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Detektiv Conan-Fan findet heraus, ob Kogoro Mori einen Betäubungsschuss überleben würde

Dass der einst erfolglose Privatdetektiv in der Serie mittlerweile Kultstatus erreicht hat, indem er schlafend Kriminalfälle löst, ist nichts Neues. Dass er eigentlich einen einzigen Schuss nicht überleben kann, fand nun ein eifriger Fan heraus.

In der Serie nutzt Conan den Narkosechronometer vor allem gegen den Detektiv Kogoro Mori. Diese als Uhr (und mit Klappvisier) getarnte Allzweckswaffe gehört zum Standardrepertoire des Meisterdetektivs. Ein eifriger Fan aus Japan hat sich immer gefragt, ob denn Conans Opfer, Kogoro, überhaupt so lange überleben könne – so oft wie er „abgeschossen” wurde.

Dazu hat Yamato Nishikido, so der Name des Fans, den Manga noch einmal komplett durchgelesen. Da im Manga allerdings erst ein halbes Jahr vergangen ist, fand Nishikido heraus, dass Kogoro 50 Mal mit so einem Betäubungspfeil beschossen wurde.

Denn: Im Franchise wird erklärt, dass die Dosierung des Betäubungsmittels Ketamin so stark ist, dass ein Elefant davon einschlafen kann. In der Serie schläft Kogoro für 30 Minuten ein. Nishikido wandte sich darauf hin an Kappei Matsumoto, einen bekannten Anästhesisten, der unter anderem auch einen Manga betreut. Dieser stand ihm für ein Interview zur Verfügung.

Er sagte, dass ein solcher Betäubungsschuss zwar einen Mann zum Einschlafen bringen kann, doch reichen 10 cm³ dafür vollkommen aus. Ein Elefant hingegen ist erst nach einem Liter Ketamin so betäubt, dass dieser 30 Minuten lang schlafen kann.

Würde Conan also solche Betäubungspfeile verschießen, wären alle betroffenen Personen durch eine Überdosis gestorben. Des Weiteren sagt Matsumoto im Interview, dass es sowieso unlogisch in der Serie sei, dass Conan noch nicht erwischt wurde: Der Pfeil müsste mindestens eine Narbe oder gar den kompletten Bolzen hinterlassen.

Auch räumte Matsumoto mit weiteren Legenden auf: „Man kann nicht durch ein Chloroform-getränktes Taschentuch sofort einschlafen. Das würde bei der Person lediglich Kopfschmerzen oder Übelkeit verursachen – mehr nicht. Will man so einen Effekt erzielen, muss man die komplette Nase und den Mund mit einem getränkten Handtuch für mehrere Minuten verdecken.

Darauf entschuldigte sich der Anästhesist bei allen Fans, dass er die Illusion geraubt habe, sowas wäre realistisch möglich.

Quelle: Fumminers

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