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Tempel in Nagoya lockt Besucher mit Gundam-Figuren

Insgesamt warten drei Figuren auf kleine Spielgefährten

Ein buddhistischer Tempel in Nagoya stellt für die Bon-Feiertage einige Modelle aus der beliebten Anime Serie Mobile Suite Gundam auf. So sollen mehr junge Menschen in den Tempel zum Beten gelockt werden.

Der Zuienji-Tempel stellt am 12. August ein erstes 90 Zentimeter hohes Modell des Super Deformed Gundam aus der dritten Auskopplung des Anime-Franchise auf. Der Tempel, der ganz in der Nähe der Nakagawa-Station in Nagoya liegt, begann vor zwei Jahren mit der Gundam-Aktion zur Bon-Zeit. Damals stellte er das erste Mal ein Modell der humanoiden Waffen auf, um junge Besucher anzusprechen. Diese sollen kommen, um die Gräber ihrer Vorfahren zu besuchen und diesen Respekt zu erweisen. Auch verschiedene Gedenkveranstaltungen finden in dieser Zeit statt.

Nicht Metall oder Plastik, sondern Holz-Gundam erwarten die Besucher

Die beiden neusten Modelle sind sogar circa 180 Zentimeter groß. Für kleine Kinder steht vor dem Tempel ein kleinerer Gundam, der sogar die Augen bewegen kann. Ein Freund des Tempels, der auf die Idee mit dem Gundam-Figuren kam, wünscht sich, dass die Kinder frei mit den Figuren interagieren und mit ihnen spielen.

Die großen Gundam bestehen aus Holz. Die Arbeit mit dem natürlichen Material ist seit langem ein Hobby von Toshio Hattori, der in der Nähe des Tempels lebt und die Figuren schuf. Eshin Doi, der stellvertretende Oberpriester des Tempels, erfuhr vom Hobby Hattoris und beschloss, einige seiner Gundam-Figuren zur Bon-Zeit aufzustellen. Auf diese Weise will er mehr junge Menschen wieder in seinen Tempel locken, die sich dafür in der Regel nur wenig interessieren.

Doi, der 43 Jahre alt ist, hofft auf diese Weise das Überleben des Tempels zu sichern. Auch die Unterstützung der lokalen Bevölkerung hofft er auf diese Weise zu mobilisieren. Die drei Gundam-Charaktere sind vom 12. bis 17. August vor dem Tempel zu sehen, allerdings nur in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr.

Quelle: AS

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