DIE LEGENDE DER PRINZESSIN KAGUYA für Oskar nominiert

    DIE LEGENDE DER PRINZESSIN KAGUYA
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    Bei der heutigen Bekanntgabe der Oscar-Nominierungen wurde das magische Meisterwerk, DIE LEGENDE DER PRINZESSIN KAGUYA, von Regielegende und STUDIO GHIBLI-Mitbegründer Isao Takahata in der Kategorie „Bester Animationsfilm“ für einen Oscar® nominiert.

    Mit seiner einzigartigen Animationstechnik entführt DIE LEGENDE DER PRINZESSIN KAGUYA in die zauberhafte Welt des japanischen Volksmärchens.

    Eines Tages findet ein Bambussammler ein winziges Baby. Schnell wächst es bei ihm und seiner Frau zu einem jungen Mädchen heran, das wegen seiner Schönheit von Verehrern so umschwärmt wird, dass ihr gleich fünf Männer aus reichen Verhältnissen Anträge machen. Kaguya aber verlangt ungewöhnliche Hochzeitsgeschenke, die ihr erst gebracht werden müssen. Alle fünf Prinzen scheitern an dieser Aufgabe. Dann macht ihr der Herrscher von Japan einen Heiratsantrag…

    DIE LEGENDE DER PRINZESSIN KAGUYA ist das lang ersehnte neue magische Meisterwerk von Regielegende und STUDIO GHIBLI Mitbegründer Isao Takahata. Fast 15 Jahre nach seinem letzten Film, der Komödie „Meine Nachbarn die Yamadas“, schafft Takahata einen visuell einzigartigen, intelligenten und faszinierenden Kinofilm. Die Bilder sind von Hand animiert, alt-japanischen Wasserfarbmalereien nachempfunden und so noch nie auf der großen Leinwand zu sehen gewesen. Isao Takahata wurde dafür auf dem Festival Blue Ribbon 2013 mit den Preisen für „Bester Film“ und „Beste Regie“ ausgezeichnet. Die Trickfilmserie „Heidi“ ist eine der populärsten Regie-Arbeiten des Japaners, die vor allem in Europa große Erfolge verzeichnete.

    Basierend auf einer alten japanischen Volkserzählung aus dem 10. Jahrhundert erzählt uns „Die Legende von der Mondprinzessin Kaguya-hime“ die inspirierende Geschichte einer mysteriösen Prinzessin im alten Japan, die bereits oftmals Thema von Theaterstücken, Kurzfilmen und sogar Videospielen war. Jedoch ist die Bearbeitung von Isao Takahata die erste animierte lange Adaption des Märchens. Er verdeutlicht behutsam die Kehrseite des Strebens nach Besitztümern, die Vergänglichkeit von Schönheit und die Bedeutung von wahrer Liebe auf eine noch nie dagewesene, kunstvolle Art.

    Micha
    Ein alter Hase im Geschäft. Seit Akira 1991 in die deutschen Kinos kam, brennender Anime-Fan und noch die gute alte Zeit miterlebt als Carlsen Manga in Farbe und Bunt auf den Markt brachte. Ghost in the Shell Fan der ersten Stunde und bevorzugt mittlerweile Slice of Life Anime