The Rolling Girls
The Rolling Girls

Am 10.01 startete in Japan ROLLING GIRLS und ein paar Tage später auch bei Anime on Demand als Simulcast. Ob er sich lohnt oder nicht, erfahrt ihr hier.

Die Geschichte:
10 Jahre ist die “Große Entscheidungsschlacht in Tokyo” her. In Japan sind alle Präfekturen nun unabhängige Staaten. Eine nicht so gewöhnliche Geschichte über gewöhnliche Mädchen. Gewöhnlich wird die Erde retten!?

Die Story:
Power Ranger meets Bud Spencer, gepaart mit Humor und halb verrückt, war so ungefähr mein erster Gedanke. Man bekommt kurz die Hintergrundgeschichte erklärt und schon geht es los, man steht mitten im Geschehen und wundert sich erst einmal. Dabei ist die Story aber so geschickt verpackt worden, dass man sich auf die zweite Folge freut, um irgendwie durchzusteigen, was da jetzt eigentlich genau los ist.

Die Idee:
Eine Bürgerwehr aus Schülern, eine Regierung, die abdankt, Präfekturen, die sich eigenständig verwalten und ziemlich schiefer Humor. Gar nicht mal schlecht und eine frische Idee, die man so noch nicht hatte.

Die Charaktere:
Viele Hintergrundinfos hat man in der ersten Folge nicht bekommen, bisher lernte man auch nur eine der Hauptcharaktere kennen. Hier bekam man eine Mischung aus sympathisch und irgendwie etwas Tollpatsch serviert, was aber wirklich lustig war. Bei den Charakteren wird sich wahrscheinlich entscheiden, ob die Serie nun gut oder schlecht ist.

Die Animation:
Wie eigentlich bei allen First Views der Winter Season, gibt es auch hier nichts zu meckern, die Animation ist gut und die Effekte eine Mischung aus kunterbunt weiblich bis hin zu knallhart. Sehr gut gemacht. Was ich besonders gut finde: Die Zeichner haben beim Hintergrund nicht so viel wert auf glatte Konturen gelegt, das sieht nicht nur gut aus, sondern passt einfach.

Der Sound:
Der Opener und das Ending sind Standard, keine Ohrwürmer, aber passen zum Anime. Auch der restliche Sound ist nichts Besonderes, oder bleibt hängen. Von daher absoluter Durchschnitt.

Synchronisation/Simulcast:;
Die Synchronisation ist sehr gut, die Stimmen passen perfekt zu dem jeweiligen Charakter. Hier hat man in Japan ein sehr gutes Gespür bewiesen.

Der Untertitel ist ebenfalls sehr gelungen, keine Übersetzungsfehler, keine Schreibfehler, daher sehr gut.

Erster Eindruck:;
Auch wenn ich den Anime hier lobe, ich bin etwas gespalten, ob ich ihn nun gut finden soll oder nicht. Er wirkt etwas chaotisch, aber gut gemacht. Hier muss ich mir definitiv noch einige Folgen anschauen (was ich bei den Simulcast sowieso mache). Es hat Spaß gemacht die erste Folge zu sehen und ich würde diesen Anime genau genommen auch empfehlen. Der Sound ist zwar nichts besondere, dafür wurde bei der Synchro ganze Arbeit geleistet und auch die Idee des Anime ist mal etwas Frisches. Daher: Schaut ihn euch an, es lohnt sich.

Erster Eindruck:
Positiv:
Gute Synchronisation
Guter Untertitel
Frische IdeeNegativ:
langweiliger Sound
Info:
ROLLING GIRLS
Original Name: ローリング☆ガールズ
Transkription: Rōringu Gāruzu
Studio: Wit Studio
Deutscher Publisher: Anime on Demand
Regisseur: Kotomi Deai
Drehbuch: Yasuyuki Muto
Musik: –
Erschienen am: 10.01.2015 (Simulcast)
Länge: – Folgen á 25 Minuten
Freigegeben ab: –
Genre: Shônen
Sprachen: Japanisch und deutsche Untertitel
Medium: VoD

Weitere Info:
Bei The Rolling Girls handelt es sich um den ersten OAD des Studios Wit Studio. Die Regie hat Kotomi Deai übernommen, das Drehbuch stammt von Yasuyuki Muto, das Charakterdesign stammt von Katsuhiko Kitada.

Hinweis zum First View:
Es handelt sich hierbei um einen ersten Eindruck einer Serie. Eine abschließende Rezension erfolgt, wenn die Serie durchgelaufen ist. Daher können sich beide Bewertungen voneinander unterscheiden.