Popkultur Anime First View: Space Patrol Luluco

First View: Space Patrol Luluco

Heute am 1. April startete bei Crunchyroll der Simulcast zu Space Patrol Luluco. Natürlich haben wir auch hier unseren ersten Eindruck der ersten Episode für euch zusammengefasst.

Worum geht es?

Die intergalaktische Liebesgeschichte spielt in Ogikubo, einem Gebiet in der Milchstraße, wo Menschen und Aliens zusammenleben können. Luluco ist eine ganz gewöhnliche Mittelschülerin, die bei ihrem Vater wohnt. Eines Tages taucht jedoch der mysteriöse Austauschschüler ΑΩ Nova auf. Und dieser verändert Lulucos Leben …

Die Story

Da es sich hierbei um einen Short-Anime handelt, gibt es nicht allzu viel zur Story zu sagen, da innerhalb von 13 Episoden mit je 8 Minuten nicht sehr viel passieren kann, aber dies wird hier natürlich auch gar nicht erwartet, da die Serie eher humorvoll angehaucht ist und für ein zwar kurzes, aber amüsantes Vergnügen sorgt. Somit wird der Zweck der Serie gut erfüllt, auch wenn natürlich im Grunde fast nichts passiert, außer dass Lulucos gewöhnliches Leben komplett auf den Kopf gestellt wird und (jedenfalls in der ersten Episode) immer das Gegenteil von dem geschieht, was sie eigentlich erwartet bzw. im Sinn hat. Mehr als nur lächerlich (auf eine positive Weise) und ebenso humorvoll bekommt man hier einen netten Zeitvertreib, der einem bestimmt nicht wehtut – es sei denn man sucht etwas ernsteres mit Sinn.

Die Idee

Hiroyuki Imaishi hat sich mit diesem Original Short Anime einen netten kleinen Spaß erlaubt. Im Grunde wird dem Zuschauer nur eins geboten – nämlich überhaupt nichts. Das klingt nun zwar sehr negativ, doch so ist es nicht gemeint. Wenn man auf der Suche nach einem sinnfreien Anime ist, um einfach mal abzuschalten und eventuell sogar ein wenig zu schmunzeln bzw. lachen, dann sollte dieser Titel genau das richtige dafür sein. Das Schema der gewöhnlichen Mittelschülerin, die aus dem Nichts in ein chaotisches Leben gestürzt wird, wird hier erneut aufgegriffen und nett verpackt an den Zuschauer gebracht.

Die Charaktere

Natürlich kann man bei einem Werk wie diesem wie auch für gewöhnlich die Charaktere nicht besonders ernst nehmen, was mit Sicherheit auch nicht die Absicht Imaishis war. Teilweise – oder sogar größtenteils – reagieren die Charaktere mehr als nur übertrieben und so extrem unnatürlich, dass es nach dem Klima der Serie doch schon wieder “normal” ist, denn hier gilt: durchgeknallt ist normal.

Die Animation

Animation und Zeichenstil sind hier absichtlich nicht besonders stark fortgeschritten oder ausgeprägt, sondern erinnern eher an einen schnell gezeichneten Comic im Anime Format. Dies passt jedoch sehr gut zur Serie selbst und ist ihr mehr als nur gerecht. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das Ganze auf jeden Fall, aber man merkt schnell, dass es eben so am besten passt und diesen verrückten Ton der Serie exakt trifft und unterstreicht.

Der Sound

Das Opening Theme ist wie bei vielen anderen Short Animes auf ca. 30 Sekunden beschränkt und schafft es denoch innerhalb der kurzen Zeit, einen Einblick in die Verrücktheit der Serie zu werfen, da auch der Song selbst nicht gerade ruhig loslegt. Das Ending Theme dagegen kommt eher unerwartet, da es die kurze Episode nach so einem chaotischen Ende eher langsamer und wohklingender ausklingen lässt, was schon fast wieder untypish wirkt. Vermutlich ist auch dies beabsichtigt und ein netter Gag.

Die Synchronisation / Untertitel

Von einer atemberaubenden Synchronisation mit überzeugend rübergebrachten Emotionen kann man nun natürlich nicht anfangen, da die Figuren eher permanent aufgedreht und hyperaktiv erscheinen. Genau diese Reaktionen der Charaktere jedoch setzen die Synchronsprecher sehr schön und überzeugend um, sofern man davon absieht, dass die Charaktere selbst eher ein unnormales Verhalten vorweisen.

Die Untertitel sind wie üblich wieder nicht zu bemängeln und haben einen angenehmen Kontrast.

Fazit

Mit Space Patrol Luluco bekommt man eine ganz nette kurze Serie für zwischendurch mit durchgeknallten Charakteren und einer flachen aber humorvollen Handlung, die man – wie die Serie sich selbst – nicht wirklich ernst nehmen sollte.

Auf den ersten Blick

Positiv:
– humorvolle Handlung
– Sympathie der Charaktere durch ihre Verrücktheit
– angenehmes Ending Theme

Negativ:
– gewöhnungsbedürftiger Zeichenstil
– teilweise zu übertriebene Reaktionen der Charaktere
– Witze und Gags sind meist zu vorhersehbar

Info
© Uchū Patrol Luluco © Uchū Patrol Luluco Production Committee

Space Patrol Luluco
Original Name: 宇宙パトロールルル子
Transkription: Uchū Patorōru Ruruko
Studio: Trigger
Deutscher Publisher: Crunchyroll (Simulcast)
Regisseur: Hiroyuki Imaishi
Drehbuch: Hiroyki Imaishi
Musik: Fying Dog
Erschienen am: 1. April 2016
Länge: 13 Episode á 8 Minuten
Freigegeben ab:
Genre: Space, School
Sprachen: Japanisch und deutsche Untertitel
Medium: VoD

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