Connichi 2014 – So war es Part One

    Konnichiwa, hier kommt nun mein erster Bericht von der Connichi 2014 für euch. Wie angekündigt werden es dieses mal mehrere Parts werden, in denen ich euch von der größten Convention für Anime, Manga und Cosplay berichten werde.

    Wie schon in den Jahren zuvor fand die Veranstaltung in der schönen Location Kongress Palais in Kassel statt. Und gleich vorab schon einmal die guten Nachrichten. Es gab erneut einen Besucherrekord, ganze 25.000 Leute waren dort und natürlich gibt es eine Connichi 2015. Diese wird vom 18. bis 20.September.2014 stattfinden.

    In diesem Jahr war ich erstmals alle drei Tage für euch vor Ort. Nun wirklich alle drei Tage vor Ort zu sein, war auch für mich ein neues Erlebnis und ich habe die zusätzliche Zeit auch durchaus benötigt, da es wie jedes Jahr mehr zu sehen gab, es waren viele Besucher vor Ort und interessante Händler.
    Nicht vergessen wollen wir aber auch die Künstler, welche ihre Werke vorgestellt haben und die Ehrengäste, von der Connichi und den Publishern.

    Ich muss sagen es ist wirklich angenehm mehr Ruhe zu haben, auch wenn man zwei Übernachtungen benötigt. Zum Glück konnte ich etwas preislich attraktives finden. An dieser Stelle mal ein dickes Dankeschön an die kleine Gruppe, die einen Platz für mich hatte. Es war echt toll euch kennenzulernen.

    Ein erster Rundgang

    Wie auch schon im letzten Jahr wurde der Eingangsbereich gut organisiert. Alle Inhaber mit Karten konnten gleich durchgehen, hierfür wurden die mittleren Eingänge genutzt. Der Waffencheck befand sich wieder auf der linken Seite und gab sein bestes, die Besucher so kurz wie möglich aufzuhalten.

    Auf der rechten Seite waren dann die Kassen, welche man mit einer ausreichenden Anzahl von Helfern bedacht hat. Die Sonderkarten, wozu auch die Pressekarten zählen, haben erneut einen Extra Eingang bekommen, wodurch man die anderen Schlangen etwas verkleinert hat.
    Insgesamt hat sich die Struktur bewährt und es war eine gute Idee es in diesem Jahr erneut so zu machen.

    Der Eingangsbereich war zum Großteil ähnlich gestaltet wie die letzten Jahre, hier fanden sich verschiedene Publisher, die schon ihre Stammplätze haben, aber auch ein paar neue Gesichter waren dabei. Die Gängen links und rechts waren mit weiteren kleinen Labels, Künstlern und Händler gefüllt.
    Weitere Händler fanden sich dann wie üblich im hinteren Bereich, sowie oben im Gartensaal.

    Auf den Bereich Händler und Publisher werde ich in einen der nächsten Parts genauer für euch eingehen.

    Besuchern sind die großen Säle schon ein bekannter Begriff, sie befinden sich im oben Stockwerk und dort finden diverse Showacts, Panels, Konzerte und mehr statt. Der Platz ist je nach Saal variable, insgesamt kann aber ein Großteil der Besucher dort einkehren, besonders im Hauptsaal.

    Um unsere kleine Tour fortzusetzen, gehe ich nun einmal weiter. Wie schon im Jahr davor befand sich der Games Room erneut im Kollonaden Saal. Hier hat man das positive Feedback übernommen und die Einteilung beibehalten.
    Somit bot sich allen Gamern mehr als genug Platz um sich auszuleben, zumal ja auch noch Nintendo mit exklusiven Titeln zum vorab testen vor Ort war.

    Im Hinterhof fanden sich neben den Ständen für das leibliche Wohl in diesem Jahr erneut das Bring & Buy Zelt. Auch dies kam im letzten Jahr als Neuerung gut an und wurde daher in diesem Jahr erneut so aufgebaut.
    Auf der anderen Seite vom Innenhof waren auch die Malteser wieder vor Ort für alle die eine kleine Hilfe benötigt haben oder vielleicht auch nur ein Pflaster gesucht haben.

    Und dann war da der große Cosplayer Park, der wie jedes Jahr von den Fans genauso ausgiebig genutzt wurde, wie die Fläche vor dem Kongres Palais.
    Es ist immer schwer eine Einschätzung zu treffen, aber ich hatte schon das Gefühl, das in diesem Jahr noch mehr Cosplayer im Park und um das Gelände herum waren.

    Künstler und ihre Werke vor Ort

    Nach einem diesem kleinen Rundgang, möchte ich dann noch auf die Künstlerstände zu sprechen kommen. Im Vorfeld gab es ja einige Diskussion zu dem Losverfahren, das man in diesem Jahr vorgenommen hat.

    Was auf der Connichi selber aufgefallen ist war, das viele Stände unheimlich klein und eng waren. Leider mussten die Künstler dadurch teils Schulter an Schulter sitzen und konnten auch nur bedingt Dinge mitbringen und die beliebten Conhon Einträge machen.

    (L.) Wolf-san (R.) Maeda-san

    Besonders schade fand ich hier, das auch Tohsio Maeda nur einen sehr kleinen Stand hatte. Falls jemand mit dem Namen nichts anfangen kann, bei uns kennt man sein Werk „Urotsukidoji“, in Japan ist er aber auch für ganz andere Werke bekannt.
    Ich empfand es als unheimlich schade so jemanden, der mehr als nur Hentai zu bieten hat, hier in eine Reihe gequetscht zu sehen.

    Hier wäre es vielleicht eine Überlegung an dem jetzigen System noch einmal zu schrauben, da auch viele der Künstler eher unzufrieden erschienen mit dem Platz vor Ort.
    Vielleicht wäre es ja eine Option einen weiteren Raum zu öffnen oder vielleicht ein weiteres Zelt im Hof aufzustellen.

    Neben der kleinen Kritik, kann man aber nur schwärmen was es zu sehen gab vor Ort. Manche Künstler waren mir schon bekannt, von anderen durfte ich erstmals die Werke sehen. Alles in allem gab es wirklich schön Kunstwerke zu bestaunen und viele unterschiedliche Stilrichtungen.
    Man kann gar nicht so viel mitnehmen wie man mag und zum Teil fehlen auch die Transportmittel.Mir hat dieses mal wirklich eine feste Mappe gefehlt, zum transportieren, weswegen ich leider eher wenig mitnehmen konnte.

    Ein kurzes Fazit zum ersten Rundgang und der Künstlerecke

    Die Connichi hat in diesem Jahr einige neue System fortgesetzt, die sie letztes Jahr eingeführt haben. Dies war in jedem Falle von Vorteil und ich hoffe das man dies auch nächstes Jahr so macht.

    Es gab aber auch neue Versuche in diesem Jahr die noch nicht ideal sind. Ich hoffe das man hier im nächsten Jahr noch einmal dran schrauben wird und eben die Bereiche für die Künstler noch einmal überdenkt oder halt vielleicht auch an zwei unterschiedliche Ecken legt.
    Der jetzige Versuch ist nicht wirklich ideal und weder für die Gäste noch die Besucher von Vorteil meiner Meinung nach.

    Was mir jedes Jahr sehr gut gefällt ist, das man die Halle so aufbaut, das es einen angenehm großen Eingangsbereich gibt. Auch die Aufteilung im Kassenbereich ist gelungen
    Auch die Pläne, welche an einigen Punkten auf den Boden geklebt werden, sie eine gute Idee die viele auch nutzen.

    Ein weiteres Fazit finde ihr dann in den folgenden Parts, die in den nächsten Tagen folgen.