Synchronsprecherin Atsuko Enomoto

Die Synchronsprecherin Atsuko Enomoto schrieb auf Twitter über die #MeToo Bewegung, sexuelle Belästigung und Machtmissbrauch. Sie beschrieb ihre eigenen Erfahrungen als junge Synchronsprecherin und ihre Gedanken über Belästigung in der Unterhaltungsindustrie in Japan.

Sie schrieb, dass sich die #MeToo Bewegung in Japan ausbreitet. Auch sie hat in den ersten Jahren nach ihrem Debüt als Synchronsprecherin eine Zeit durchgemacht, in der sie vehement ihren Job kündigen wollte. Weiter schrieb sie, dass ihr niemand helfen wollte und sie das Gefühl hatte, dass sie sich während dieser Phase an niemanden hätte wenden könne. Als sie über ihre Vergangenheit nachdachte, erkannte sie, dass die Gründe für ihre seelisch angespannte Zeit wahrscheinlich die sexuelle Belästigung und das Mobbing waren.

Weiter schrieb sie, sie habe sich im Laufe der Zeit Respekt verschafft, aber als sie noch jünger war, war es für sie sehr schwierig. Jetzt fühlt sie sich festgefahren und besiegt, obwohl sie seitdem daran gearbeitet hat, aus ihrer schwierigen Situation herauszukommen.

Allerdings merkte sie auch an, dass sie der Meinung ist, dass Japans Synchronsprecherindustrie und Japans Showbusiness sehr sauber sei. Die Industrie macht Fortschritte beim Schutz von Kindern.

Ihrer Erfahrung nach ändert sich die Branche jeden Tag. Sie glaubt auch, dass die Einstellung der Menschen von Generation zu Generation variiert.

Atsuko Enomoto war unter anderem in Angelic Layer, Argento Soma, Bokura ga Ita und Cardfight!! Vanguard zu hören.

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