First View: Gunslinger Stratos

    Mit Gunslinger Stratos läutet peppermint anime bei sich die neue Simulcast Season Frühjahr 2015 ein.

    Worum geht es?
    Die Geschichte spielt 2115 in Japan, in dem die beiden Dimensionen, Frontier S und 17. Far East Imperial City Mangament District, miteinander verschmelzen. Frontiert S ist ein Outlaw Dimension, in der die Menschen in völliger Freiheit leben, die 17. Far East Imperial City Mangament District ist das komplette Gegenteil, da es toalitäre regiert wird. Die Regierungen der beiden jeweiligen Dimension initiieren das Stratos Protokoll, bei dem Gruppen von Revolverhelden und Söldner in das Jahr 2015 gesendet werden um die Vergangenheit zu ändern damit die Verschmelzung nicht stattfindet.

    Die Story:
    Die Story bietet zuerst einen langsam Einstieg in den Anime, nimmt dann aber an Fahrt auf um kurz darauf abzubremsen und einem mit einem großen Fragezeichen über dem Kopf zurückzulassen (bis nächste Woche zur nächsten Folge). Was man aber serviert bekommt lässt einem vermuten, dass die Story nicht so einfach erzählt wird, sondern sich intelligent entwickeln wird. In der ersten Folge war sie durchaus gut.

    Die Idee:
    Neu ist es natürlich nicht, das gab es irgendwie schon und anhand der ersten Folge, kann ich nicht beurteilen, ob die Macher das Rad runder gemacht haben, also die Idee aufgebaut haben. Trotzdem, auch wenn es etwas so oder so ähnlich schon gegeben hat, muss es ja nicht unbedingt schlechter sein. Aber das wird sich erst noch zeigen.

    Die Charaktere:
    Als erstes lernt man die beiden Hauptcharaktere kennen, sie schwer verliebt, er ist eher der zurückhaltende Typ. Gerade bei ihm könnte es eine interessante Charakterentwicklung geben. Mehr kann man zu den Charakteren im Moment noch nicht schreiben, denn andere Charaktere hat man noch nicht kennengelernt, bzw. durch die Story, wurden weitere Charaktere eher angerissen.

    Die Animation:
    Hier gibt es nichts zu meckern, was man bisher serviert bekommen hat, war wirklich gut. Flüssige Kämpfe, stimmungsvolle Szenen, sehr gut gemacht.

    Der Sound:
    Der Opener ist nun ja, langweilig, das Ending irgendwie auch, die restliche Vertonung ist gut und die Klangkulisse passt. Mehr braucht man hier nicht sagen.

    Synchronisation/Untertitel
    Die Stimmen sind sehr gut ausgewählt worden, passen zu den Charakteren.

    Die Übersetzung ist, wie von peppermint anime gewöhnt, wirklich sehr gut. Alles wurde richtig übersetzt und zwar ohne, dass stur ins deutsche übersetzt wurde.

    Erster Eindruck:
    Der Anime hat viel Potential, wenn die Geschichte und die Charakterenwicklung gut gemacht wurde. Die erste Folge lässt es zu mindestens vermuten. Die Animation ist richtig gut geworden, alles ist flüssig und stimmungsvoll in Szene gesetzt worden. Untertitel sind wie gewohnt sehr gut. Fazit also: Eine Serie, die einen sehr guten ersten Eindruck hinterlassen hat, spannend und gut erzählt, freue ich mich auf die zweite Folge.

    Auf den ersten Blick:Positiv:
    Tolle Animation
    Sehr gut erzählte Story

    Negativ:
    Bisher nichts negativ aufgefallen

    Info:
    Gunslinger Stratos
    Original Name: ガンスリンガー ストラトス
    Transkription: Gansuringā sutoratosu
    Studio: A-1 Pictures
    Deutscher Publisher: peppermint anime
    Regisseur: Shinpei Ezaki
    Drehbuch: Norimitsu Kaihō
    Musik: Tetsuya Kobayashi
    Erschienen am: 03.04.2015
    Länge: 12 Folgen á 25 Minuten
    Freigegeben ab: –
    Genre: Action, Sci-Fi
    Sprachen: Japanisch und deutsche Untertitel
    Medium: VoD

    Hinweis zum First View:
    Es handelt sich hierbei um einen ersten Eindruck einer Serie. Eine Abschließende Rezension erfolgt, wenn die Serie durchgelaufen ist. Daher können sich beide Bewertungen voneinander unterscheiden.

    Micha
    Ein alter Hase im Geschäft. Seit Akira 1991 in die deutschen Kinos kam, brennender Anime-Fan und noch die gute alte Zeit miterlebt als Carlsen Manga in Farbe und Bunt auf den Markt brachte. Ghost in the Shell Fan der ersten Stunde und bevorzugt mittlerweile Slice of Life Anime