First View: Ace of Diamond (2. Staffel)

    Daiya no A
    Daiya no A

    Und Crunchyroll legt nach, heute startete die zweite Staffel von Ace of Diamond. Ob sich der hochgelobte Sport Anime lohnt, haben wir uns mal genau angesehen.

    Worum geht es?
    Ace of Diamond erzählt die Geschichte von Eijun Sawamura, einen Pitcher der an einer Elite Schule den brillanten Catcher Kazuya Mizuki trifft. Zusammen gründen sie ein Baseball Team, dass durch harte Arbeit und Entschlossenheit die Koshien Meisterschaften gewinnen möchte.

    Die Story:
    Die erste Folge ist eigentlich ein äh Rückblick (glaube ich zu mindestens, so ganz bin ich da nicht durchgestiegen). Man wird direkt in die Story geworfen und darf dann versuchen sie zu verstehen. Man merkt aber recht schnell, dass es besser ist, die erste Staffel zu schauen (was ich bisher nicht getan habe), denn sonst versteht man wirklich eher wenig. Dazu kommt, dass die Story irgendwie mit mehr Stopbildern erzählt wird, als mit flüssiger Animation. Da es sich aber um ein Spiel handelte, passt es erstaunlich gut.

    Die Idee:
    Sport Anime gibt es wie Sand am Meer und wer zurück denkt an Mila Superstart oder Captain Tsubasa, der erinnert sich schnell an dreifach gegrätschte mit sieben Loopings ausgeführte Drachenbälle, die sich verformten und zwischen durch noch 4. Dimensionen durchquerten, ein Happy Meal bei einem Fast Food Anbieter weg futterten, ein Theaterstück schrieb um dann vor dem Gegner zu landen, laut zu lachen und ins Tor zu fliegen, also überspitzt beschrieben. Die Action wurde halt sehr stark untermalt. Na ja und bei Mila Superstar wurde mehr geheult als in Titanic. Bei Ace of Diamonds ist die Story zwar nicht neu, aber man merkt recht schnell, wieso er so hoch gelobt wird. Ich musste mir zwar erst die Baseball Regeln durchlesen, da es hier und da ein Fachbegriffe Gewitter gab, aber wenn man es versteht, merkt man verdammt schnell, dass ihr auf Details nicht nur in der Zeichnung sondern in der Idee geachtet wurde. Das gefällt nicht nur, sondern unterstreicht, dass Ace of Diamond seinen Ruf durchaus gerecht wird.

    Die Charaktere:
    Natürlich wurde der ein oder andere Charakter mal wieder etwas überspitzt dargestellt, ich glaube aber, so etwas gehört einfach dazu. Was aber wirklich sehr gut war, man merkt recht schnell, dass es keinen Superspieler gibt, alle haben ihre Stärken und Schwächen, keiner ist ein Supermann. Insbesondere die Selbstzweifel und logischen Ansätze, ab wann bei einem Spieler die Stärken oder auch die Schwächen hervor treten, sind logisch aufgebaut. Hier wurde sich verdammt viel Mühe gegeben.

    Die Animation:
    Nach dem ich mir ein paar Folgen der ersten Staffle angesehen habe, viel recht schnell auf, dass nur ein paar Details verbessert worden. Die Animation ist auf den ersten Blick etwas schlechter, als bei anderen Anime dieser Season, aber eben nur auf den ersten Blick. Und wenn man nicht mit den Augen von jemanden drauf schaut, der den Anime rezensieren muss, fällt es eh nicht auf.

    Der Sound:
    Bei manchen Anime tut der Sound Direktor mir echt leid, an allen Ecken und Enden Geräusche in verschiedenen Variationen. Gerade bei Sport Anime ist das der Fall, denn man möchte ja eine lebendige Atmosphäre haben. Das wurde hier auch geschafft, macht man die Augen zu, fühlt man sie wie auf dem Spielfeld. Sehr gute Arbeit, dazu kommt, dass der Opener gar nicht übel ist.

    Synchronisation/Untertitel:
    Stimmen passen, auch wenn ich noch nicht ganz kapiert habe, wieso die Hauptfigur eigentlich ständig schreit. Aber egal, jeder Charakter hat die passende Stimme, hier gibt es nix zu meckern.

    Beim Untertitel bzw. der Übersetzung stelle ich mir langsam die Frage, wieso ich diesen noch bewerte? Also: Zu Anfang haben mir die Untertitel bei Crunchyroll gar nicht gefallen, letzte Season wurde aber deutlich besser und jetzt, tja ich kann daran nichts aussetzten, alles richtig übersetzt.

    Erster Eindruck:
    Also außer, dass man sich die erste Staffel vorher anschauen sollte und ich hoffe, dass der Rückblick nicht so lange dauert, hat die erste Folge einen guten Eindruck gemacht. Ace of Diamond wird seinen Ruf als einer der besten Sport Anime durchaus gerecht. Die Synchronstimmen passen, Story wird spannend erzählt und der Sound ist klasse. Beim Untertitel kann ich auch nicht meckern, also schaut euch die erste Staffel an und dann sofort die Zweite, denn er ist interessant. Wenn auch nicht mein Favorit, aber für einen Sport Anime verdammt gut.

    Auf den ersten Blick:Positiv:
    Dichte Atmosphäre
    Gute Klangkulisse

    Negativ:
    Ohne die erste Staffel, versteht man nicht viel

    Info:
    Ace of Diamond Second Season
    Original Name: ダイヤのA
    Transkription: Daiya no A
    Studio: Madhouse, Production I.G.
    Deutscher Publisher: Crunchyroll
    Regisseur: Mitsuyuki Masuhara
    Drehbuch: Takeshi Konuta
    Musik: Frying-Pan
    Erschienen am: 06.04.2015
    Länge: 26 Folgen á 25 Minuten
    Freigegeben ab: –
    Genre: Sport, Drama, Comedy, Action
    Sprachen: Japanisch und deutsche Untertitel
    Medium: VoD
    Micha
    Ein alter Hase im Geschäft. Seit Akira 1991 in die deutschen Kinos kam, brennender Anime-Fan und noch die gute alte Zeit miterlebt als Carlsen Manga in Farbe und Bunt auf den Markt brachte. Ghost in the Shell Fan der ersten Stunde und bevorzugt mittlerweile Slice of Life Anime

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