. Es geht vor allem darum, sich auf das zu konzentrieren, was man erreichen möchte. Deswegen freut sich Hosoda jetzt sehr auf den neuen Kurs, der es den Malerei-Studierenden ermöglicht, auch das Machen von Filmen zu erlernen. Die neue Verbindung der Kurse ist einmalig und bietet viele Chancen.

Auf einer Pressekonferenz äußerte Mamoru Hosoda die Hoffnung, dass der Kurs seine Teilnehmenden in die Lage versetzen wird, sich von ihren Mitschülern zu unterscheiden und ihre eigenen individuellen Werke zu schaffen, die sich von denen anderer abheben. Der Regisseur hofft, dass durch die Malerei im Hintergrund neue Filme und Videos entstehen können. Das neue Filmatelier ermöglicht aber auch neue Möglichkeiten im Bereich der Live-Action-Adaptionen.

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