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HomePopkulturAnimeSho Tanaka: Physische Verkäufe sind noch sehr wichtig in der Anime-Industrie

Sho Tanaka: Physische Verkäufe sind noch sehr wichtig in der Anime-Industrie

Immer mehr Video-on-Demand-Anbieter kommen auf den Markt und immer mehr bauen ihr Anime-Angebot deutlich aus. Alleine in Deutschland gibt es einige Anbieter, die sich auf Anime spezialisiert haben.

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Die Medienseite Eiga.com veröffentlichte nun ein Interview mit Sho Tanaka, einem Anime Produzenten von Kadokawa. In dem Interview sprach er über den aktuellen Stand der Industrie und über physische Verkäufe.

Unter anderem sagte er, dass er seit mehr als zehn Jahren immer wieder hört, der Markt für Disc-Release wird zusammenbrechen. Allerdings hält er Heimvideos immer noch für wichtig, obwohl sich die Anime-Industrie Stück für Stück verändert.

Auf die Frage zu seiner Meinung über experimentelle Initiativen wie Auslandsdistribution und Event-Screenings sagte er, dass sogar Titel, die in Japan überhaupt keine Begeisterung hervorrufen, im Ausland manchmal sehr erfolgreich geworden sind. Viele Titel haben sich so aus der Sicht der Produktionskomitees gut entwickelt.

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Zwar könne er keine Schätzung der Verkaufszahlen abgeben, aber sie sind immer noch ein Rückgrat der Branche. Er verlässt sich persönlich auf Disc-Verkäufe, anstatt mit neuen Geschäftsideen für Anime zu experimentieren. Er glaubt, dass sich der Geldfluss in der Branche immer noch um Disc-Verkäufe dreht.

Über 2017 sagte er, dass er von der Auswahl der Anime weitestgehend unbeeindruckt gewesen ist. Allerdings lobte er Made in Abyss.

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