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AnimeY Rückblick auf 2014

2014 war für AnimeY ein überaus erfolgreiches Jahr. Wir waren auf allen wichtigen Conventions vertreten, haben euch stets mit aktueller Berichterstattung versorgt und hatten natürlich zahlreiche Aktionen (Gewinnspiele, Live-Chats) am Laufen. So ist es uns gelungen, unsere Besucherzahlen innerhalb weniger Monate zu verdoppeln, worüber wir uns selbstverständlich sehr freuen, was aber kein Grund für uns ist, sich darauf auszuruhen. Des Weiteren entstand als Erneuerung das Künstler-Portal.

2015 möchten wir natürlich genauso eifrig an die Sache gehen, um euch stets auf dem Laufenden zu halten und selbstverständlich auch, um AnimeY noch bekannter zu machen. Unter anderem beginnen wir das Jahr – wie ihr bereits sehen könnt – mit einem neuen Design. Natürlich erwarten euch im Laufe des Jahres wieder zahlreiche Gäste im Live-Chat, wir werden selbstverständlich weiterhin auf Conventions für euch »greifbar« sein und speziell für das Künstler-Portal Aktionen in Zusammenarbeit mit deutschen Mangakas starten. Seid gespannt, was das Jahr noch so bringen wird. Wir sitzen definitiv nicht still!

Aber nun zu den Highlights der AnimeY-Redaktion aus 2014 und auf was wir uns im nächsten Jahr freuen.

Asuka

  1. Sailor Moon Crystal (Nico Nico)
    Ich selber habe diesen Titel seit der Ankündigung wirklich sehr heiß erwartet und die Umsetzung des ersten Storyabschnittes um das Dark Kingdom hat mich insgesamt betrachtet, trotz kleinerer Mängel beim weniger konstanten Charakterdesign, nicht enttäuscht. Der Anime hält, was versprochen wurde: eine nahezu 1:1 Umsetzung des Mangas! Ich freue mich immer noch wie ein kleines Kind auf jede kommende Folge, deswegen ist Sailor Moon Crystal in diesem Jahr meine unangefochtene Nummer 1 unter den Serienstarts.
  2. Ein irrer Flitzer (TOKYOPOP)
    Ich habe völlig erwartungslos zu dem Manga gegriffen und stellte fest, dass dieser Seinen-Titel sich als definitive Überraschung entpuppte. Einfach nur schräg, witzig und dramatisch zugleich! Mit zwei Bänden sicherlich auch recht kurz, aber: weniger ist nun mal manchmal besser.
  3. Daytime Shooting Star (Kazé Manga)
    Ein Shojo-Manga, der den Leser emotional sowie auf authentischer Weise mitreißt und den Fokus nicht nur auf das Hauptpärchen legt, noch dazu mit einer starken weiblichen Hauptfigur kommt.

2015: Digimon Adventure tri – Als Fan der ersten Stunde freue ich mich auf diese Fortsetzung! Zugegeben, mich reizten die Staffeln 3+ rein gar nicht mehr, weil mich die Abenteuer von Tai, Matt, Sora, Mimi etc. einfach mitgerissen haben. Damit bin ich aufgewachsen! Jetzt bekommen sie ein Comeback und ich bin gespannt, wie der Anime sein wird.

fallenshadow

  1. Tokyo Ghoul (Kazé Manga)
    Das Erstlingswerk von Sui Ishida bietet viel mehr als bloß Ghule, die Menschen fressen. Statt die Kreaturen als bloße Monster darzustellen, offenbart der Mangaka dem Leser beide Seiten, im Guten wie im Schlechten. Actionszenen verbinden sich in einem ausgewogenen Verhältnis mit ruhigen Momenten, die einem zum Nachdenken anregen.
  2. Green Blood (CARLSEN MANGA!)
    Der große amerikanische Traum, welchen alle ersehnen, aber der nur wenigen zuteil wird, fordert in der Welt von Masasumi Kakizakis Green Blood grausame Opfer und scheint mit jeder Seite weiter in die Ferne zu rücken. Das Leben der beiden Burns-Brüder in den New Yorker Slums Ende des 19. Jahrhunderts fesselt vom ersten Moment an. Spannungsvoll und gefährlich gestalten sich Brads nächtliche Ausflüge als mordender Grim Reaper, während er bei Tag gegenüber seinem kleinen Bruder ein vollkommen anderes Gesicht aufsetzt. Manga und Western mit historischem Setting vereinen sich zu einer knallharten Mischung, die es in sich hat.
  3. Get Your Man (Schwarzer Turm)
    2014 war das Jahr der deutschen Manga-Eigenproduktionen, ob nun privat veröffentlicht oder bei Klein- beziehungsweise Großverlagen. Darunter befinden sich mehr als nur ein paar mitreißende Werke, die zeigen, wie weit die deutsche Manga-Zeichner-Szene schon fortgeschritten ist. Ein Titel, der es mir besonders angetan hat, ist Get Your Man von Kami. Mir gefällt das Konzept der alternativen Universen, in denen stets das »gleiche« Pärchen betrachtet wird. Die Boys-Love-Reihe spielt mit Comic- und Manga-Elementen. Die einzelnen Geschichten sind farbenfroh und humorvoll. Beim Aussehen verzichtet Kami zudem auf typische Männerbilder des Genres und wagt sich an zwei ausgefallenere Designs heran.

2015 AJIN (EMA): Zu den Titeln für 2015, denen ich  entgegenblicke, gehört Tsuina Miuras und Gamon Sakurais AJIN dazu. Das Werk heimst bei mir die meiste Vorfreude ein. Ein erster kleiner Blick hinein macht schon Lust auf mehr, da es ähnlich wie bei Sui Ishidas Tokyo Ghoul den Konflikt zwischen Menschen und menschen-ähnlichen Wesen aufkommen lässt.

Ranma

  1. KSM Anime
    Dieses Jahr war im deutschen Animebereich soviel los, dass ich mich nicht auf drei Serien festlegen könnte. Deswegen habe ich mich für folgende Ereignisse entscheiden, den Anfang macht das „neue“ Label. KSM ist zwar schon länger im Geschäft, jedoch startete erst im Sommer diesen Jahres offiziell die Anime Sektion. Neben TV-Klassikern wie Yu-Gi-Oh! oder DoReMi hat das Label auch Erstveröffentlichungen gesichert. Allen voran Fullmetal Alchemist: Brotherhood. Nicht nur, dass sie eine der beliebtesten Animes nach Deutschland bringen, so konnten sie auch den Großteil der Sprecher des Vorgängers sichern. Selbst mein persönlicher Lieblingssprecher David Nathan wurde nach langer Zeit wieder für einen Anime verpflichtet. Auch der offene Kontakt mit den Fans, der von manchen als unprofessionell bezeichnet wird, gefällt mir sehr gut. Ich finde es schön, durch Umfragen des Labels mein Interesse an einem Anime zu bekunden und somit mich für oder gegen eine Lizenzierung auszusprechen.
  2. Studio Ghibli
    2014 war das von mir sehr verehrte Anime Studio äußerst präsent. Neben Porco Rosso wurden heuer die zwei wohl größten Ghibli Klassiker als aufgefrischte Version auf Blu-ray veröffentlicht. Chihiros Reise ins Zauberland sowie Prinzessin Mononoke gehören einfach in in die Sammlung eines wahren Animefans. Aber auch Der Mohnblumenberg und Wie der Wind sich hebt, feierten nach der deutschen Kinoausstrahlung ihre Premiere auf einer Kauffassung. Das absolute Highlight für Sammler stellt aber die limitierte Hayao Miyazaki Collection dar, diese enthält alle zehn Filme, die der Meister für sein Studio schuf. Hätte sich der Oscarpeisträger nicht in seinen wohlverdienen Ruhestand zurückgezogen, wäre Studio Ghibli uneingeschränkt auf meinem ersten Platz gelandet.
  3. Anime im Kino
    Zwar kamen in den letzten Jahren schon Animes ins Kino, doch so viele wie heuer gab es wohl kaum. Neben den Werken von Studio Ghibli (Wie der Wind sich hebt und Die Legende der Prinzessin Kaguya), gab es auch einige Events. Seitens Universum Anime konnten wir uns über eine Wiederaufführung vom Klassiker Akira freuen, sowie über das Ghibli-Filmfestival mit ganzen sechs Filmen. Vor allem peppermint anime zeigt sich da besonders aktiv, nach den Sword Art Online Vorstellungen, plant das Label bereits für Januar 2015 mit ihren peppermint anime festival einen wahrhaftigen Filmmarathon. Aber auch Kazé und Filmconfect zeigten ihre Werke in ausgewählten Kinos auf der großen Leinwand.

2015: Kikis kleiner Lieferservice ist einer meiner absoluten Favoriten aus dem Hause Ghibli. Der Film von Altmeister Hayao Miyazaki erzählt die Geschichte der kleinen Hexe Kiki, die lernen muss, alleine in der Welt zurecht zu kommen. So entstand 1989 ein wundervolles Märchen für die ganze Familie. Im Januar 2015 bringt EuroVideo den gleichnamigen Realfilm von 2014 zu uns. Die ersten Trailer machen Lust auf mehr. Wenn meine Vorfreude nicht getrübt wird, ist dieser Film bereits jetzt das Highlight des nächsten Jahres für mich.

Thobias

  1. Tari Tari (Anime House)
    Als Sinnbild für Slice of Life und dramatische Romanzen, die dieses Jahr erschienen und zu Ende gebracht wurden. Allen voran Waiting in the Summer und natürlich das kürzlich gestartete CLANNAD. Tari Tari hat mich in der deutschen Veröffentlichung sehr beeindruckt und überrascht. Synchrontechnisch kam die Umsetzung der Stimmung sehr entgegen, denn die Gruppe um fünf Schüler im Abschlussjahr, die noch ihren Traum verwirklichen ist motivierend und lebensbejahend. Das Alltägliche, Schwermütige und Traurige kam wie das lustig Lockere durch und trug die Atmosphäre greifbar durch diese ruhige Serie, welche keine Action und Brüste fokussiert. Freundschaft und aufrichtige Leidenschaft dominierten das Geschehen und zeigen, was Anime erzählerisch noch so kann. In diesem Sinne war Tari Tari für mich eines der Anime-Highlights dieses Jahr und in meinen Augen der erste ernstzunehmende Schritt von Anime House, ein vollwertiger Publisher mit breitem Programm zu werden.
  2. Das Mädchen am Strand (TOKYOPOP)
    Inio Asano war für mich die Manga-Neuentdeckung dieses Jahr und mit Mädchen am Strand erschien ein weiteres verstörendes und psychologisch mitnehmendes Drama um die Adoleszenz und Probleme menschlichen Miteinanders. Zwei Schüler – augenscheinlich Einzelgänger mit familiären Problemen – beginnen ein vermeintlich befriedigendes Miteinander, dass emotional zur Achterbahnfahrt wird. Dass im Bereich Manga eine größere Diversität herrscht ist ja aufgrund der Marktgröße nachvollziehbar aber 2014 erschienen noch ein paar weitere Perlen wie Saint Young Men oder Dark Hideout. Allen, die ernsthafte Manga, besser gesagt realistischere Themen und menschliche Probleme in einer ausgeklügelten sowie sehr detaillierten Erzählung wertschätzen, müssen die Geschichten von Inio Asano lesen!
  3. Fate/stay night -Ulimited Blade Works- (peppermint anime):
    Nachdem ich Fate/Zero gleich öfter verschlungen hatte, konnte ich das neue Projekt um das Fundament des ganzen Franchise aus der Schmiede TYPE-MOON kaum abwarten. Zehn Jahre nach den Ereignissen aus Fate/zero bricht in Fuyuki der fünfte Krieg um den Heiligen Gral aus und einige der Nachkömmlinge der Teilnehmer aus dem vierten Krieg stehen sich erneut feindlich gesinnt gegenüber oder paktieren, um das Spektakel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Welche Intrigen und verzwickten Beziehungen noch zu Tage treten, werden wir wohl erst mit Staffel zwei erfahren, welche im April 2015 startet, aber die erste – gestartet in der Herbstseason 2014 – bot schon einmal einen fulminanten Start. Erzählerisch bedächtig und dialoglastig kommt dennoch die atemberaubend in Szene gesetzte Action aus dem Hause ufotable nicht zu kurz. Jeder der spannende Scharmützel, gnadenlose Charaktere und eine gehöre Portion Action in sahnigen Animationen mag, kommt um die Fate-Anime nicht herum.

2015: Das kommende Jahr steht bei mir derzeit voll im Kurs von Kyoto Animation und damit dem Label Kazé. Ich bin sehr sehr gespannt auf die Umsetzung von Love, Chunibyo & Other Delusionsdenn diese Serie bietet in ihren zwei Staffeln alles, was ich an Anime sehr mag: Witz, Liebe und Action und geht atmosphärisch eher in die Richtung von Tari Tari, was ich sehr begrüße. Getrieben von einzigartigen Charakteren, welche niemals Langeweile aufkommen lassen. Darüber hinaus ist Aldnoah.Zero (ebenfalls bei Kazé in 2015), dessen zweite Staffel im Januar startet, im nächsten Jahr ein ganz heißer Kandidat für mich. Politische Zerwürfnisse und urmenschliche Tragödien in einer postapokalyptischen Welt der näheren Zukunft, für alle, die Code Geass‚ Setting mochten, muss das gut klingen.

Lashira

  1. Das Feld des Regenbogens (TOKYOPOP)
    In diesem Jahr gab es nur wenige Highlights für mich, welche auch nennenswert sind. Dennoch hat es mir Inio Asanos Das Feld des Regenbogens zu Beginn des Jahres sehr angetan. Seine Erzählweise und sein künstlerischer Ausdruck in den Bildern sind eine Reise in die tiefsten Abgründe in uns selbst. Diese eindrucksvolle Kombination macht seine Werke und vor allem diese Story für mich einzigartig.
  2. Berserk – Das goldene Zeitalter III (Universum Film GmbH)
    Von vielen lange erwartet, wie auch von mir: der dritte und letzte Teil der Berserk-Trilogie Das goldene Zeitalter III. Auch wenn mir persönlich die Serie aus den 1990ern und der Manga viel mehr Tiefe bieten, konnte ich erneut die eindrucksvolle und verstörende Inszenierung des Finales in Spielfilmlänge begutachten. Selbst nach mehrmaligen Lesen und Sehen packt mich die Handlung immer wieder aufs Neue. Jene hinterlässt bei mir immer eine Gänsehaut, weshalb ich diesen Titel in jedem Fall zu meinen persönlichen Glanzstücken 2014 zähle.
  3. Leider gab es meiner Meinung nach kaum weitere Highlights, die ich hier auflisten würde. Deshalb hoffe ich, dass 2015 mehr zu bieten hat.

Exitos

  1. Kill la Kill (peppermint anime)
    Aus dem Hause Trigger entsprang 2013/14 der inoffizielle Nachfolger des abstrakten Hits Tengen Toppa Gurren Lagann von 2007. Da beinahe das gleiche Team für die Story und Animation bei Kill la Kill eingesetzt wurde, wie der damalige Anime aus dem Studio Gainax, erkennt man direkte Zusammenhänge der Werke. Sehr viele Inside-Jokes, aber auch der Zeichenstil, sorgen dafür, dass der Titel als inoffizieller Nachfolger bezeichnet wird. Mit einer wirren Story aus maßlosen Übertreibungen entsteht letztendlich eine Geschichte die seines gleichen sucht. Knapp hinter Neon Genesis Evangelion reiht sich dieses Werk dank dem Release durch peppermin anime hierzulande auf meinen zweiten Platz in der gesamten Favoriten Liste ein und schafft es unangefochten auf Platz 1 meines Jahresrückblickes.
  2. Space Dandy (Kazé)
    Space Dandy ist anfangs eine sehr verwirrende Serie. Ich persönlich habe eine gewisse Zeit gebraucht, um mich damit zurecht zu finden. Sobald man sich jedoch mit der abstrakten Story abgefunden hat, erlebt man eine sehr lustige und kurzweilige sowie manchmal auch zum Nachdenken anregende Erzählung. Aus der Feder von Shinichi Watanabe (Cowboy Bebob, Samurai Champloo) stammt diese von der Erzählweise eher an Excel Saga erinnernde Serie.
  3. Black Rock Shooter (Nipponart)
    Black Rock Shooter ist schon lange einer meiner Favoriten gewesen. 2014 schafft es die Serie nun endlich dank Nipponart mit deutscher Synchronisation in meine Sammlung. Die Limited Edition des Animes war bereits vor Verkaufsstart mit Vorbestellungen ausverkauft, dank früher Vorreservierung fand ein Exemplar eben dieser aber doch seinen Weg in mein Regal. Ein grandioser Animationsstil, eine gute Hintergrundstory und abstrakte Kampfszenen machen dieses Werk zu einen meiner Favoriten. Zugehörig erschien bei Figuya 2014 auch der OVA-Movie mit zwei Nendoroid Figuren im Schlepptau. Für Fans der vom Vocaloid Hatsune Miku inspirierten Serie war dieses Jahr ein wahres Fest.

2015: Evangelion 4.44: In der Hoffnung, dass der finale Teil der Rebuild of Evangelion-Filmreihe wirklich noch 2015 erscheint, nehme ich mir diesen Titel als Vorschau für das nächste Jahr. Da Neon Genesis Evangelion seit Ewigkeiten meine Favoriten-Liste anführt ist dieses Werk ein Muss für mich. Die Rebuild-Filmreihe sorgt ab dem zweiten Movie für eine weitere, alternative Handlung im Evangelion-Universum. Nachdem die originale TV-Serie ein für viele nicht sehr zufriedenstellendes Ende genommen hatte, wurde dieses mit dem End of Evangelion-Film geradegebogen. Nun folgt mit Evangelion 4.44 das dritte alternative Finale des psychologischen Mecha-Animes.

Katara

  1. Kleine Katze Chi (CARLSEN MANGA!)
    Die Geschichte von dem Katzenbaby, das eine neue Familie findet, ist für mich als Katzenliebhaber ein sehr schönes Werk. Locker und lustig werden Alltagssituationen mit dem Tier, auch aus deren Sicht, dargestellt. Jeder Besitzer wird sich in manch einem der beschriebenen Vorfälle wiederfinden können.
  2. Blood Lad (Nipponart)
    Blood Lad ist humorvoll sowie actionreich und enthält eine Reihe skuriller Charaktere. Eine solche Kombination bietet die Möglichkeit einer abwechslungsreichen und durch die Eigenarten der Figuren mit lustigen Szenen bespickten Erzählung. So hat mir die Serie eine vergnügte Zeit vor dem Fernseher ermöglicht, wenn sie auch zu einer etwas späten Stunde ausgestrahlt wurde.
  3. Bride of the Fox Spirit (TOKYOPOP)
    An diesem Werk fand ich erfrischend, dass es nicht das typische Boys Love ist, auch wenn es hierunter geführt wird. Der Einzelband erzählt mehr die Entwicklung einer Freundschaft und dem Versuch eines Mannes, die Achtung des Fuchsgottes zu erlangen. Außerdem finden sich schön gezeichnete und ulkige Figuren wieder, die einen leichten Humor entstehen lassen.

Grim

  1. Psycho-Pass (Kazé Anime)
    Psycho-Pass ist für mich eine dieser Vorzeigetitel, wenn es darum geht, Anime-Vorurteile auszuhebeln. Denn der beklemmende SciFi-Thriller schafft es unter anderem, eine Welt zu präsentiert, in der viel Substanz steckt und  eine Vielzahl spannende, sozialkritische Themen aufgegriffen werden. Die auftretenden Schattenseiten der dystopischen Gesellschafft lassen den Zuschauern gebannt und aufgewühlt zurück. Zudem bietet der Anime einige vielschichtige Charaktere, die fabelhaft in der deutschen Fassung herüberkommen. Zwar ist der Haupttwist in der ersten Staffel  meiner Meinung nach ziemlich zufriedenstellend abgeschlossen, aber nichts sprecht gegen einen erneuten Ausflug in das düstere Neo-Tokyo in dem aktuellen Sequel.
  2. Danganronpa 1 + 2 (NIS America)
    Es gab haufenweise tolle Rollenspiele, insbesondere im Herbst reihten sich die Titel so dicht aneinander, dass man ein gutes Jahr damit beschäftigt sein könnte. Trotzdem hab ich mich für einen anderen Genre-Vertreter entschieden, der mich durch seine Spielmechanik ziemlich überrascht hat und wo ich so an dem Bildschirm gefesselt war, wie schon lange nicht mehr: Dangan Ronpa. Das Murder-Mystery-Adventure gelingt es, dem Spieler das Gefühl zugeben, dass man selbst schlaue Schlussfolgerungen wie die altbekannten Spürnasen trifft, die sonst das häufig aus dem Nichts herholen. Das ist einfach ein ziemlich zufriedenstellendes Gefühl, wenn die Puzzleteile ineinander greifen und ihr selbst den Tathergang rekonstruiert habt. Außerdem überuppeln einen die abgedrehten Charaktere, weil man nicht ahnen kann, was für verschrobene Personen sich hinter den Masken verbergen. Und von Dangan Ronpa gab es in diesem Jahr dazu noch geich zwei Ableger, also doppeltes Lesevergnügen.
  3. CLANNAD (FilmConfect)
    Mit meinen Faible für Drama musst ich natürlich in diesem Jahr eine Serie hier aufführen: Clannad. Ich sag immer es kommt darauf an, welche Serie man zuerst angesehen hat, Clannad oder Kanon, weil die beiden Key-Werke doch viele Parallelen aufweisen, was die Charakter-Konstellation und deren Hintergründe angeht. Deswegen steht auch letzteres noch etwas höher in meiner Gunst. Nichtdestotrotz holt mich Clannad immer wieder emotional ab, da braucht nur eines der zahlreichen, markanten Stücke einzusetzen, und schon muss ich eine Träne verdrücken. Allerdings schätze ich Clannad ebenso, weil es mich mit den herzerwärmenden und auflockernden Momenten auch zum Schmuzeln bringen kann. Einer der wenigen Titel, die den Spagat zwischen Humor und Drama ohne Reibungspunkte gelingt. Für mich ist die Synchro nur eine Sache der Gewöhnung, ob auf Japanisch, Englisch oder nun auf Deutsch. Überzeugen tut der deutsche Sprechercast in der ersten Volume schon mal.

2015: Verspricht ein tolles Jahr zu werden, auch im JRPG-Bereich, wo uns Tales of Zestiria oder Atelier Shallie erwarten. Trotzdem möchte ich hier einen Titel hervorheben, den nicht unbedingt jeder auf den Schirm hat und mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe, dass dieser überhaupt es in hiesige Gefilde schafft. Wie aus dem Nichts steht eine Veröffentlichung von eden* über Steam an. Die Visual Novel stammt nämlich von minori, dem Entwickler, der mit ef – a fairy tale of the two die Vorlage zu einem meiner liebsten Animes schuf. Ich weiß nicht viel über den Inhalt von eden*, aber seit mich die Intro-Sequenz von den Socken gehauen hat, bin ich unheimlich darauf gespannt. Und jetzt da der Wunsch in Erfüllung geht, sind meine Erwartungen hoch, noch so ein erzählerisches und berührendes Glanzstück vorgesetzt zu bekommen.

Pretty Guardian Sailor Moon Crystal © Naoko Takeuchi / PNP / KODANSHA / TOEI ANIMATION
TOKYO GHOUL © 2011 by Sui Ishida/SHUEISHA © 2014 VIZ Media Switzerland SA
Fullmetal Alchemist: Brotherhood © 2009 Hiromu Arakawa/FA Projects, MBS
© KSM GmbH, Wiesbaden 2014
Tari Tari © 2012 tari tari project © 2014 Anime House
Nijigahara Holograph © 2006 Inio Asano, Ohta Publishing Co., Tokyo
Das Feld des Regenbogens © TOKYOPOP GmbH, Hamburg 2013
© TRIGGER,Kazuki Nakashima/Kill la Kill Partnership
© 2014 peppermint anime enterprises ltd & co kg
Kleine Katze Chi © Carlsen Verlag GmbH, Hamburg 2014 © 2004 Konami Kanata, Kodansha
© PSYCHO-PASS Committee © 2014 VIZ MEDIA Switzerland SA

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