Stats

Anzeige
Home Popkultur Anime Synchron-Regisseur zeigt Arbeiten in japanischen Studios während Corona

Soziale Distanzierung am Arbeitsplatz

Synchron-Regisseur zeigt Arbeiten in japanischen Studios während Corona

Der Synchron-Regisseur Masafumi Mima („My Hero Academia“, „Pokémon“) veröffentlichte auf einem Twitter-Account Bilder, die die aktuelle Arbeit in japanischen Ton-Studios zeigt. Auch hier zeigen sich die Maßnahmen zur sozialen Distanzierung.

Unter anderem zeigen die Bilder die Synchronsprecher, die mit eigenen Mikrofonen und Bildschirmen im Abstand voneinander ihre Szenen einsprechen müssen. Außerdem skizziert der Regisseur weitere spezifische Maßnahmen, die das Studio ergreift, um die Sicherheit der Seiyuu während ihrer Arbeit zu gewährleisten.

Regisseur plaudert aus dem Nähkästchen

Zum Beispiel müssen die Sprecher Masken auch im Gebäude tragen, solange bis sie ihre Texte einsprechen. Auf dem Weg zur Arbeit gehört der Gesichtsschutz natürlich auch dazu. Außerdem müssen sie sowohl zu Hause als auch beim Betreten des Studio-Gebäudes Fieber messen.

Mehr zum Thema:
Synchronsprecherin erstellt Werbefilm für Lashinbang allein im Homeoffice

Essen und Getränke müssen zur Arbeit mitgebracht und hinterher auch wieder mit nach Hause genommen werden. Gepäck und persönliche Gegenstände dürfen nur an speziell dafür vorgesehene Plätze gelegt werden. Begrüßungen der Kollegen und jede Form von Smalltalk zwischen den einzelnen Szenen müssen auf ein Minimum beschränkt werden. Im Gebäude dürfen sich die anwesenden Personen nur gemäß eines vorher festgelegten Plans bewegen.

Für seine aktuellen Aufnahmen legte der Ton-Regisseur Wert darauf, in einem Studio zu arbeiten, das normalerweise groß genug für Orchester-Aufnahmen ist. Dort bewegen sich allerdings nur die Personen, die für eine Aufnahme absolut notwendig sind. Gleichzeitig wird im Schicht-System gearbeitet, sodass maximale Sicherheit für alle Beteiligten gewährleistet ist.

Auch an anderer Stelle geht es weiter

Auch der Anime-Komponist Masaru Yokoyama („Mobile Suit Gundam: Iron-Blooded Orphans“, „Fruits Basket“) gewährte einen Einblick in seine Studio-Arbeit, die allerdings in seinem eigenen kleinen Studio stattfindet. Die Gesangsaufnahmen werden dabei immer an einem anderen Ort gemacht und dort nur zusammengeführt.

In den Anfangszeiten der Krise erklärten einige bekannte Reihen, eine Corona-Pause bei den Ton-Aufnahmen einlegen zu müssen. Reihen, die schon lange Zeit regelmäßig laufen, standen plötzlich vor einem abrupten Ende. Bereits vor einiger Zeit beruhigte „One Piece“- Mangaka Eiichiro Oda seine Fans, indem erklärte, dass hinter den Kulissen bereits Vorbereitungen dafür laufen, die Serie, auch in der aktuellen Situation, fortzusetzen.

Twitter / @Sunma47

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Anzeige