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That Time I Got Reincarnated as a Slime: Und plötzlich wird Satorus Leben interessant …

Während im August 2018 die Manga-Umsetzung unter dem deutschen Titel Schleim in einer anderen Welt bei Altraverse an den Start ging, kommen Crunchyroll-Zuschauer ab sofort in den Genuss der Anime-Adaption, die als That Time I Got Reincarnated as a Slime betitelt wird.

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In der ersten Episode lernt der Zuschauer den 37-jährigen Satoru Mikami kennen – ein Angestellter, der zwar mit seinem Leben zufrieden ist, aber noch nie eine Freundin hatte. Die Tatsache, dass sich sein Kollege gerade mit einer attraktiven Frau aus seiner Firma verlobt hat, stimmt Satoru durchaus eifersüchtig. Doch sein gewöhnliches Leben nimmt durch einen schicksalshaften Moment eine große Wendung. Als die frisch Verlobten von einem Messerstecher überfallen werden, eilt Satoru ihnen zu Hilfe. Während der Mann im Sterben liegt, spricht eine Computerstimme zu ihm, und als Satoru wieder erwacht, findet er sich als wiedergeborener Schleimklumpen in einer anderen Welt wieder.

That Time I Got Reincarnated as a Slime, im Japanischen Tensei Shitara Slime Datta Ken, basiert auf eine Online-Romanreihe aus der Feder von Fuse. Diese erschien von 2013 bis 2016 in Japan und inspirierte eine zwölf Ausgaben umfassende Light-Novel-Serie und eine neun Bände lange Manga-Reihe. Beide Adaptionen sind noch nicht abgeschlossen. Das Franchise erhielt schließlich im Oktober 2018 eine weitere Umsetzung: nämlich als TV-Anime. Geplant sind 24 Episoden.

That Time I Got Reincarnated as a Slime
Satorus Wiedergeburt als Schleimklumpen.

Das Abenteuer als Schleim mit einzigartigen Kräfte beginnt!

Es mag zig Fantasy-Stories geben, in denen der Held sein Abenteurer in einer fremden Welt voller Magie und mystischer Wesen beginnt. Die Tatsache, dass Satorus normales Leben ausgelöscht und schließlich als Schleimwesen mit magischen Kräften fortgeführt wird, entpuppt sich jedoch als schräge Idee. Durch das Absorbieren beziehungsweise Essen von anderen Wesen lernt Satoru in dieser Gestalt neue Fähigkeiten dazu. Er gilt in der fremden Welt noch dazu als einer von mehreren Sonderlingen.

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In der ersten Episode von That Time I Got Reincarnated as a Slime muss sich Satoru nach seinem Tot zunächst ein mal im Alleingang in einer Höhle mit seiner neuen Gestalt auseinandersetzen und sich mit deren Fähigkeiten vertraut machen. Bedeutet für den Zuschauer: reichlich Eindrücke von den Fähigkeiten des Schleims. Der trockene Handlungsablauf wird jedoch durch den einen oder anderen lustigen Spruch aufgeheitert. Mit dem Auftauchen des Drachens Veldora macht Satoru als Schleim noch weitere Prozesse und die humorvollen Gespräche nehmen ein wenig zu.

That Time I Got Reincarnated as a Slime
Das stetige Erlernen von Skills.

Insgesamt betrachtet konnte der Handlungsablauf der ersten Folge aber nur wenig begeistern, was mitunter daran liegt, dass die Interaktion optisch betrachtet steif verläuft (dazu unten mehr). Bleibt abzuwarten, wie sich die Story fortan entwickelt, wenn mehr Charaktere miteinander agieren beziehungsweise in dem Geschehen verwickelt sind. Begleitet wird die Geschichte von einem passenden Soundtrack, den Elements Garden (Ange Verge, BanG Dream!) komponierte und der die Ereignisse passend unterstreicht, aber musikalisch nicht groß hervorsticht.

Die Bildsprache soll’s richten … 

Das Animationsstudio Eight Bit – unter anderem bekannt durch Comet Lucifer und Absolute Duo – zeigte sich unter der Regie von Yasuhito Kikuchi (Infinite Stratos) für die Animation verantwortlich. Die Macher versuche mit Hilfe von farbenreichen Akzenten das Drumherum ansehnlich zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen jedoch die Charaktere. Es ist nicht gerade leicht, einem Schleim Emotionen einzuhauchen, und auch der Drache Veldora verzieht kaum eine Mimik. Mit altbekannter Bildsprache (z. B. auftauchende Tröpfchen oder Pünkchen) gelang es dem Studio einigermaßen, die humorvolle Interaktion an den Zuschauer zu transportieren, wenn auch nicht gänzlich. Die Charakterdesigns aus der Feder von Ryoma Ebata (Animationsregisseur von Madoka Magica) sind zwar hübsch anzusehen, driften aber häufig in ulkigen Proportionen ab.

That Time I Got Reincarnated as a Slime
Die Charakterdesigns sind manchmal etwas merkwürdig

Takuma Terashima und Miho Okazaki in der Hauptbesetzung …

Anime-Fans kennen ihn aus Serien wie Twin Star Exorcist oder Servamp, in denen Takuma Terashima eine männliche Hauptrolle spricht. In der aktuellen Season ist er nicht nur in That Time I Got Reincarnated as a Slime als Satoru vertreten. Er übernimmt beispielsweise ebenso in der Anime-Adaption von Radiant eine Hauptrolle. Terashimas warme maskuline Stimme haucht Satoru authentisch Leben ein. Wiederum übernimmt Miho Okazaki mit ihrer kindlich frechen Stimme den abgedrehten Part als Schleimklumpen. Der japanische Cast zeigt sich demnach von seiner besten Seite, insbesondere den Humor an den Zuschauer zu übermitteln. Dies macht in Episode 1 allerdings – wie bereits erwähnt – die Bildsprache ein wenig kaputt.

That Time I Got Reincarnated as a Slime legt zwar keinen guten Start hin, beweist jedoch Potenzial, dass das Geschehen in den nächsten Episoden besser werden könnte. Comedy- und Fantasy-Liebhaber sollten ihre Erwartungen an die erste Folge nicht zu hoch schrauben, um ein enttäuschtes Gesicht zu vermeiden.

Info

Tensei Shitara Slime Datta Ken
Tensei Shitara Slime Datta Ken

That Time I Got Reincarnated as a Slime
Original Name: 転生したらスライムだった件
Transkription: Tensei Shitara Slime Datta Ken
Studio:Eight bit
Deutscher Anbieter: Crunchyroll
Regisseur:Yasuhito Kikuchi
Drehbuch:Kazuyuki Fudeyasu
Musik: Elements Garden
Erschienen am: 2. Oktober 2018
Länge: 24 Folgen
Genre: Fantasy, Comedy
Medium: Streaming (Simulcast)

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