Die Japanische Botschaft in Berlin zeigt Miss Hokusai

Die Japanische Botschaft in Berlin lud bereits des öfteren Besucher ein, in ihren Räumen Filme zu schauen. Dabei handelte es sich bisher immer um sehr gute japanische Produktionen. Am 20. April wird in Zusammenarbeit mit Kazé der Anime-Hit Miss Hokusai gezeigt.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht nicht der bekannte Künstler Hokusai, sondern seine Tochter O-Ei. Während der Vater Katsusuhiko Hokusai unter seinem Pseudonym eine Quelle der Inspiration für viele andere Maler und Kunstschaffende wurde, blieb seiner Tochter nur ein Dasein im Schatten. Der Film berichtet in verschiedenen Episoden aus dem Leben der jungen Frau im Edo des 19. Jahrhundert. Dabei kämpft Miss Hokusai mit den Verhaltensvorstellungen einer Frau gegenüber, die zu jener Zeit herrschten. Gleichzeitig muss sie sich mit ihrem chaotischen und dominanten Vater auseinander setzen.

Der Film Miss Hokusai ist eine Adaption des gleichnamigen Manga der Zeichnerin Hinako Sugiura. Ursprünglich erschien er in Japan von 1983 bis 1987 im Weekly Shonen Sunday Magazin. Die filmische Umsetzung entstand unter der Regie von Keichi Hara und startete am 9. Mai 2016 in den japanischen Kinos. Am 16. Juni 2016 feierte der Film seinen Kino-Start in Deutschland, bevor er ab dem 20. September auf DVD und Blu-Ray bei Kazé erschien.

Am Donnerstag, dem 20. April, wird der Film in der Japanischen Botschaft in Berlin erneut auf einer großen Leinwand gezeigt. Diese kann den besonderen Zauber des Film immer noch am besten rüberbringen. Miss Hokusai beginnt um 18 Uhr, der Einlass ist in der Regel ab 17:30 Uhr möglich. Der Eintritt an sich ist kostenfrei, allerdings muss man sich vorher anmelden, um die Räume der Botschaft betreten zu dürfen. Anmeldungen sind bis zum 18 April unter kultur@bo.mofa.go.jp möglich und zwingend erforderlich. Wer Miss Hokusai zusammen mit einer Begleit-Person anschauen möchte, muss diese ebenfalls vorher benennen. Nach der Anmeldung werden im allgemeinen Bestätigungsschreiben von der Botschaft versandt, die dann den Einlass garantieren.

Wer also in Berlin ist und am 20. April einen schönen und interessanten Abend verbringen möchte, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.

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