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Trinity Seven Vol. 2 – Von der bösen Zwillingsschwester verführt

Das zweite Volume von Trinity Seven ist da und der Harem der Todsünden geht in die nächste Runde. Wie Arata mit seiner Ausbildung zum Magier vorankommt, haben wir uns natürlich für euch angeschaut und dementsprechend bewertet.

Fehlt hier nicht noch jemand?

In den Episoden des zweiten Volumes lernen wir endlich das letzte Mädchen der Trinity Seven kennen und damit auch den ersten wirklichen Bösewicht – Liselotte Sherlock! Sie repräsentiert die Todsünde Acedia (Faulheit) und will genauso wie Arata ein Teufelskandidat werden. Um ihr Ziel zu erreichen ist ihr nahezu jedes Mittel recht. Dabei verlässt sie sich besonders auf ihre Stärke und Fähigkeiten als Magierin, wozu auch ihre weiblichen Vorzüge zählen, die sie gekonnt einzusetzen weiß.

Die Spannung steigt langsam aber sicher mit jeder Episode. Auch wenn hier mit dem Auftauchen eines bösen Zwillings das womöglich älteste Klischee ausgepackt wird, baut sich die Handlung konstant weiter auf und lässt jede Folge mit einem fast schon unverschämten Cliffhanger enden.

Aber leider kommen sich, wie bei vielen Harem-Animes, auch hier die Genres Action, Comedy und Ecchi manchmal gegenseitig in die Quere und ruinieren so durch deplatzierte Ecchi-Inszinierungen unfassbar spannende Momente, was manchmal etwas frustrierend sein kann. Ebenso frustrierend ist auch das Ende der letzten Folge, jedoch diesmal in einem positiven Sinne, denn die finale Szene kam sehr überraschend und lässt auf ein interessantes Finale hoffen.

Die Maske ist gefallen

Die bereits bekannten Charaktere machen leider keine großartige oder erwähnenswerte Charakterentwicklung durch. Yui, die der Harem-Truppe erst gegen Ende des ersten Volumes beigetreten ist, hat sich sehr schnell eingelebt und schlüpft in die Rolle der kleinen niedlichen Schwester, die ständig an ihrem ‚großen Bruder‘ Arata klebt. Der Fokus im zweiten Volume liegt besonders auf den beiden Sherlock Schwestern Lieselotte und Selina, die äußerlich zwar nahezu identisch sind, sich jedoch hinsichtlich der Persönlichkeit und ihrer Fähigkeiten als Magier komplett voneinander unterscheiden.

Insgesamt betrachtet bleibt die sympathische Atmosphäre, die durch die angenehme Charakterkonstellation hervorgebracht wird, bestehen. Obwohl man sich in diesem Volume an deutlich mehr Klischees bedient hat, wird die packende Thematik stets in Begleitung eines gelungenen (manchmal etwas deplatzierten) Humors, in einem guten Tempo vorangebracht.

Aber doch nicht so!

Die Synchronisation hat mich im ersten Volume eigentlich größtenteils überzeugt und das Niveau der bereits schon bekannten Charaktere wurde auch im zweiten Volume mehr oder weniger solide gehalten. Leider ist die Synchronisation von Liselotte Sherlock meiner Meinung nach nicht gelungen. Mir fehlt bei ihr die leicht abgehobene und verführerische Art zu sprechen, wie es in der japanischen Originalvertonung der Fall ist.

Da sie zu meinen Lieblingscharakteren aus dem Anime gehört, war diese Tatsache für mich persönlich doch etwas schwerer zu schlucken, dennoch sollte dies kein Grund sein, die komplette deutsche Synchronisation zu boykottieren, da sich die meisten Sprecher nichtsdestotrotz ziemlich viel Mühe gegeben haben. Am Ende ist es nämlich wieder, wie so vieles auch – Gewöhnungssache.

Extras

Auf der Disk des zweiten Volumes von Trinity Seven sind auch wieder mehrere Promo-Videos, Trailer und eine Bildergalerie vorhanden. Des Weiteren liegt der Blu-Ray noch eine hübsche Postkarte mit den beiden Charakteren Levi und Yui bei.

Info
Trinity Seven
Original Name: トリニティセブン
Transkription: Toriniti Sebun
Studio: Seven Arcs Pictures
Deutscher Publisher: KSM Anime
Regisseur: Hiroshi Nishikiori
Drehbuch: Hiroyuki Yoshino
Musik: Technoboys Pulcraft, Green-Fund
Erschienen am: 15. Mai 2017 (in Deutschland)
Synchronisation: G&G Studios, Kaarst
Dialogregie:
Länge: 12 Episoden
Freigegeben ab: 12
Genre: Harem, Fantasy, Comedy, Ecchi
Sprachen: Deutsch, Japanisch
Medium: Blu-Ray / DVD

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1 Kommentar

  1. Der Anime könnte in der Tat ein wenig mehr Ecchi zeigen. Ich mein, wenn schon, denn schon!
    Aber mit Lieselotte Sherlock hat man tatsächlich den interessantesten Char im ganzen Anime hervorgebracht. Und das liegt jetzt nicht nur an ihren magischen Fähigkeiten, „magisch“ sind auch ganz andere Dinge(r) bei ihr! XD
    Egal ob böse oder nicht, sie ist im Anime auf jeden Fall mein neues Lieblingsmädel. Ich freu mich schon auf Vol. 3, haha!

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