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First View Izetta, Die letzte Hexe

Gerade startete bei  Crunchyroll der Anime Izetta, Die letzte Hexe (Shumatsu no Izetta). Ob der Anime einen guten Eindruck macht, haben wir uns natürlich angeschaut.

Worum geht es?

Die Story des Anime spielt in einer fiktiven Welt der Ära des Zweiten Weltkrieges und die Homepage schreibt dazu folgendes: „Wäre ich der Prinzessin versprochen, würde ich für sie kämpfen.“

Im Jahr 1939 nahm die imperialistische Nation von Germanien ein Nachbarland ein. Der Krieg verbreitete sich auf einmal in ganz Europa und das Gebiet wurde in eine Spirale des großen Krieges gezogen. Schließlich im Jahr 1940: Hier griff Germanien das Fürstentum Elystadt an, ein kleines Alpenland, angereichert mit schönem Wasser und Grün

Die Story

Das die Geschichte sehr nah an der Weltgeschichte angelehnt ist, sollte einen eigentlich direkt auffallen, es wurde ein wenig umgebaut, aber im Prinzip ist es Deutschland vs. den Rest der Welt. Gut so viel zum Geschichten Teil, denn ab hier hört es mit geschichtlichen Fakten auch schon auf. Was sehr positiv aufgefallen ist, die Geschichte wird sehr gut erzählt, jedenfalls in der ersten Episode, denn ob es so bleibt werden wir ja sehen, aber bisher kann man da nicht meckern. Auch die Idee fällt positiv auf, denn sie ist nicht schon zig mal verwendet worden (also der Teil, der nicht zur Geschichte gehört).

Da der Einstieg wirklich gut erzählt wurde, also auch nicht zu schnell, können wir von diesem Anime hoffentlich noch viel erwarten.

Die Charaktere

Man lernt erstmal die Prinzessin kennen, die passenderweise auch in der Episode “Wildfang” genannt wird. Das trifft auch zu, denn sie wird als starke Persönlichkeit dargestellt mit einem ordentlich Durchsetzungsvermögen.

Zum Schluss lernt man dann auch Izetta kennen, allerdings nur die letzten paar Minuten, daher kann man diesen Charakter noch nicht beurteilen. (wir wissen aber immerhin, dass man nicht nur ein Besen reiten kann).

Die Restlichen Charaktere könnte man aktuell als Kanonenfutter bezeichnen, denn viel bekommt man nicht mit. Auffällig ist allerdings, dass wir es mit der typischen Darstellung von Bösewichten zu tun haben: Grimmiges Gesicht, große Klappe und überheblich. Da hätte man doch einen anderen Weg gehen können.

Die Animation

Hier gibt es eigentlich nichts zu meckern, bis auf die Szene bei dem der Zug um eine lange Kurve fährt, eine sehr lange, denn da ist irgendwie das CG ausgerutscht, kann man aber auch drüber weg blicken. Die Szenerie ist detailreich und stimmungsvoll gezeichnet, die Animation passt zu dem was ich 2016 erwarte.

Wenn es so bleibt, dann Top.

Der Sound

Vom Opening bekommt man noch nichts mit, das Ending ist ein gemütliches ruhiges Lied, passt also zur Hälfte. Die Musik im Anime unterstreicht sehr gut die Situation und auch die Töne sind glaubwürdig und genau dann zu hören, wenn man sie hören soll.

Die Synchronisation / Untertitel

Die Stimmen passen zu den Charakteren, überzogen wirkt keine und es gibt auch keine “quietschenden Stimme”. hier wurde also wie so oft in Japan ein gutes Händchen bewiesen. Bei der Synchronisation kann an eine Sache sagen: Es ist halt Crunchyroll. Passt also ebenfalls, lesbarer Sub, gute Übersetzung und Fehlerfrei.

Info
Original Name: 終末のイゼッタ
Transkription: Shumatsu no Izetta
Studio: Ajia-do Animation Works
Deutscher Anbieter: Crunchyroll
Regisseur: Masaya Fujimori
Drehbuch: Hiroyuki Yoshino
Musik: Michiru
Erschienen am: 1. Oktober
Länge: ?
Genre: History, Fantasy
Medium: VoD


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