First View: Die Monster Mädchen

    Monster Musume
    © OKAYADO/Tokuma Shoten, MonMusu Partners

    Als Manga dürften viele von euch Die Monster Mädchen (Monster Musume) kennen, bei Anime on Demand läuft die Anime Serie nun im Simulcast. Stellt sich die Frage, ob er Anime sehenswert ist? Wir sind dem mal auf den Grund gegangen.

    Worum geht es?
    Neben den Menschen gibt es auch verschiedene Arten von Fabelwesen auf der Welt. Bei diesen Fabelwesen handelt es sich um sogenannte Chimären – sie haben den Oberkörper einer Frau und den Unterkörper eines Tiers, z. B. einer Schlange oder eines Pferds. Seit drei Jahren gibt es in Japan ein Gesetz, das den kulturellen Austausch mit diesen Fabelwesen fördert und regelt. Der Schüler Kimihito Kurusu hat das Vergnügen, ein Gastgeber für diesen Kulturaustausch zu sein. Das trifft sich günstig, denn seine Eltern weilen gerade im Ausland. Kimihito erfährt und erlebt, dass seine fabelhaften weiblichen Gäste einen exotischen und erotischen Körper haben, dem enorme sexuelle Energie und Leidenschaft innewohnt.

    Die Story:
    Nun ja, wer die Beschreibung liest, dürfte wissen was er erwarten kann, keine wirklich tiefe Story und genau das ist hier auch der Fall. Die Story wird zwar witzig erzählt und natürlich findet man einige Ecchi Elemente, also genauer viele davon, aber ob das reicht, damit der Anime die ganzen Folgen über interessant bleibt, ist fraglich. Allerdings entwickelt sich bei so einem Setting die Story immer noch etwas und so wird wahrscheinlich noch eine Geschichte folgen (da ich den Manga nicht kenne, ist das allerdings erst einmal eine Vermutung).

    Die Idee:
    Monster Mädchen kommen in unsere Welt für einen Kulturaustausch, das ist mal was neues, schade eigentlich, dass daraus ein Ecchi Anime gebaut wurde. Nach der ersten Folge kann man natürlich die Idee nicht genau beurteilen, wir werden sehen, was daraus gemacht wird. Allerdings habe ich direkt eine Frage: Gibt es keine Monster Jungen?

    Die Animation:
    Hier präsentiert sich der Anime eigentlich wie fast alle Serien in dieser Season, besser Durchschnitt. Das stört allerdings nicht, sondern passt ganz gut. Die Hintergründe wirken allerdings bei diesem Anime nicht zu nüchtern, daher kann man hier von einer guten Animation sprechen.

    Der Sound:
    Nun ja, es ist eine Geschmackssache, aber mir hat der Opener gar nicht gefallen, irgendwie langweilig und eintönig. Dafür war die Klangkulisse richtig gut. Daher würde ich auch hier sagen, der Sound passt, er ist nicht so schlecht, aber gut kann man auch nicht sagen.

    Die Synchronisation:
    Die Stimmen sind bisher gut getroffen und passen zu den Charakteren. Also durchaus gut ausgewählt, wenn das so bleibt, dann ist die Synchronisation durchaus gelungen.

    Beim Untertitel gibt es nichts auszusetzen (na gut bis auf das Gelb), hier hat Anime on Demand die gewohnte Qualität abgeliefert.

    Erster Eindruck:
    Lustig ist der anime auf jeden Fall, die Synchronisation ist auch gut und die Animation passt. Allerdings ist es mir hier viel zu viel Ecchi, das geht direkt am Anfang los und zieht sich einfach nur durch den Anime durch. Hier wäre weniger besser gewesen. Wenn der Anime so bleibt, wird es zu wenig sein für 12 Folgen. Da es sich aber nur um die erste Folge handelt, hat er natürlich noch viel Luft nach oben. Fazit daher: Für Ecchi/Comedy Fans genau das richtige, wer aber mehr wert auf eine gute Story legt, ist hier etwas falsch aufgehoben.

    Auf den ersten Blick:

    Positiv:
    Witzige Idee

    Negativ:
    Zu viel Ecchi

    Info
    Monster Musume
    Original Name: モンスター娘のいる日常
    Transkription: Monsutā Musume no Iru Nichijō
    Studio: Lerche, Seva
    Deutscher Publisher:
    Regisseur: Tatsuya Yoshihara
    Drehbuch: Kazuyuki Fudeyasu
    Musik: Hiroaki Tsutsumi
    Erschienen am: 07.06.2015 (Japan) 10.07.2015 (Deutschland)
    Länge: 12 Episoden
    Freigegeben ab: FSK 16
    Genre: Fantasy, Harem, Comedy
    Sprachen: japanisch mit deutschen Untertitel
    Medium: VoD
    Micha
    Ein alter Hase im Geschäft. Seit Akira 1991 in die deutschen Kinos kam, brennender Anime-Fan und noch die gute alte Zeit miterlebt als Carlsen Manga in Farbe und Bunt auf den Markt brachte. Ghost in the Shell Fan der ersten Stunde und bevorzugt mittlerweile Slice of Life Anime