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Daisuke Igarashi (Children of the Sea) spricht über seine Inspirationsquelle des Mangas

Daisuke Igarashi, der Mangaka von Children of the Sea, führte am vergangenen Mittwoch ein Interview im Ueno National Museum of Nature and Science. Dabei nannte er auch die Inspirationsquellen für den Manga.

Das Interview führte er gemeinsam mit der Regisseurin Ayumu Watanabe und dem Meeresbiologen Yū Tajima. Watanabe ist für die kommende Filmadaption verantwortlich, die im Juni ihre Premiere in Japan feiert.

Dabei sagt Igarashi, dass er zum Titel Children of the Sea gekommen, ist da er Feldguides für Meerestiere sammle. „Als ich die Guides betrachtete, zeichnete ich die Fische nach – und ehe ich mich versah, kam ein kleines Mädchen dazu, das mit den Fischen schwamm“. Der Konzeptname war zunächst Fish Girl und sollte auf Meerjungfrauen basieren. Als er nach Modellen suchte, erinnerte er sich, dass Dugongs (Seekühe) wie Menschen aussehen, wenn sie ihre Kinder stillen würden.

„Ich dachte, dass es interessant wäre, wenn diese Kinder wirklich menschlich wären. Das ganze erinnerte mich zudem an Amala und Kamala (zwei Kinder die von Wölfen aufgezogen wurden – diese Geschichte ist allerdings ein Irrglaube). Deshalb beschloss ich eine Geschichte über Kinder zu schreiben, die von Dugongs aufgezogen werden“.

„Ich wollte keine Dokumentation zeichnen“

Auf die Frage, wie er die wissenschaftliche Sorgfalt mit Fiktion mische, sagte Igarashi folgendes: „Obwohl Kunst sehr seriös ist, ist es schwer vorstellbar, dass eine Geschichte sachlich geschrieben werden kann. Ich denke, dass Manga eine Ausdrucksform der Freiheit bedeutet. Ich wollte keine Dokumentation zeichnen. Wenn es eine Sache gibt, die bei Children of the Sea sachlich ist, dann ist es die Grundidee, dass es immer noch viele Lebeswesen im Meer gibt, die noch nicht erforscht wurden“.

Ein besonderes Beispiel für die künstlerische Freiheit, die Igarashi im Manga verwendet, ist dass er einen Pottwal mit Oberkieferzähnen zeichnete. Er wusste nicht, dass Pottwale nur mit einem Unterkiefer ausgestattet sind. Tajima, ein Meeresbiologe klärte ihn auf, dass Pottwale nur Tintenfische essen und deshalb keine Zähne brauchen.

Auch sagte Igarashi, dass er den Manga eigentlich für weibliche Leser entworfen hätte. „Wenn man an das Leben denkt, kommen einem sofort Frauen in den Sinn“.

Der Animefilm wurde von polyband lizenziert und kommt in die deutschen Kinos

Kaijū no Kodomo (engl. Children of the Sea) ist ein von Daisuke Igarashi geschriebener Manga der 2007 im Ikki-Magazin begann und 2011 endete. Die Geschichte ist mit 5 Bänden abgeschlossen. Die Film-Adaption wird von 4°C produziert und soll am 7. Juni 2019 in Japan erscheinen.

Als Ruka jünger war, sah sie in dem Wasser des Aquariums, in dem ihr Vater arbeitet, einen Geist. Jetzt fühlt sie sich von diesem Aquarium angezogen und trifft dort die beiden mysteriösen Jungen Umi und Sora. Sie wurden von den Dungongs aufgezogen und hören die gleichen seltsamen Rufe aus dem Meer wie sie.

Rukas Vater und die anderen Erwachsenen, die in dem Aquarium arbeiten, können nur erahnen, was die Kinder erleben, als sie dem Geheimnis des weltweiten Verschwindens der Fische der Ozeane auf die Spur kommen.

Die Geschichte wurde mit einigen Awards auf dem 38. Japan Cartoonist Awards und den 13. Japan Media Arts Festival Awards ausgezeichnet. Außerdem ehrten American Library Association’s Young Adult Library Services Association und School Library Journal die Geschichte.

Quelle: Comic Natalie

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